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Nachrichten Archiv
[ 08.06.2010 ] Roland Desch wird der neue Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz

Das Kabinett der hessischen Landesregierung hat dem Vorschlag von Innenminister Volker Bouffier zugestimmt, den bisherigen Vizepräsidenten des Landeskriminalamtes zum Chef der Verfassungsschutzbehörde zu ernennen.

„Roland Desch ist ein erfahrener Mann mit großen Führungsqualitäten. Er wird als Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz seine Erfahrung speziell aus dem Bereich des Staatsschutzes und der politisch motivierten Kriminalität einbringen können“, begründete Volker Bouffier die Entscheidung. Roland Desch wird am 21. Juni in sein neues Amt eingeführt.

Weitere Informationen dazu...


[ 07.05.2010 ] Neue Leitstellen-Norm EN 50518 für Sicherheitsbranche

Auf europäischer Ebene sorgt die EN 50518 derzeit für Spekulationen. Wird sie, wie erwartet, noch im Laufe des Jahres verabschiedet, stehen Betreibern von
Notruf- und Service-Leitstellen erhebliche Veränderungen ins Haus. Die Neuerung bezieht sich, über Einbruch- und Überfallmeldeanlagen hinaus, auf sämtliche in der durch das CLC/TC 79 erarbeiteten Normenreihe beschriebenen Alarmanlagen. Darunter fallen beispielsweise Personen-Hilferufanlagen, Zutrittskontrollanlagen oder Notrufsysteme in Aufzügen.

Dabei erfüllt kaum eine Leitstelle die Anforderungen der strengen Norm. Um- und Nachrüstungen können teuer werden, unter Umständen ist der Betrieb einer Leitstelle nicht mehr rentabel. Die bisherigen VdS-Richtlinien sind in vielen Fällen anders ausgestaltet als die EN 50518.

Die VdS Schadenverhütung GmbH hat aktuelle Informationen zur EN 50518 und den VdS-Richtlinien für die Anerkennung von Wach- und Sicherheitsunternehmen erstellt, die hier als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden können.


[ 27.04.2010 ] Hessischer Verfassungsschutzbericht 2009 veröffentlicht

Der islamistische Terrorismus bildet nach wie vor einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des hessischen Verfassungsschutzes. Dazu gehört, dass weiterhin Islamisten in Terrorcamps ausreisen wollen, um sich dort ausbilden zu lassen.

Allein in Hessen konnten 2009 fünf Ausreisen mutmaßlicher gewaltbereiter Jihadisten verhindert werden. Auffällig ist ebenfalls, dass die Zahl deutschsprachiger, islamistisch-terroristischer Propagandabeiträge im Internet stark angestiegen ist und sich die technische Qualität der Jihadvideos verbessert hat.

Weitere Schwerpunkte des Verfassungsschutzberichtes sind die Steigerung linksextremistischer Straf- und Gewalttaten sowie eine stärkere und vernetzte Gegenoffensive zur extremistischen Propaganda im Internet.

Ausführliche Informationen nebst Downloadmöglichkeit...


[ 15.10.2009 ] Energiewirtschaft - ein Schwerpunkt russischer Wirtschaftsspionage in Deutschland

Die Zielrichtung russischer Nachrichtendienste im Bereich der Wirtschaftsspionage in Deutschland ist breit gefächert.

Aufgrund der hohen Bedeutung der Energierohstoffe für die Russische Föderation spielt der Komplex der Energiewirtschaft auch für die Aufklärungsbemühungen russischer Nachrichtendienste eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen des Bundesamts für Verfassungsschutzes dazu...


[ 06.10.2009 ] BKA: Bundeslagebild Korruption 2008 veröffentlicht

Das Bundeskriminalamt hat das Lagebild Korruption 2008 veröffentlicht.

Im Jahr 2008 wurde vom Bundeskriminalamt (BKA) und den Landespolizeidienststellen in 1.808 Korruptionsverfahren ermittelt, was einem Anstieg von rund 13% im Vergleich zum Vorjahr (1.599) entspricht. Ein Großteil der Ermittlungsverfahren (88%) betraf den Bereich der strukturellen Korruption, also Fälle, bei denen die Korruptionshandlung auf der Grundlage längerfristig angelegter korruptiver Beziehungen im Vorfeld der Tatbegehung bewusst geplant wurde.

Die Zahl der vom BKA und den Landespolizeidienststellen registrierten Korruptionsstraftaten ist um etwa 10% zurückgegangen: 2008 wurden 8.569 Fälle gemeldet; 2007 waren es 9.563.

Weitere Informationen zum BKA-Lagebild Korruption 2008......


[ 26.09.2009 ] PWC-Studie zur Wirtschaftskriminalität 2009 veröffentlicht

Wirtschaftskriminalität hat gravierende Folgen für Unternehmen: Der finanzielle Verlust beträgt 2009 durchschnittlich 5,57 Millionen Euro je betroffenem Unternehmen. Das ist ein Ergebnis der Studie zur Wirtschaftskriminalität 2009, die PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg veröffentlicht hat. Die Experten untersuchen darin die Sicherheitslage in deutschen Großunternehmen.

Weitere Informationen dazu nebst Bezugsmöglichkeit der Studie...


[ 12.09.2009 ] BKA: Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2008 veröffentlicht

Das Bundeskriminalamt hat das Lagebild Wirtschaftskriminalität 2008 veröffentlicht.

Im Jahr 2008 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) insgesamt 84.550 Fälle von Wirtschaftskriminalität registriert (2007: 87.934). Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 3,8 Prozent (3.384 Fälle). Im zweiten Jahr in Folge sind somit die Fallzahlen zurückgegangen. Der Anteil der Wirtschaftskriminalität an den insgesamt polizeilich bekannt gewordenen Straftaten betrug allerdings 2008 wie auch im Jahr 2007 1,4 Prozent.

Weitere Informationen zum BKA-Lagebild Wirtschaftskriminalität 2008......


[ 27.08.2009 ] Bekanntmachung von Richtlinien zur Förderung der IT-Sicherheit (BMBF)

Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen in immer stärkerem Maße alle Bereiche in unserer Gesellschaft. Ob im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Leben: Vom richtigen und zuverlässigen Funktionieren der IKT-Systeme und dem Vertrauen in die Sicherheit dieser Systeme hängen inzwischen weite Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ab.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung und der Bundesminister des Innern haben im Rahmen ihrer Gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT-Sicherheitsforschung vom 29. Oktober 2008 vereinbart, IT-Sicherheit als Schwerpunkt der Forschungsförderung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu stärken und das Innovationspotenzial im Bereich Spitzenforschung auszubauen.

Mit dem "Arbeitsprogramm IT-Sicherheitsforschung" wurde der thematische Rahmen für die Förderung im Bereich IT-Sicherheitsforschung abgesteckt. Für eine Laufzeit von 5 Jahren werden vom BMBF hierfür Fördermittel in Höhe von 30 Mio. Euro bereitgestellt.

Weitere Informationen, v.a. die Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung der IT-Sicherheit...


[ 29.07.2009 ] Michael Hange neuer Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Der Präsident des BSI, Dr. Udo Helmbrecht, übernimmt am 16. Oktober 2009 die Leitung der europäischen Behörde für Sicherheit in der Informationstechnik -ENISA-.

Sein Nachfolger als Präsident des BSI wird laut Meldung des BMI der Ständige Vertreter des IT-Direktors im Bundesministerium des Innern und langjährige Vizepräsident des BSI, Ministerialdirigent Michael Hange. Mit der Gründung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik im Jahr 1991 war Michael Hange zunächst als Abteilungsleiter tätig. Von 1994 bis Anfang 2009 war er Vizepräsident des BSI. Seit Februar 2009 ist Michael Hange Ständiger Vertreter des IT-D im Bundesministerium des Innern.

Michael Hange ist ein ausgewiesener Fachmann in allen Fragen der IT-Sicherheit. Er verfügt über vielfältige Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit und ist gut vernetzt im IT-Sicherheitsumfeld. Michael Hange ist u. a. Mitglied des Beirates der European Network and Information Security Agency (ENISA) und im Lenkungsausschuss für Informationstechnik des DIN.


[ 24.07.2009 ] Hessischer Verfassungsschutzbericht 2009 inveröffentlicht

A:
Islamistischer Terrorismus Schwerpunkt des Verfassungsschutzes
Steigerung linksextremistischer Straf- und Gewalttaten
„ORTET“ beobachtet verstärkt Internetaktivitäten von Extremisten

„Der islamistische Terrorismus bildet mit Recht nach wie vor einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des hessischen Verfassungsschutzes“, sagte Innenminister Volker Bouffier zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes. Sorge bereiten ihm weiterhin Ausreisepläne von Islamisten, die sich in Terrorcamps ausbilden lassen wollten. „Allein in Hessen konnten 2009 fünf Ausreisen mutmaßlicher gewaltbereiter Jihadisten verhindert werden. Dies unterstreicht, wie zutreffend die Prognosen des Verfassungsschutzes waren, vor dem Phänomen der möglichen Ausreisen radikalisierter Muslime zu warnen“, so Bouffier weiter. Der Minister hob außerdem hervor, dass die Zahl deutschsprachiger, islamistisch-terroristischer Propagandabeiträge im Internet stark angestiegen sei und die technische Qualität der Jihadvideos sich verbessert habe.

Weitere Informationen zum Programm sowie Anmeldemöglichkeit...


[ 24.07.2009 ] ASW-Sicherheitsforum 2009: Wirtschaftliches Handeln im Ausland

Am 2. September 2009 veranstaltet die ASW in Berlin unter Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg ihr diesjähriges Sicherheitsforum.

Es steht unter dem Schwerpunktthema: "WirtschaftlichesHandeln im Ausland"-Chancen und Risiken für die Deutsche Wirtschaft

Zum Sicherheitsforum sind Pressevertreter willkommen.

Die Tagungspauschale beträgt € 330,00. Veranstaltungsort ist das Bundeswirtschaftsministerium.

Weitere Informationen zum Programm sowie Anmeldemöglichkeit...


[ 10.07.2009 ] Arbeitnehmerdatenschutz neu geregelt (§ 32 BDSG neu eingeführt)

Mit dem nunmehr neu eingeführten § 32 BDSG zum Arbeitsnehmerdatenschutz wurde eine neue Regelung getroffen, die sich auf MItarbeiterkontrollen auswirkt. Am 11.05.2009 hat der Ausschuss für Arbeit- und Soziales über eine Neuregelung des Arbeitnehmer-Datenschutzes beraten. Die Sachverständigen waren dabei uneins darüber, ob ein eigenständiges Arbeitnehmerdatenschutzgesetz sinnvoll ist. Teilweise wurde eine Erweiterung im BDSG für ausreichend und übersichtlicher erachtet. Dagegen sprach sich insbesondere der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar für ein eigenständiges Gesetz aus. Der Bundestag hat am 3.07.2009 den Gesetzentwurf in der Beschlussfassung des Innenausschusses vom 1.07.2009 beschlossen. Der Bundesrat hat dies am heutigen Tage bestätigt.

Nach der Beschlussempfehlung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages werden mit der neuen Vorschrift die Voraussetzungen für die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten eines Beschäftigten zur Aufdeckung von Straftaten, die im Beschäftigungsverhältnis begangen worden sind, benannt.

Weitere ausführliche Informationen dazu nebst Download der Gesetzesmaterialien...


[ 27.05.2009 ] BAFA-Merkblatt Embargomaßnahmen zur Terrorisbekämpfung

Die Europäische Gemeinschaft hat auf der Grundlage von Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen Verordnungen erlassen, die der Bekämpfung des Terrorismus dienen. Diese Verordnungen gelten in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union unmittelbar und sind, ohne dass nationale Umsetzungsmaßnahmen erforderlich wären, von allen zu beachten, unabhängig davon, ob sich die in den Namenslisten aufgeführten Personen, Vereinigungen, Organisationen oder Unternehmen in Deutschland oder in einem sonstigen Land befinden.

Im Hinblick auf die Zuständigkeit des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für die Bereitstellung wirtschaftlicher Ressourcen veröffentlicht das BAFA ein Merkblatt zu länderunabhängigen Embargomaßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus. Dieses überarbeitete Merkblatt tritt an die Stelle des Merkblatts zu den länderunabhängigen Embargomaßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus vom 30.6. 2008 und erläutert die Sach- und Rechtslage zum 01.03.2009.

Weitere ausführliche Informationen dazu nebst Download des Merkblatts...


[ 13.05.2009 ] Aktueller BSI-Quartalsbericht zur IT-Sicherheit veröffentlicht

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seinen aktuellen Quartalsbericht zur IT-Sicherheit veröffentlicht: Für das Quartal 01/2009 ist demnach die IT-Sicherheitslage in Deutschland insgesamt mit erhöhtem Risiko zu bewerten. Unter anderem beeinflussen der Wurm "Downadup/Conficker" und das Botnetz "Waledac" die Sicherheitslage, so der Bericht.

"Darüber hinaus beobachten wir, dass zunehmend soziale Netzwerke ins Visier von Online-Kriminellen geraten", erklärte Stefan Ritter, Leiter des Nationalen IT-Lagezentrums im BSI. Über gekaperte Benutzerkonten oder die Ausnutzung von Schwachstellen in Webanwendungen werden dabei gefälschte Nachrichten innerhalb von Plattformen wie zum Beispiel Twitter versendet – analog zum klassischen Spam-Versand per Mail.

Conficker sorgt für hohes Risiko
Das Risiko im Themenbereich "Bedrohungen und Gefahren" im ersten Quartal 2009 wurde vom Nationalen IT-Lagezentrum aufgrund der Ausbreitung des Conficker-Wurms als hoch eingestuft. "Die Conficker-Autoren haben die Schadsoftware weiterentwickelt. So konnten sie zum Beispiel die Sicherheitsupdates für das Betriebssystem und die zwischenzeitlich getroffenen Maßnahmen der Hersteller von Antivirus-Software umgehen", so Ritter. Das BSI hat zu Conficker bereits mehrfach entsprechende Meldungen herausgegeben und die regelmäßige Aktualisierung der Microsoft-Betriebssysteme und aller installierten Anwendungssoftware mit Sicherheitsupdates empfohlen.

In den quartalsweise erscheinenden Lageberichten beurteilt das Nationale IT-Lagezentrum im BSI die aktuelle Gefahrenlage für die IT-Sicherheit in Deutschland. Auf diese Weise stehen IT-Sicherheitsbeauftragen, Verantwortlichen für IT-Systeme sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern bewertete Informationen zur Verfügung, um die IT-Sicherheitslage auf ihren Verantwortungsbereich abzubilden. Neben besonders relevanten Ereignissen im Berichtszeitraum sind auch technische Analysen und Hintergründe dargestellt. Damit ergänzen die Quartalsberichte die zweijährlich erscheinenden Lageberichte des BSI um aktuelle Informationen.

Hier geht es direkt zum PDF-Download des aktuellen BSI-Quartalsberichts zur IT-Sicherheit...


[ 05.05.2009 ] Wachstumstrends und Marktchancen bei Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine umfassende Studie zu Wachstumstrends und Marktchancen für deutsche Unternehmen bei Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen veröffentlicht. Die Studie behandelt v.a. folgende Fragen:

  • Welches sind die wichtigsten Segmente des Marktes für zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Deutschland?
  • Welche Bereiche versprechen die besten Wachstumschancen?
  • Wo liegen die Auslandsmärkte der Zukunft?
  • Was könnte staatlicherseits getan werden, um die deutsche Sicherheitswirtschaft zu unterstützen, ihre Marktchancen besser zu nutzen?

    Die Studie "Marktpotenzial für Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Deutschland und Europa" wurde von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erstellt und ist seit Ende April für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Schon heute stellt die Sicherheitstechnik einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar. Sie kann - richtig eingesetzt - die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens und unserer Volkswirtschaft spürbar verbessern.

    Weitere Informationen nebst Downloadmöglichkeit der Studie...

  • [ 28.04.2009 ] Pandemiegefahr: WHO erhöht Alarmstufe wegen Schweinegrippe

    In den USA und vor allem in Mexiko sind insgesamt mehrere hundert Menschen an Schweine-Influenza erkrankt, die durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht wurde, auch in Kanada und Spanien wurden erste Fälle bestätigt. In Mexiko gab es eine Reihe von Todesfällen. Die Symptomatik dieser Fälle ist ähnlich wie bei saisonaler Influenza. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Risikowarnung nun verschärft. Ab sofort gilt Level 4, eine Stufe vor der unmittelbar drohenden Pandemie - die Staaten müssten rasch handeln, fordert die WHO.

    Ab sofort bietet die VSW eine ausführliche Linkliste zum Thema Schweineinfluenza mit weiterführenden Informationen...


    [ 24.10.2008 ] NEG-Studie Informationssicherheit 2008: Der Eindringling kommt häufig durch die Tür

    Unternehmen, die ihre kritischen Firmendaten wirkungsvoll schützen wollen, dürfen sich nicht allein auf IT-Sicherheit fokussieren. Eine vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) durchgeführte Studie zeigt:

    Zahlreiche Unternehmen haben bei einer umfassenden Informationssicherheit erheblichen Nachholbedarf. So werden nur bei der Hälfte der befragten Unternehmen externe Besucher permanent beaufsichtigt. Sind externe Personen auf dem Firmengelände, müssen sich diese in fast drei Viertel der befragten Unternehmen nicht durch einen Besucherausweis kenntlich machen. Lediglich in knapp 14 Prozent der Unternehmen haben Besucher die Pflicht, während des gesamten Aufenthalts sichtbar einen Besucherausweis zu tragen.

    Weitere ausführliche Informationen nebst Möglichkeit zur Anforderung der kostenlosen Studie...


    [ 30.09.2008 ] Stellenangebot: Leiter/in Gefahrenabwehr/ Bereich Security

    Ein VSW-Mitglied sucht im Rahmen einer Nachfolgeregelung den/die Leiter/in Gefahrenabwehr/Bereich Security. Das Unternehmen betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber eines Industrieparks. Das Unternehmen stellt ein professionelles Notfallmanagement und eine Gefahrenabwehrorganisation mit Werkfeuerwehr, Meldezentrale und Unternehmenssicherheit. Hinzu kommen Sicherheitsdienstleistungen wie z. B. Brandschutzberatung, Objektschutz, Zutrittskontrollsysteme und Infrastrukturdienstleistungen.

    Zu den Aufgaben gehört die Führung und Organisation des Bereichs Security als Teil einer integrierten Gefahrenabwehr in einem modernen Umfeld mit anspruchsvoller Sicherheitstechnologie. Der Verantwortungsbereich umfasst insbesondere die aktive Entwicklung und Umsetzung einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie sowie die Gestaltung eines kundenorientierten Dienstleistungsportfolios. Ebenso gehören konzeptionelle und strategische Beratung der Kunden im Bereich des Sicherheitsmanagements zu den Aufgaben.

    Weitere ausführliche Informationen nebst Kontakt für Bewerbungen...


    [ 27.09.2008 ] Social-Networking-Portale gefährden Privatsphäre
    Fraunhofer-Studie zeigt: Der Schutz persönlicher Daten in Internetportalen zur Kontaktpflege ist mangelhaft.

    Ob privat oder geschäftlich, immer mehr Menschen pflegen ihre Kontakt mit Hilfe von Internetplattformen, in denen sie Persönlichkeitsprofile anlegen. Diese Social-Networking-Plattformen verlangen von ihren Nutzern bei der Registrierung viele private Daten, bieten aber nur wenig Möglichkeiten, diese persönlichen Informationen vor ungewollten Zugriffen zu schützen.

    Dies ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt, das die beliebtesten Internetplattformen zur privaten und geschäftlichen Kontaktpflege untersucht hat. "Von den getesteten Plattformen konnte keine vollständig überzeugen", sagt Studienautor Andreas Poller vom Fraunhofer-Institut SIT. "Von der Nutzung mancher Dienstfunktionen ist sogar abzuraten, weil die Zugriffskontrollen teilweise einfach nicht funktionieren oder ganz fehlen." Die Studie enthält neben den Detailergebnissen auch Ratschläge, wie man seine persönliche Daten in den einzelnen Plattformen am besten schützt.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 22.09.2008 ] VSW-Veranstaltungsprogramm 2009 steht zum Download bereit

    Ab sofort steht das vollständige Veranstaltungsprogramm 2009 online in der Rubrik Veranstaltungen zur Verfügung. Die einzelnen Seminarbeschreibungen können vollständig abgerufen werden. Dabei besteht direkt die Möglichkeit zur Onlinebuchung.

    Dabei bietet die VSW einen attraktiven Mix aus bewährten Seminaren und neuen Fortbildungsthemen. Neben den eigenen Veranstaltungen enthält das Programm Angebote von VSW-Kooperationspartnern. VSW-Mitglieder haben durch gesonderte Rahmenabkommen die Möglichkeit, auch bei Veranstaltungen anderer Anbieter Kostenvorteile zu erhalten. Über Details dazu informiert Sie gerne die Geschäftsstelle.

    Selbstverständlich steht das vollständige Programmheft auch als PDF-Datei (3 MB) zum Download zur Verfügung.

    Hier geht es direkt zum Download der PDF-Version des Veranstaltungsprogrammes 2009...


    [ 27.08.2008 ] BMI-Leitfaden Krisenkommunikation für Behörden und Unternehmen
    Der neue BMI-Leitfaden soll den für die Krisenkommunikation verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Behörden bei Erhebung, Analyse und Optimierung der Krisenkommunikation und ihrer Strukturen eine Orientierungshilfe sein.

    Er enthält u.a. Handlungsempfehlungen, Hinweise zur Analyse vorhandener Krisenkommunikationsstrukturen und ein Muster zur Erstellung eines organisations- beziehungsweise ressortspezifischen Krisenkommunikationsplans.

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 11.08.2008 ] Studie "Strategie 2030 - Sicherheitsindustrie" veröffentlicht

    Das Gefühl der Sicherheit ist ein zentrales Bedürfnis des Menschen. Je unsicherer die Zeiten, desto größer die Bereitschaft, in Sicherheit zu investieren: "Die Geburt eines Wachstumsmarktes", konstatiert die Studie "Strategie 2030 - Sicherheitsindustrie" des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Berenberg Bank.

    Als Fazit der Studie kann die Sicherheitsbranche ganz eindeutig als Zukunftsbranche identifiziert werden, die für Anleger interessante Perspektiven bietet. Bereits heute ist Deutschland bei einer Vielzahl von Basistechnologien gut positioniert. Angesichts der angelaufenen staatlichen Förderung von Sicherheitstechnologien dürfte die Branche zu den Gewinnern der kommenden Dekaden zählen. So ist zu erwarten, dass die bereits vorhandenen Kernkompetenzen in vielen innovativen, hochtechnologischen Bereichen gezielt ausgebaut werden.

    Neben den etablierten Marktsegmenten Sicherheitsdienstleistungen, elektronische Sicherheitssysteme und Sicherheit von Information und Kommunikation werden u.a. die Bereiche biometrische Sensorsysteme und Sensoren, unbemannte Fahrzeuge sowie die Authentifizierung von Personen eine zunehmende Rolle spielen.

    Weitere ausführliche Informationen nebst Möglichkeit zur Anforderung der kostenlosen Studie...


    [ 04.08.2008 ] EU-Flughäfen: 3.300 Laptops verschwinden wöchentlich (Risiko bei Geschäftsreisen)
    Die Verlustrate von Notebooks auf europäischen Flughäfen liegt laut vom PC-Hersteller Dell in Auftrag gegebenen Studie bei über 3.300 Stück pro Woche. Dabei bezieht sich diese Verlustrate lediglich auf die acht größten Airports des Kontinents.

    In den USA liegt die Rate gegenüber Europa sogar noch deutlich höher. 12.000 Notebooks gehen dort wöchentlich verloren.

    Abgesehen von dem entstandenen Sachschaden kann ein Verlust oder Diebstahl bei Geschäftsreisenden vor allem dann zu erheblichen Problemen führen, wenn sensible Daten auf dem Gerät gespeichert sind.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 17.07.2008 ] Stellenangebot: Leiter Sicherheit, Umwelt- und Brandschutz / Safety Officer Germany

    Die Fa. Dr. Newzella Consulting sucht für die Werke in Deutschland einen Leiter Sicherheit, Umwelt- und Brandschutz(m/w) / Safety Officer Germany (m/f)

    Die Dr. Newzella Consulting gehört mit mehr als 30 Mitarbeitern seit über 25 Jahren zu den traditionellen Unternehmens- und Personalberatungen. Im Bereich Personalberatung unterstützen wir unsere Klienten bei der funktionsübergreifenden Suche von ca. 80 Fach- und Führungskräften (m/w) pro Jahr: Vom KAM bis zum CEO. Im Bereich Unternehmensberatung unterstützen wir unsere Klienten beim Kauf und Verkauf von Unternehmen , Produkten und Lizenzen sowie bei der Strategieberatung.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier...


    [ 15.07.2008 ] Aktuelle Stellenangebote: Sichheitsmitarbeiter Bewachungsgewerbe

    Das Institut für Bildung und Sicherheit GbR sucht für verschiedene Standorte Sichheitsmitarbeiter im Bewachungsgewerbe.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier...


    [ 03.03.2008 ] Veranstaltungsreihe Know-how-Schutz kompakt

    Wie Sie sich durch gezielte Strategien und sorgfältige Planung gegen den Diebstahl Ihres geistigen Eigentums schützen können, vermittelt die Seminarreihe "Know-how-Schutz kompakt" in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main.

    Vorsorge ist geboten. Denn im globalen Wettbewerb nimmt der illegale Zugriff auf Betriebsgeheimnisse weiter zu. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind zunehmend gefordert, durch klugen Einsatz und Schutz ihres Wissens Wettbewerbsvorteile abzusichern.

    In der Seminarreihe "Know-how-Schutz kompakt" geben Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Überblick über folgende Themen:

  • Wissensmanagement und Grundlagen des Know-how-Schutzes (1. April)
  • Gefährdung und Angriffe: von Competitive Intelligence bis Wirtschaftspionage (15. Mai)
  • Schutz mit System – Erfolgreicher Know-how-Schutz im Mittelstand (19. Juni)

    Veranstalter der Reihe sind die IHK-Innovationsberatung Hessen, die IHK Frankfurt am Main, die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft und die Management-Beratung Patev.

    Die Teilnahme kostet 95 Euro pro Veranstaltung, bei Buchung aller drei Seminare sind 265 Euro zu zahlen.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website der IHK-Innovationsberatung Hessen...

  • [ 25.01.2008 ] Schutz Kritischer Infrastrukturen –Leitfaden Risiko- und Krisenmanagement für Unternehmen

    Die Existenz unserer Gesellschaft ist abhängig von der Sicherstellung ihrer Versorgung mit verschiedensten Produkten, Funktionen und Dienstleistungen. Sowohl die Bedrohungssituation aufgrund des internationalen Terrorismus als auch die Zunahme natürlicher Extremereignisse stellen den Schutz dieser Kritischen Infrastrukturen vor wachsende Herausforderungen. Zusätzlich ergeben sich neue Gefährdungsmomente bei der Informationstechnik, die sämtliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche durchdringt. Da die Mehrzahl der für unsere Gesellschaft als kritisch zu betrachtenden Infrastrukturen im Besitz privater Betreiber ist, arbeiten in Deutschland Staat und Wirtschaft Hand in Hand, um den wirkungsvollen Schutz dieser Anlagen, Einrichtungen und Systeme sicherzustellen. Dabei unterstützen die Sicherheitsbehörden die Unternehmen mit Beratung und Vernetzung, aber auch mit konkreten Handlungsempfehlungen. Die Wirtschaft selbst bringt ihren Sachverstand und ihre praktischen Erfahrungen in die Partnerschaft ein. Der Leitfaden Risiko- und Krisenmanagement ist ein Ergebnis einer solchen Kooperation. Der Leitfaden richtet sich an die Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Er soll ihnen Hilfestellungen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihres jeweiligen Risiko- und Krisenmanagements geben.

    Ausführliche Informationen nebst Downloadmöglichkeit hier...


    [ 22.01.2008 ] Bundesarbeitsgericht: Aktuelles Urteil zur Verdachtskündigung

    Das Bundesarbeitsgericht hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der auf Tatsachen beruhende Verdacht, der Arbeitnehmer habe mit Fahrzeugen des Arbeitgebers zu Lasten von dessen Haftpflichtversicherung Schäden in Absprache mit den Unfallgegnern verursacht, eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigen kann.


    Wer die aktuelle Pressemitteilung lesen möchte, kann dies hier tun...

    [ 08.01.2008 ] Checkliste zur Informations-Sicherheit: /Microsoft-Sicherheitsstudie 2008 gestartet

    Mit dem Fragebogen zur kes/Microsoft-Sicherheitsstudie 2008 steht ab sofort gleichzeitig auch wieder eine aktualisierte Arbeitshilfe zur Selbsteinschätzung der Informations-Sicherheit in Unternehmen und Behörden zur Verfügung. Da der umfassende Fragenkatalog alle Bereiche von IT-Security und IT-Risk-Management berührt, hilft er jedem Ausfüller bei der Reflexion und Evaluierung seiner eigenen Sicherheitslage. Darüber hinaus bildet er natürlich die Grundlage zur Daten-Erfassung anonymisierte Faktenbasis für die 12. -Sicherheitsstudie, deren Ergebnisse im Sommer des kommenden Jahres veröffentlicht werden.

    Seit 1985 fragt die Fachzeitschrift gemeinsam mit namhaften Sponsoren alle zwei Jahre nach Erfahrungen und Einschätzungen aus der Praxis von Informations-Sicherheits-Verantwortlichen und -Administratoren. Denn verlässliche Zahlen zu Risiken, Angriffen und dem Stand der IT-Security sind zwar eine wesentliche Hilfe, um die eigene Sicherheitslage und neue Bedrohungen richtig einzuschätzen, aber nur schwer zu finden.

    Alle Teilnehmer erhalten sowohl die veröffentlichte Auswertung frei Haus als auch exklusiven Online-Zugriff auf die tabellarische Auswertung aller Fragen; zudem gibt es ein kleines Dankeschön fürs Mitmachen.

    Hier geht es direkt zum Fragebogen der kes/Microsoft-Sicherheitsstudie 2008 (PDF-Datei).

    Letzter Einsendetermin ist der 1. März 2008!

    Die Teilnahme ist nicht vom Kauf oder Abonnement der Zeitschrift abhängig.

    Weitere Informationen zur kes/Microsoft-Sicherheitsstudie 2008...


    [ 20.12.2007 ] Gefahren aus dem Internet durch Wachstumsbranche Botnetze

    Unter Botnetzen versteht man Netzwerke von gekidnappten Rechnern („Bots“). Über diese Netzwerke erlangen Botnetz-Betreiber Zugriff auf fremde PCs und können diese quasi „fernsteuern“, um Spam-Mails zu versenden oder für Hackangriffe zu missbrauchen.
    Weltweit wird die Summe der gekaperten Rechner auf ca. 6 Millionen geschätzt – verteilt auf ca. 1000 - 2000 Botnetze. Die kleinsten Netze sind aus 10, die größten Netze aus bis zu 300.000 Rechnern aufgebaut. Pro Tag werden ca. 50.000 neue Bot-Pcs hinzugekapert. Täglich sind 5-6 Millionen ferngesteuerte PCs aktiv.

    Von der ENISA (http://www.enisa.europa.eu/) wurde ein Bericht zu diesem Thema herausgegeben, der prognostiziert, dass die Anzahl von Bot-Netzen weiter steigen wird und dass diese auch eine Gefahr für mobile Geräte darstellen könnten, die sich im Internet bewegen ( z.B. Blackberries oder Symbian-Geräte), da es wahrscheinlich auch bald eine Schadsoftware für diese Programme geben wird. Schon jetzt werden von den Hackern Webseiten zur Verbreitung genutzt, die gezielt Sicherheitslücken in Browsern und Betriebssystemen nutzen

    Weitere Informationen zu diesem aktuellen Thema sind unter folgenden Links abrufbar:

    http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/bot_netze.htm

    http://www.bsi.de/literat/lagebericht/2007_Q2_Internetlagebild.pdf

    http://www.heise.de/security/news/meldung/100048/Botnetz-Studie-Bots-verbreiten-sich-ueber-uralte-Luecken

    http://www.bka.de/pressemitteilungen/2007/pm071120_2.html

    http://cert.uni-stuttgart.de/doc/netsec/bots.php

    http://www.bsi.de/gshb/Leitfaden/GS-Leitfaden.pdf

    http://www.enisa.europa.eu/

    http://www.bsi.de/literat/lagebericht/lagebericht2007.pdf


    [ 10.12.2007 ] BITKOM/DIN-Kompass zu IT-Sicherheitstandards veröffentlicht

    Die IT dient als Basis für zahlreiche Geschäftsprozesse: Vom Einkauf über die Produktion bis zum Verkauf sowie die komplette Verwaltung. Dank Handys, PDAs und Notebooks können immer mehr Mitarbeiter eines Unternehmens mobil auf das firmeninterne Netz zugreifen. Immer mehr Unternehmen, auch im Mittelstand, sind in immer höherem Maße auf eine funktionierende IT angewiesen.

    Die damit verbundenen Risiken gilt es auf ein möglichst geringes Niveau zu bringen, das wirtschaftlich vertretbar ist und dauerhaft gehalten werden kann. Standards spielen im Rahmen eines IT-Risikomanagements eine wichtige Rolle.

    Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) und das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) haben zur Erleichterung der Suche nach dem im Einzelfall sinnvollen IT-Sicherheitstandard eine gemeinsame Publikation der verschiedenen Standards für IT-Sicherheit veröffentlicht. Darin wird u.a. die Relevanz der unterschiedlichen Standards nach verschiedenen Kriterien bewertet. Verantwortlichen in Unternehmen erhalten mit der Broschüre Unterstützung, um die Sicherheit der eigenen IT-Strukturen zu überprüfen und an die gängigen Standards anzupassen.

    Die aktuelle Version des Leitfadens (Stand November 2007) kann als PDF-Datei (84 Seiten) per Mail bei der VSW-Geschäftsstelle angefordert werden.


    [ 26.11.2007 ] Aktuelle Studie: Jedes 5. Unternehmen ist von Industriespionage betroffen

    Laut einer gemeinsamen Erhebung der Fa. Corporate Trust, dem Büro für angewandte Kriminologie in Hamburg und dem "Handelsblatt" liegt der jährliche Schaden durch ungewünschten Datenfluss in Unternehmen bei 2,8 Milliarden Euro. Grundlage dafür sind die Aussagen von 741 deutsche Firmen, die an der Befragung teilnahmen. Bei völlig unterschiedlichen Wegen des Datenklaus haben sich in knapp 15 Prozent der Fälle Konkurrenten in die internen IT-Systeme gehackt, zudem wurden Firmen durch Geheimdienste abgehört. In 18,7 Prozent der Fälle ließen sich Mitarbeiter von Konkurrenten oder von ausländischen Geheimdiensten dazu bewegen, ihnen Firmeninformationen oder Details über Produkte und Bauteile zu überlassen. Nach Angaben von Corporate Trust steigt die Zahlen der Fälle von Industriespionage im Schnitt jährlich
    um zehn Prozent.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zeigen die hohe Gefahr durch Spionage:

  • 18,9% aller Unternehmen hatten in den letzten Jahren bereits einen Spionagefall oder waren von Informationsabfluss betroffen.
  • Das Ziel der Spionage waren meistens technische Innovationen bzw. das Know-how bei Produktionsabläufen.
  • Der Informationsabfluss durch eigene Mitarbeiter ist die größte Gefahr für Unternehmen.
  • Das Risiko von Industriespionage wird deutliche unterschätzt.

    Hier geht es direkt zum Download der vollständigen Studie (PDF-Datei, 56 Seiten, 4,87 MB)...

  • [ 19.11.2007 ] Informationen zur Pandemieplanung im Influenzafall

    Am 22. September 2007 veranstaltete der Bundesverband selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB) in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt eine Vortragsreihe mit dem Titel "Influenza - Pandemieplanung".

    Themen der Vortragreihe waren:

  • Aktuelles zur Influenza
  • Pandemieplan des Landes Niedersachsen
  • Pandemiepläne und Krisenmanagement auch für KMU
  • Neue Impfstoffe der 2. Generation und Zellkulturimpfstoffe
  • Influenza und wirtschaftliche Folgen
  • Atemschutz im Pandemiefall
    Die Folien zu den Referaten der Tagung wurden nun als PDF-Downloads veröffentlicht.

    Hier geht es direkt zum Download der Folien der Referate der Tagung...

  • [ 16.11.2007 ] BAFA veröffentlicht Korrelationsliste zu Handelsbeschränkungen gegen Iran

    Mit der Verordnung (EG) Nr. 423/2007 und den nachfolgenden Änderungsverordnungen setzt die EU die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossenen Handelsbeschränkungen gegen den Iran um.

    Dieser Verordnung sind zwei Güterlisten angefügt: In Anhang I werden die Güter veröffentlicht, die von Lieferverboten betroffen sind; Anhang II enthält bestimmte Dual-Use-Güter, für die bei Ausfuhren in den Iran eine Genehmigungspflicht besteht. Nähere Informationen dazu enthält das vom BAFA herausgegebene Merkblatt "Außenwirtschaftsverkehr mit dem Iran".

    Ausführliche Informationen und Downloads dazu auf der Website des BAFA...


    [ 10.11.2007 ] Hessen richtet spezielle Internetkommissariate in jedem Polizeipräsidium ein

    Das Land Hessen richtet als erstes Bundesland spezielle Internetkommissariate in jedem Polizeipräsidium ein. „Die hessische Polizei stellt sich damit der zukünftigen Entwicklung im Bereich der Internetkriminalität“, sagte Innenminister Bouffier im Rahmen einer Pressekonferenz. „Die flächendeckenden Kommissariate sind Teil einer Strategie mit der wir sicherstellen, dass Straftaten, bei denen Bürgerinnen und Bürger im Internet zu Schaden kommen, so effektiv wie möglich verfolgt werden“, so der Minister zum Start des bundesweit einmaligen Konzepts.

    „Die Bekämpfung der Internetkriminalität hat in Hessen seit langem eine große Priorität“, so Bouffier. Beispielsweise sei Hessen eines von bisher lediglich fünf Bundesländern, die, neben dem Bundeskriminalamt, überhaupt anlassunabhängige Recherchen durchführen. „Unsere Strategie im Kampf gegen die Internetkriminalität, bestehend aus anlassunabhängiger Recherche im Internet, anlassbezogenen Ermittlungen durch die ZK 50, Kriminalprävention sowie der Zusammenarbeit mit Netzbetreibern ist in dieser Form die erste in der Bundesrepublik Deutschland. Und sie hat ein klares Ziel: die erfolgreiche Bekämpfung der Internetkriminalität in Hessen“, so Bouffier abschließend.

    Ausführliche Informationen dazu...


    [ 08.11.2007 ] VSW-Veranstaltungsprogramm 2008 steht zum Download bereit

    Ab sofort steht das vollständige Veranstaltungsprogramm 2008 online in der Rubrik Veranstaltungen zur Verfügung. Die einzelnen Smeinarbeschreibungen können vollständig abgerufen werden. Dabei besteht direkt die Möglichkeit zur Onlinebuchung.

    Dabei bietet die VSW einen attraktiven Mix aus bewährten Seminaren und neuen Fortbildungsthemen. Neben den eigenen Veranstaltungen enthält das Programm Angebote von VSW-Kooperationspartnern. VSW-Mitglieder haben durch gesonderte Rahmenabkommen die Möglichkeit, auch bei Veranstaltungen anderer Anbieter Kostenvorteile zu erhalten. Über Details dazu informiert Sie gerne die Geschäftsstelle.

    Selbstverständlich steht das vollständige Programmheft auch als PDF-Datei (2 MB) zum Download zur Verfügung.

    Hier geht es direkt zum Download der PDF-Version des Veranstaltungsprogrammes 2008...


    [ 24.10.2007 ] Aktuelle Studie bestätigt akute Bedrohung dtsch. Unternehmen durch Wirtschaftskriminalität
    In der neuen Studie zur Wirtschaftskriminalität 2007 berichtet fast jedes zweite deutsche Unternehmen von finanziellen und auch immateriellen Schäden, die es infolge von Wirtschaftskriminalität in den letzten zwei Jahren erlitten hat. 13 Prozent der Unternehmen mussten Schäden hinnehmen, die weit über eine Million Euro lagen. Bei den Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern lag der Schaden bei durchschnittlich 6,7 Millionen Euro.

    Für die vorliegende deutsche Ausgabe des Global Economic Crime Survey wurden über 1.100 deutsche Unternehmen befragt. Über 2000 Einzelfälle konnten hinsichtlich Tatursachen, Täterprofil und den betrieblichen sowie strafrechtlichen Konsequenzen ausgewertet werden. Damit handelt es sich um eine repräsentative Studie zur Sicherheitslage der deutschen Wirtschaft.

    Weitere Informationen dazu ...

    [ 18.10.2007 ] BSI veröffentlicht Studie zur Rechtsentwicklung in der IT-Sicherheit

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Studie mit dem Titel "Verantwortlichkeiten von Herstellern, Nutzern und Intermediären im Recht der IT-Sicherheit" veröffentlicht. Ziel der Studie war die Herausarbeitung der Sicherheitsanforderungen, die die Rechtsordnung gegenwärtig an die Herstellung und den Einsatz von IT stellt – teilweise in Gestalt von Spezialgesetzen, in erster Linie jedoch durch die Auslegung bestehender allgemeiner Rechtsvorschriften. In der BSI-Studie werden die Verantwortlichkeiten von Herstellern, Nutzern und Intermediären im Recht der IT-Sicherheit erörtert.

    Laut BSI hat sich die Behörde zur Aufgabe gemacht, sich stärker mit den rechtlichen Aspekten der IT-Sicherheit auseinanderzusetzen. Dazu will das BSI sein Engagement im Bereich des IT-Sicherheitsrechts kontinuierlich ausbauen, indem ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt wird, bei dem IT-Experten Hand in Hand mit Juristen zusammenarbeiten.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 04.10.2007 ] BKA veröffentlicht Lagebild Wirtschaftskriminalität 2006

    Das Bundeskriminalamt hat das Lagebild Wirtschaftskriminalität 2006 für Deutschland veröffentlicht.

    Für das Jahr 2006 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 95.887 Fälle der Wirtschaftskriminalität (gegenüber 2005: + 7,5 %) registriert. Dies entspricht 1,5 % aller polizeilich bekannt gewordenen Straftaten. Der verursachte Schaden belief sich auf rund 4,3 Milliarden Euro, das sind 53 % Anteil an der erfassten Schadenssumme der Gesamtkriminalität.

    Es wurden ca. 9.700 Fälle der Wirtschaftskriminalität mit dem Tatmittel Internet registriert. Damit setzt sich die mit der weiteren Verbreitung und zunehmenden Nutzung des Internets verbundene hohe Steigerung weiter fort. 2005 betrug diese Zahl noch ca. 4.600 Fälle und 2004 sogar nur ca. 2.700 Fälle.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 27.09.2007 ] Korruptionswahrnehmungsindex 2007 von Transparency International veröffentlicht

    Die Kluft zwischen armen und reichen Ländern bei der wahrgenommenen Korruption bleibt tief. Zu diesem Ergebnis kommt der Korruptionswahrnehmungsindex 2007 (Corruption Perceptions Index, CPI), der von
    Transparency International, der globalen Koalition gegen Korruption, veröffentlich wurde. Industrie- und Entwicklungsländer müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen, wenn es darum geht, Korruption zu bekämpfen, gleichermaßen da, wo Schmiergeld angeboten wird wie da, wo es gefordert oder angenommen wird.

    Der Korruptionswahrnehmungsindex 2007 spiegelt die Wahrnehmung von Korruption im öffentlichen Sektor in 180 Ländern wider - das ist die größte jemals vom CPI erfasste Anzahl von Staaten. Der CPI ist ein zusammengesetzter Index, der auf 14 verschiedenen Expertenumfragen basiert.

    Eine starke Korrelation zwischen Armut und Korruption bleibt weiterhin offenkundig. Vierzig Prozent der Länder, die weniger als drei Punkte erreicht haben - und in denen Korruption
    damit als weit verbreitet wahrgenommen wird - werden von der Weltbank in die unterste
    Einkommensgruppe der Entwicklungsländer eingestuft. Somalia und Myanmar haben mit nur 1,4 Punkten den niedrigsten Punktwert, während Dänemark mit einem Punktwert von 9,4 zu den beständigen Spitzenreitern Finnland und Neuseeland aufschließen konnte.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 20.09.2007 ] BG-Leitfaden "Zwischenfall, Notfall, Katastrophe" neu erschienen

    Die BGI 5097 "Zwischenfall, Notfall, Katastrophe - Leitfaden für die Sicherheits- und Notfallorganisation" der VBG hilft Unternehmen und Institutionen herauszufinden, ob und wie sie sich gegen unterschiedliche Ausprägungen von Sabotage, Terrorakten und Naturereignissen schützen sollten.

    Der Leitfaden behandelt die Themen "Konzept und Organisation", "Sicherheitsorganisation" und "Notfallorganisation". Er ist als Printmedium mit CD-ROM umgesetzt. Auf der CD-ROM werden Praxishilfen zur Umsetzung der beschriebenen Anforderungen, Risikobewertung und Maßnahmen, Checklisten, Infoblätter, Organisationshilfen, Selbstschutz-Informationen und weitere Hilfen angeboten.

    Download des Leitfadens direkt von der VBG-Internetseite als PDF-Download (35 Seiten)...


    [ 24.08.2007 ] Mitarbeiter tappen bei IT-Sicherheit oft im Dunklen

    In vielen kleineren Unternehmen bestehen – ungeachtet aller Bemühungen – noch immer gravierende Sicherheitsdefizite. Dies ergab der IT-Sicherheitsreport 2007 des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). So werden die Mitarbeiter mit der Sicherheit der IT meist alleine gelassen: Die Hälfte aller Unternehmen schult oder informiert seine Angestellten erst gar nicht zu Sicherheitsfragen. Zudem verfügt die Hälfte der befragten Unternehmen nicht über IT-Notfallpläne, die zum Beispiel bei einem erfolgreichen Virenangriff eingesetzt werden könnten.

    Ausführliche Informationen mit Möglichkeit zum Bezug des NEG-Sicherheitsreports 2007...


    [ 23.08.2007 ] BKA veröffentlicht Jahresbericht für (Geldwäsche-) Verdachtsanzeigen (FIU Deutschland) 2006

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat den Jahresbericht der FIU (Financial Intelligence Unit) Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 10.051 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) erstattet. Dies bedeutet einen Anstieg um 1.810 Verdachtsanzeigen gegenüber 2005 und damit das höchste Anzeigenaufkommen seit dem In-Kraft-Treten des GwG im Jahr 1993.

    Die erfolgreiche Arbeit der FIU Deutschland als nationale Zentralstelle hat sich auch im Jahr 2006 in einer beträchtlichen Anzahl von Fällen gezeigt, in denen bestehende Ermittlungsverfahren in den Bundesländern mit wertvollen Informationen angereichert bzw. neue Verfahren durch entsprechende Informationen von ausländischen FIU initiiert werden konnten.

    Weitere Informationen nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 21.08.2007 ] Fachforum Wiesbaden "Wirtschafts- und Konkurrenzspionage" am 27./28.09.2007

    Deutschland als Standort zahlreicher Unternehmen der Spitzentechnologie und führender Forschungseinrichtungen ist ein begehrtes Aufklärungsziel von Wirtschaftsspionen in- und ausländischer Mitbewerber, aber auch von Nachrichtendiensten fremder Staaten, wie China oder Russland. Jedoch haben viele Unternehmen noch nicht begriffen, dass ein ausgeprägtes Bewusstsein für eine robuste Risiko- und Sicherheitsmanagementstrategie unerlässlich ist, um diesen Bedrohung zu begegnen. Auch die Politik befindet sich diesbezüglich noch in einer Art Dornröschenschlaf. Sensibilisierung tut also ebenso Not wie professionelle Gefahrenabwehr.

    Das von der Fa. GTS veranstaltete zweitägige Fachforum "Wirtschafts- und Konkurrenzspionage" am 27. und 28. September 2007 soll eine Diskussionsplattform für Unternehmer und Sicherheitsverantwortliche aus Wirtschaft, Industrie und Forschung bieten, um sich mit Experten deutscher Behörden, Institutionen und Organisationen sowie der Politik über aktuelle Problemstellungen und Bedrohungen auszutauschen.

    Ausführliches Veranstaltungsprogramm nebst Anmeldemöglichkeit...


    [ 14.08.2007 ] Neuer Norm-Entwurf zur Kennzeichnung von Fluchtwegen

    Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. informierte im August 2007 über einen neuen Norm-Entwurf zur Kennzeichnung von Fluchtwegen. Wie zuvor auch in Deutschland, wurden Fluchtwegpläne international über viele Jahre nach unterschiedlichen Kriterien hergestellt. Dies erschwerte es den Auftraggebern, die Angebote der Lieferanten zu vergleichen - und den Behörden fehlte es an einer präzisen Vorgabe zur Prüfung.

    Mit der DIN ISO 23601:2007-08 sollen solche Probleme jetzt der Vergangenheit angehören. Der Norm entsprechende Fluchtwegpläne müssen laut Entwurf vielfältigen Ansprüchen gerecht werden; so sollen sie unter anderem farbig gestaltet sein, mindestens den Maßstab 1:250 und das Format A3 aufweisen und müssen mit einer Legende und der Angabe des Standpunkts ausgestattet sein. Der Hintergrund des Planes soll weiß sein; Fluchtwege sind grün, der Standpunkt des Benutzers blau auszuweisen.

    Weitere Informationen dazu...


    [ 10.08.2007 ] Nur jeder dritte Anwender verschlüsselt Daten auf Handy, Notebook & Co.

    Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Zeitschrift < kes >. Außerdem setzen lediglich 28 % der 141 Umfrageteilnehmer neben der Verschlüsselung auf sichere Authentifizierungsmethoden. Dabei sind Notebooks, Handys und Smartphones, PDAs und USB-Sticks teilweise gespickt mit wichtigen Kontakt- und Unternehmensdaten und höheren Sicherheitsrisiken ausgesetzt als ein Büro-PC. Das Fehlen entsprechender Schutzmaßnahmen führen 30 % der Befragten auf mangelndes Budget, 30 % auf unklare Richtlinie (Policies) und 27 % auf fehlendes Sicherheitsbewusstsein (Awareness) oder ein Defizit bei der Mitarbeiterinformation zurück.

    < kes > - Die Zeitschrift für Informationssicherheit, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Messe SYSTEMS sowie sechs weitere Mitherausgeber haben Grundlagen-Informationen zum Thema mobile Sicherheit für Anwender und Administratoren in einem Special zusammengefasst . Dazu ist gratis eine Checkliste abrufbar, die einen schnellen Überblick über wichtige Maßnahmen gibt.

    Weitere Informationen nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 23.07.2007 ] Datenschutzbaustein für BSI-Grundschutzhandbuch veröffentlicht

    Aufgrund der engen Verflechtung von Datenschutz und IT-Sicherheit sollte es Ziel eines IT-Grundschutz- Bausteins zum Thema "Datenschutz" sein, einerseits die Rahmenbedingungen für den Datenschutz praxisgerecht aufzubereiten und andererseits die Verbindung zur IT-Sicherheit über den IT-Grundschutz aufzubauen.

    Ein Vorschlag für einen solchen IT-Grundschutz-Baustein "Datenschutz" wurde federführend vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz gemeinsam mit dem Arbeitskreis Technik der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder erstellt und steht nun als Bestandteil des BSI-Grundschutzhandbuches zur Verfügung.

    Weitere Informationen nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 10.07.2007 ] Korruption vermeiden - Aktuelle Broschüre des Bundesministeriums der Justiz

    Für Unternehmen, die international tätig sind ist Korruption oftmals ein wirkliches Problem. Um faire wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen zu ermöglichen, muss Korruption trotz der Verschiedenheit von Kulturen und Traditionen weltweit bekämpft werden.

    Der vom BMJ veröffentlichte Informationsflyer informiert über die strafrechtlichen Regelungen im Zusammenhang mit der Bestechung ausländischer Amtsträger und Parlamentarier. Weiterhin enthalten sind Grundregeln, die Ihnen helfen sollen, Korruption in Ihrem Unternehmen zu vermeiden. Abgerundet wird die Informationsflyer mit einer Linkliste zu wichtigen nationalen und internationalen Rechtsquellen zur Korruptionsbekämpfung.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 03.07.2007 ] Neuerscheinung "Erfolgreich vernehmen"

    Die Neuerscheinung "Erfolgreich Vernehmen" von Klaus Habschick behandelt das Thema "Vernehmung" als einen zentralen Punkt in der polizeilichen Aus- und Fortbildung.

    Der Schwerpunkt der Neuerscheinung liegt auf den psychologischen, soziologischen und pädagogischen Hintergrundinformationen, welche für eine objektive Vernehmung unerlässlich sind. Darüber hinaus ist das Werk aber auch ein Nachschlagewerk auf dem aktuellen Stand von Praxis, Rechtsprechung und Wissenschaft.

    Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit...


    [ 01.06.2007 ] BSI veröffentlicht den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2007

    Beim 10. Deutschen IT-Sicherheitskongress in Bonn-Bad Godesberg stellte Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), den Bericht "Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2007" vor. Nach Einschätzung der Bonner Behörde besteht eine anhaltend hohe Bedrohungslage der IT-Sicherheit bei den Privatanwendern sowie bei Unternehmen und Verwaltungen.

    "Die Technisierung nimmt zu und immer mehr geschäftliche und private Aktivitäten werden in die virtuelle Welt verlagert. Damit geht weiterhin die Professionalisierung und Kommerzialisierung der IT-Bedrohungen einher", erläutert BSI-Präsident Helmbrecht.

    Den Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit auf Seiten der Hersteller, Administratoren und auch der Behörden stehen kontinuierlich veränderte und angepasste Methoden von Angreifern gegenüber.

    Computerschadprogramme stellen die häufigste Angriffsform gegen IT-Systeme und PCs dar. Bei ihrer Programmierung ist ein neuer Trend zu beobachten; sie werden immer modularer aufgebaut. Kleine Programme, so genannte Downloader, haben zum Ziel, möglichst lange und unbemerkt aktiv zu sein. Sie können zu bestimmten Zeitpunkten oder auf Anweisung des Angreifers weitere Schadfunktionen aus dem Internet nachladen.

    Weitere Informationen dazu...


    [ 31.05.2007 ] BAFA veröffentlicht Merkblatt „Außenwirtschaftsverkehr mit dem Iran“

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 23.12.2006 die Resolution 1737 (2006) und am 24.03.2007 die Resolution 1747 (2007) verabschiedet. Damit wurden Wirtschaftssanktionen der internationalen Staatengemeinschaft gegen den Iran verhängt. Diese Sanktionen zielen auf das iranische Nuklear- und Raketenprogramm ab und sollen den Iran zu einem Einlenken in der Frage der Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation auf diesem Gebiet bewegen.

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat deshalb nun ein neues Merkblatt veröffentlicht, das die Grundzüge der Embargoregelungen im Außenwirtschaftsverkehr mit dem Iran skizziert, soweit der Güterverkehr oder technische Hilfe in jeglicher Form betroffen sind. Es berücksichtigt die Rechtslage zum 15.05.2007. Ziel des Merkblatts ist es, über die betroffenen Sanktionen zu informieren.

    Hier geht es direkt zum Download des Merkblatts (PDF, 9 Seiten)…


    [ 24.05.2007 ] Innenminister Volker Bouffier stellt Verfassungsschutzbericht 2006 vor
    Der hessische Innenminister Volker Bouffier hat den Verfassungsschutzbericht 2006 vorgestellt und das Internet zum zentralen Medium zur Rekrutierung und Radikalisierung für den islamistischen Terrrismus erklärt. "Extremisten nutzen das Internet zur Verbereitung ihrer Programme, zur Werbung oder als Diskussionsforum. Das verlangt erhöhte Wachsamkeit von uns", so der Innenminister.

    Weitere Themen des Berichtes sind die Anschlagsgefahr durch islamistische Terroristen in Deutschland, die Entwicklungen im Rechts- und Linksextremismus sowie die organisierte Kriminalität und Spionageabwehr.

    Ausführliche Informationen dazu hier...

    [ 15.05.2007 ] Verfassungsschutzbericht 2006: Islamistischer Terrorismus nach wie vor größte Bedrohung

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat heute in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2006 vorgestellt und dazu erklärt: "Die größte Bedrohung für die Stabilität und die Sicherheit in Deutschland geht weiterhin vom islamistischen Terrorismus aus. Die fehlgeschlagenen Attentate durch Kofferbomben auf zwei Regionalzüge im Juli des vergangenen Jahres sowie die zwei im März und April diesen Jahres im Internet veröffentlichten Videobotschaften zeigen deutlich, dass auch Deutschland mit einer neuen Qualität terroristischer Aktivitäten rechnen muss."

    Unabhängig davon bildet der Rechtsextremismus nach wie vor einen der zentralen und dauerhaften Arbeitsschwerpunkte des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

    Die politisch rechts motivierten Straftaten mit extremistischem Hintergrund sind um fast 15 % gestiegen. Auch die Teilmenge politisch rechts motivierter Gewalttaten mit extremistischem Hintergrund ist im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um rund 9,3 % angewachsen.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Download des vollständigen Verfassungsschutzberichtes...


    [ 08.05.2007 ] Polizeiliche Kriminalstatistik 2006: weniger Kriminalität und höhere Aufklärungsquote

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, der Berliner Innensenator Dr. Erhart Körting, haben heute in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2006 vorgestellt.

    „Die polizeilich registrierte Kriminalität in Deutschland ist auch im Jahr 2006 wieder zurückgegangen. Vor ziemlich genau einem Jahr konnte ich Ihnen mitteilen, dass die Aufklärungsquote für das Berichtsjahr 2005 den höchsten Wert seit Erstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik überhaupt erreicht hat. Heute kann ich berichten, dass diese Bestmarke noch einmal leicht übertroffen worden ist. Die Eckdaten der PKS 2006 schreiben die insgesamt positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort: Stetig steigende Aufklärungsquote bei konstanter bis tendenziell rückläufiger Straftatenzahl“, bilanzierte Dr. Schäuble.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Download der vollständigen PKS...


    [ 03.05.2007 ] Literaturhinweis "Fachkraft für Schutz und Sicherheit - Betriebswirtschaftliche Grundlagen"

    Arbeitgeber der Sicherheitswirtschaft erwarten heute von ihren Sicherheitsfachkräften neben fachlichen Kenntnissen auch betriebswirtschaftliches Wissen. So können wirtschaftliche Veränderungen frühzeitig erkannt und betriebliche Abläufe mit geeigneten Maßnahmen angepasst werden, um Kundenakzeptanz und Bestand der Unternehmen zu sichern.

    Die Neuerscheinung aus dem Richard Boorberg Verlag befasst sich in komprimierter Form u.a. mit den wesentlichen Inhalten der Wirtschafts- und Sozialkunde.

    Weitere Informationen dazu...


    [ 02.05.2007 ] Broschüre Wirtschaftsspionage: Daten - Fakten - Hintergünde

    Die Landesämter für Verfassungsschutz in Bayen und Baden-Württemberg haben eine neue Informationsbroschüre zur Wirtschaftsspionage veröffentlicht.

    Da Wirtschaft und Wissenschaft in den High-Tech-Ländern Baden-Württemberg und Bayern besonders gefährdet sind, wurde eine gemeinsame Broschüre erarbeitet, die auf die daraus resultierenden Gefahren hinweist.

    Die Publikation gibt einen Überblick über die Hauptauftraggeber und die besonders gefährdeten Bereiche sowie Ursachen und Motive der Spionage.

    Breiten Raum nimmt eine Beschreibung der Methoden der Ausforschung ein. Neben der klassischen Gefährdung durch Agenten haben die Gefahren, die sich aus dem Einsatz technischer Mittel ergeben, zugenommen: Internet- und E-Mail-Überwachung, Angriffe auf Telekommunikationssysteme und Hardwarediebstahl seien in diesem Zusammenhang beispielhaft genannt.

    Hier geht es direkt zum Download der Broschüre als PDF-Datei (280 KB)...


    [ 24.04.2007 ] Übergabe des 21. Tätigkeitsberichts - Staat muss Datenschutz stärken

    Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, hat heute dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, den 21. Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 2005 - 2006 überreicht.

    Peter Schaar: Für den Datenschutz hat die Arbeit deutlich zugenommen. Der vorliegende Bericht dokumentiert eine Vielzahl von Aktivitäten und Problemstellungen, von denen nur ein kleiner Teil von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

    Dass der Datenschutz für die Bürgerinnen und Bürger immer mehr an Bedeutung gewinnt, zeigt sich nicht zuletzt in der Anzahl der Eingaben, die im Berichtszeitraum um 28% gestiegen ist.

    Unverändert nahm die Beratung der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages bei Gesetzgebungsverfahren und IT-Projekten einen großen Raum ein.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Download des vollständigen Tätigkeitkeitsberichtes...


    [ 26.03.2007 ] Entsicherung am Arbeitsplatz - Studie zur psychologischen Wirkweise der IT-Security

    „Der Wunsch eines jeden IT-Security Officers ist ein absolut sicheres Unternehmen – und ein Computernetzwerk, das dicht hält. Doch so, wie sich in einem Neubau mit modernster Architektur schnell Schimmel bildet, lüftet man ihn nicht regelmäßig kräftig durch, so entstehen in einem solch vermeintlich sicheren IT-System schon nach kurzer Zeit seelische Wucherungen“, fasst Dietmar Pokoyski die erste tiefenpsychologische Security-Studie „Entsicherung am Arbeitsplatz-Die geheime Logik der IT-Security in Unternehmen" zusammen.

    Der Geschäftsführer der Kölner Kommunikationsagentur known_sense und Initiator der Pilotstudie ging gemeinsam mit den weiteren Herausgebern, der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der Deutschen Sparkassen Verlag GmbH, < kes > – Die Zeitschrift für Informationssicherheit, der Pallas GmbH und nextsolutions auf Spurensuche nach den psychologischen Wirkungen innerhalb der IT-Security.

    Ausführliche Informationen nebst Download- und Bestellmöglichkeit...


    [ 20.03.2007 ] Leitfaden Betriebssichere Rechenzentren veröffentlicht
    Einen neuen Leitfaden „Betriebssichere Rechenzentren“ hat der Arbeitskreis „Betriebssicheres Rechenzentrum und Infrastruktur“ des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) unter Vorsitz von Harry Schnabel jetzt herausgebracht.

    Er soll konkrete Hinweise für die Planung und Implementierung eines Rechenzentrums bieten.

    Weitere Informationen dazu nebst Download des Leitfadens...

    [ 09.03.2007 ] BDWS Bestbieter Tagung am 19. April 2007 in Berlin

    Mit Unterstützung der Europäischen Kommission führen der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag, den 19. April 2007 im Hotel Ellington Berlin die Bestbieter-Tagung 2007 durch.

    Die Tagung ist der Abschluss und Höhepunkt einer gemeinsamen Tagungsreihe von EU, CoESS und Uni-Europa in der Tschechischen Republik, in Polen und in Ungarn. Erwartet werden rund 200 Teilnehmer, davon 50 aus dem Ausland.

    Details zur Tagesordnung nebst Anmeldemöglichkeit ...


    [ 05.03.2007 ] Literaturhinweis: Sicherheit im Handel-Ladendiebstahl

    Der Handel ist dem Diebstahl wie kein anderer Wirtschaftszweig ausgesetzt. Die Autoren erläutern dieses Phänomen, indem sie nicht nur die Kriminalitätsentwicklung darstellen, sondern auch Orientierungshilfen für die Praxis vermitteln, operative Maßnahmen darstellen und rechtliche Möglichkeiten aufzeigen.

    Dieser Leitfaden ist für alle Beteiligten im Handel geeignet: Kaufhausdetektive, Inhaber, Manager, Filial-und Abteilungsleiter und das Verkaufspersonal.

    Weitere Infos zu diesem Literaturtipp ...


    [ 24.02.2007 ] Realisierung der Zwangsläufigkeit bei Rettungswegen und Brandschutztüren

    Bei Türen im Verlauf von Rettungswegen sowie an Brandschutztüren besteht oftmals das Problem, dass erforderliche Maßnahmen zur Erfüllung der Zwangsläufigkeit nicht richtlinienkonform durchgeführt werden können, weil z.B. die Nachrüstung VdS anerkannter Anlageteile (z.B. Schließblechkontakte, Sperrelemente) technisch nicht möglich und/oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht zulässig ist.

    Insbesondere sind hier die Anforderungen der jeweiligen Bauordnungen bzw. Sonderbauverordnungen wie Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Versammlungsstättenverordnung (VStättV) oder die Verkaufsstättenverordnung (VkStättV) der einzelnen Bundesländer zu beachten.

    Der VdS bietet eine umfangreiche Fachinformation zur Realisierung der Zwangsläufigkeit bei Türen im Verlauf von Rettungswegen und Brandschutztüren als Arbeitshilfe zu diesem Thema.

    Hier geht es direkt zum Download der VdS-Fachinformation (PDF, 13 Seiten) ...


    [ 20.02.2007 ] Schutzprofil für Software zur Verarbeitung von Bilddaten zertifiziert

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat das Zertifikat für das Schutzprofil "Software zur Verarbeitung von personenbezogenen Bilddaten, Version 2.0" an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) übergeben.

    Das Schutzprofil oder Protection Profile BSI-PP-0023-2007, das auf den Common Criteria basiert, wurde im Auftrag des BfDI entwickelt. Es beschreibt die Mindestanforderungen, die an die Software zur Verarbeitung von personenbezogenen Bilddaten gestellt werden, um sowohl die Bestimmungen des Datenschutzrechtes zu erfüllen, als auch eine praxisorientierte Bedienung der IT-Sicherheit moderner Videoüberwachungsanlagen zu ermöglichen.

    Dieses auf den Common Criteria basierende Schutzprofil (Protection Profile – PP) thematisiert die Mindestanforderungen, die an die Software zur Verarbeitung von personenbezogenen Bilddaten gestellt werden, um einerseits den datenschutz-rechtlichen Bestimmungen zu genügen und andererseits eine anwenderfreundliche Bedienung der IT-Sicherheit moderner Videoüberwachungsanlagen zu ermögli-chen.

    Hier geht es direkt zum Download des neuen BSI-Schutzprofils (PDF, 66 Seiten) ...


    [ 14.02.2007 ] Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch die Vogelgrippe

    Die Gefahr eines Ausbruches der durch H5/N1 Viren hervorgerufenen hochpathogenen aviären Influenza ist auch in Deutschland nicht auszuschließen, da eine Einschleppung in Nutzgeflügelbestände über Wild- bzw. Zugvögel und ggf. auch über illegalen Handel jederzeit möglich ist.

    Der Beschluss 608 gibt Hilfestellung bei der Beurteilung der Gefährdungslage und der Ergreifung erforderlicher Maßnahmen zum Schutz der exponierten Personen.

    Hier geht es zum Download des Beschlusses 608.


    [ 14.02.2007 ] Einigung über REACH - Verordnung unterschätzt Risikokompetenz der Industrie

    Die REACH-Verordnung, das größte umweltpolitische Gesetzesvorhaben, das die EU in den letzten 20 Jahren auf den Weg gebracht hat, wurde im Dezember 2006 verabschiedet und am 30.12.2006 im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 396 als Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 veröffentlicht.

    Angesichts der umfassenden Pflichten, die aus REACH für nahezu alle Unternehmen resultieren, wird eine umfassende Vorbereitung empfohlen. Hierbei soll der BDI-REACH-Helpdesk Unterstützung geben.

    Zur Pressemeldung des BDI geht es hier...


    [ 06.02.2007 ] Aktuelle Studie 'Wirtschaftskriminalität durch Informationsabflüsse'

    Wirtschaftskriminalität stellt ein stetig wachsendes Risiko für Unternehmen dar und verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Speziell Informationsabflüsse stellen eine wachsende Bedrohung dar, die Firmen in den Ruin treiben können. Sie sind ein unternehmerisches Risiko, über das nur ungern gesprochen wird. In den meisten Führungsetagen ist es nach wie vor ein Tabuthema, weil es eine Gefahr ist, die nur schwer zu greifen ist. Viele Delikte werden aus Angst vor Imageverlust mit Handschlag geregelt.

    Die Result Group GmbH in München hat in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt eine Studie zu dem Thema: "Wirtschaftskriminalität durch Informationsabflüsse" veröffentlicht.

    An dieser Studie hat das VSW-Mitgliedsunternehmen Corporate Integrity Solutions GmbH ebenfalls mitgewirkt.

    Corporate Integrity Solutions GmbH ist ein unabhängiger Dienstleister, der sich auf die Aufklärung, Bekämpfung und Prävention von Wirtschaftskriminalität spezialisiert hat.

    Hier geht es zum Download der Studie...


    [ 26.01.2007 ] "Diskrete" Röntgenmaschine spürt Sprengstoffe auf

    Eine neue Sicherheitslösung respektiert Intimsphäre beim Flughafen-Check.

    US-Forscher haben eine Apparatur zur Durchleuchtung von Personen an Flughäfen entwickelt, die zwar unerlaubte Gegenstände wie Waffen und Sprengstoff entdeckt, jedoch die Privatsphäre der überprüften Personen nicht verletzt. Dies berichtet NewScientist. Bislang durchdrangen diese Sicherheitseinrichtungen die Kleidung und gewährten einen sehr freizügigen Blick auf den nackten Körper der Menschen. In Kürze soll das diskrete System am internationalen Flughafen von Phoenix getestet werden.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 22.01.2007 ] Sensible Daten - Jeder Fünfte verliert sein Smartphone

    Unternehmen unterschätzen Sicherheitsrisiko bei mobiler Kommunikation
    Jeder fünfte Unternehmer, der ein Smartphone oder einen PDA benutzt, hat das entsprechende Gerät bereits einmal in seinem Leben verloren. Für die Informationssicherheit in Unternehmen stellen mobile Endgeräte folglich eine ernstzunehmende Gefahr dar.

    Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie über das Nutzungsverhalten europäischer Unternehmer mit Smartphones oder PDAs im Auftrag von Toshiba Mobile Communications. Als besonders brisant erscheint den Studienautoren die Tatsache, dass mehr als 90 Prozent der 502 befragten Unternehmer vertrauliche Geschäftsinformationen und Dokumente auf ihren Geräten speichern.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 19.01.2007 ] Ihre Meinung ist gefragt! WIK-Sicherheits-Enquête 2006/2007

    Unser Verbandsorgan, die Zeitschrift WIK, führt zurzeit wieder eine große Erhebung Ihrer Einschätzungen, Ihrer Meinungen und Ihrer Situation durch. Wir möchten Sie persönlich auf diesem Wege noch einmal bitten, das Ergebnis durch Ihre Teilnahme wertvoller zu machen. Sie gehen damit kein Risiko ein und profitieren selbst mehr als alle anderen von Ihrer Teilnahme:

  • WIK-Herausgeber Peter Hohl bürgt mit seinem guten Namen dafür, dass alle Fragebogen unumkehrbar anonymisiert werden.

  • Alle Einsender erhalten ein Sachgeschenk als Dankeschön.

  • Vor allem aber erhalten alle Teilnehmer – und nur sie – nach der Auswertung die detaillierten Ergebnisse. Es gibt keinen anderen Weg, in den Besitz dieser vollständigen Auswertung zu gelangen, als durch eigene Teilnahme.

  • Einsendeschluss ist der 26.01.2007

    Hier geht es direkt zum Download der Fragebogens mit weiteren Informationen...

    [ 16.01.2007 ] Arbeitsschutz: Vertragsklauseln für den Einsatz von Fremdfirmen

    Beim Einsatz von Fremdfirmen im Betrieb kommt es häufig zu großer Verunsicherung zwischen Betrieb und Fremdfirma, wenn es um die Verantwortlichkeiten für den Arbeitsschutz beim Einsatz der Fremdfirma geht.

    Dazu bietet nun die Unfallkasse Hessen einen Mustervordruck mit Vertragsklauseln, die als Anhang zum Vertrag mit der Fremdfirma verwendet werden können.

    Hier geht es direkt zum Download der Mustervertragsklauseln...


    [ 11.01.2007 ] Mehr Sicherheit mit dem Passwort-Check

    Ein starkens Passwort trägt erheblich zur Sicherheit der IT-Systeme bei. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich bietet online einen besonderen Dienst, mit dem Anwender die Qualität eines Passworts online überprüfen können.

    Der Passwort-Check analysiert die Eingabe und teilt anschliessend mit, ob ein Passwort als stark oder schwach zu bewerten ist.

    Die Website enthält außerdem interessante Erläuterungen rund um das Thema Passwort-Sicherheit, z.B. zum Thema Passwort-Qualität und dazu, wie Unberechtigte zu einem Passwort gelangen.

    Hier geht es zur Website des Datenschutzbeauftragten des Kanton Zürich, die direkt zum Passwort-Check führt...


    [ 10.01.2007 ] Mittelhessischer Außenwirtschaftstag 2007. China und Indien - Neues von Drachen und Tigern
    Der Mittelhessische Außenwirtschaftstag am 8. Februar 2007 in der IHK Geschäftsstelle in Gießen gibt praxisorientierte Ratschläge für Import, Export und Investitionen in China und Indien. Während über Marktchancen und Markthindernisse informiert wird, wird gleichzeitig Gelegenheit gegeben zum Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkbildung in Mittelhessen.

    In vergleichenden Referaten und fachspezifischen Vorträgen werden die relevanten Fragen praxisnah aufbereitet und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. In Einzelberatungsgesprächen können konkrete Sachverhalte besprochen und Entscheidungshilfen eingeholt werden.

    Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit hier...

    [ 05.01.2007 ] Bei Verleih der Zugangskarte droht fristlose Kündigung

    Wenn die Karte eines betrieblichen Zugangskontrollsystems durch Mitarbeiter missbraucht wird, kann dies die fristlose Kündigung eines Arbeitnehmers rechtfertigen.

    Dies hat das hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt entschieden. Das Gericht wies die Klage einer Bankmitarbeiterin zurück und erklärte die sofortige Entlassung der Frau für wirksam

    Mehr Informationen dazu...


    [ 02.01.2007 ] BfV-Broschüre über den Umgang mit vertraulichen Informationen

    Immer stärker richtet sich Spionage auf die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Einige Staaten versuchen eigene Forschungs- und Entwicklungskosten zu sparen und mit Hilfe der Spionage „zum Nulltarif“ Wissensvorsprünge anderer zu verkürzen. Der lautlose Spionageangriff auf deutsche Spitzentechnologie verursacht jährlich einen großen Schaden, der den Wettbewerb verzerrt und Arbeitsplätze gefährdet.

    Dies erfordert in erster Linie die Sensibilisierung derjenigen, die beruflich mit vertraulichen Informationen befasst sind. Beratung und Schulung sind Voraussetzungen eines wirksamen Knowhow-Schutzes.

    Hierzu soll die aktualisierte Broschüre des Bundesamtes für Verfassungsschutzes einen Beitrag leisten.

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 20.12.2006 ] BG-Video-Clips zum Download
    BG-Video-Clips zum Download

    Die Berufsgenossenschaft der Gas-, Feuerwärme- und Wasserwirtschaft (BGFW) bietet folgende Video-Clips zum Download an:

  • Brandverhalten von unterschiedlichen Textilien
  • Zündung eines Gas-Luftgemisches in einem Raum
  • Verhalten von Benzin an der Wasseroberfläche

    Weitere Informationen und Download...

  • [ 18.12.2006 ] Kensingtonschloss mit Klopapierrolle geknackt
    Eine übliche Methode sein Laptop vor unberechtigtem Zugriff zu schützen ist, es mit einem Schloss zu sichern.
    Doch Vorsicht! - Dieses Video zeigt wie man binnen weniger Sekunden ein zur Sicherung eines Notebooks eingesetztes Kensingtonschloss mit Hilfe eines Nachschlüssels, der aus einer Klopapierrolle gebaut wurde,öffnet.

    Hier geht es zum Download des Video-Clips.

    [ 13.12.2006 ] Erneute Schwachstelle in Microsoft Word
    Das Bürger-CERT warnt vor einer erneuten Schwachstelle in Microsoft Word. Das Risiko wird als hoch eingestuft.

    Betroffenen Systeme sind:
  • Microsoft Word 2000
  • Microsoft Word 2002
  • Microsoft Word 2003
  • Microsoft Word Viewer 2003

    Nicht betroffen ist:
  • Microsoft Word 2007

    Bereits das Öffnen eines manipulierten Word-Dokuments reicht aus, um Anwenderrechner mit Schadsoftware zu infizieren.
    Bisher wurde von Microsoft noch kein Sicherheitsupdate für Word bereitgestellt, das diese neue Lücke schließt.
    Bis ein Update verfügbar ist und installiert wurde, sollten Word-Dokumente ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen geöffnet werden. Insbesondere Word-Dokumente in unverlangt zugesandten E-Mails oder in E-Mails von unbekannten Absendern sollten möglichst nicht geöffnet werden. Fragen Sie bei verdächtigen Mails sicherheitshalber beim Absender nach.

    Weitere Informationen auf der Homepage des Bürger-CERT.

  • [ 24.11.2006 ] Neue BSI-Broschüre zu Risiken bei mobilen Endgeräten

    Mobile persönliche Endgeräte, wie Mobiltelefone oder PDAs, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die zahlreich verfügbaren Informations- und Kommunikationsdienste bieten eine große Bandbreite der Nutzung sowohl im privaten, als auch im beruflichen Einsatz. Insbesondere bei Behörden und Unternehmen wächst der Druck, die Produktivität und Effizienz durch Nutzung dieser Dienste zu erhöhen. Trotz der bereits implementierten Sicherheitsmechanismen der Geräte und Dienste existieren Schwachstellen und potentielle Bedrohungen, die beim Einsatz mobiler Endgeräte gezielt beachtet und wirksam abgewehrt werden müssen.

    Dazu hat das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Broschüre mit dem Titel
    "Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen" erläutert entsprechende Techniken und die möglichen Bedrohungen. Sie richtet sich sowohl an Benutzer mobiler Endgeräte und entsprechender Infrastrukturen, als auch an IT-Verantwortliche.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit der Broschüre...


    [ 06.11.2006 ] Wirtschaftskriminalität bei Banken und Versicherungen-Tatort Deutschland 2006

    Zum dritten Mal hat PricewaterhouseCoopers im Rahmen einer internationalen Umfrage die Erfahrungen von Unternehmen im Umgang mit Wirtschaftskriminalität untersucht. Zur Situation im Bereich Banken und Versicherungen wird mit dieser Studie eine Sonderauswertung vorgelegt. Die Zahlen basieren auf insgesamt 837 befragten Unternehmen aus dem Finanzsektor, von denen 240 aus Deutschland, 467 aus Westeuropa und 130 aus Nordamerika stammen.

    Einige Ergebnisse bestätigen Erwartungen während andere überraschen. Zu den weniger überraschenden Ergebnissen gehört, dass die Finanzdienstleistungsbranche insgesamt über ausgeprägtere Kontrollsysteme verfügt als die Vergleichsgruppe übriger Branchen. Gleichwohl ist die Zahl der Fälle, die nicht durch Kontrollen oder systematische Prüfungen entdeckt wurden mit 51 % sehr hoch – die Bereitschaft der Betroffenen, Kontrollen zu verbessern, ist nur gering ausgeprägt.

    Mehr Informationen dazu nebst Download der Studie...


    [ 03.11.2006 ] Sicherheit bei Geschäftsreisen - Prävention und Reaktion

    Die Gefahren durch Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen aber auch durch terroristische Anschläge im Ausland ist unvermindert hoch. Hinzu kommen die Spionagegefahren, die bei jeder Geschäftsreise, ganz gleich in welches Land, lauern. Das realistische Einschätzen der Gefahrenlage ist die Grundlage für einen sicheren Aufenthalt im Ausland.

    Neben Hintergrundinformationen zu den Themen Spionage sowie Terrorismus und Kriminalität bietet das VSW-Seminar am 23.11.2006 in Frankfurt am Main praktische Hilfen zum Erkennen und Vermeiden von Gefahren sowie zum angemessenen Verhalten in gefährlichen Situationen.

    Weitere Informationen dazu nebst Möglichkeit zur Online-Anmeldung...


    [ 30.10.2006 ] Erhöhte Luftsicherheitsmaßnahmen auf europäischen Flughäfen

    Das Bundesinnenministerium weist darauf hin, dass Fluggäste ab Montag, dem 6. November 2006 nur noch eine beschränkte Menge von Flüssigkeiten im Handgepäck durch die Sicherheitskontrollen mitnehmen dürfen. Die Europäische Union hat diese neuen Sicherheitsvorschriften als Reaktion auf die in London am 10. August 2006 vereitelten Anschläge auf den Luftverkehr mittels flüssigen Sprengstoffen erlassen.

    Die einzelnen Flüssigkeitsbehälter dürfen ein Fassungsvermögen von höchstens 100 ml haben. Die Flüssigkeitsbehälter sind in einen wieder verschließbaren transparenten Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter (ca. 20 x 20 cm) zu verstauen und an der Kontrollstelle getrennt vorzulegen. Darüber hinaus dürfen flüssige Medikamente und Spezialnahrung (z.B. Babynahrung) die während des Fluges benötigt werden, mitgeführt werden; die Notwendigkeit ist an den Kontrollstellen glaubhaft zu machen.

    Nicht betroffen sind Flüssigkeiten, die hinter den Kontrollstellen, etwa in den Duty-free Geschäften, erworben werden.

    Es wird geraten, sich bei den Fluggesellschaften und Flughäfen bzw. auf deren Internetseiten vor Reiseantritt über die Einzelheiten zu informieren.

    Zusätzliche Informationen bietet das BMI unter folgenden Links:

  • Neue EU Sicherheitsvorschriften an Flughäfen (Kurze Information für Fluggäste)
  • Fragen und Antworten zu den Einschränkungen bei Flüssigkeiten im Handgepäck

  • [ 25.10.2006 ] VdS veröffentlicht neue Broschüre zur Videoüberwachung

    Der VdS hat unter der Nummer VdS 5473 eine neue Informationsbroschüre zum Thema Videoüberwachungsanlagen veröffentlicht. Auf acht Seiten wird eine sehr anschauliche Einführung zum Einsatz und den Anforderungen an Videoüberwachungsanlagen geboten.

    Die PDF-Version der Broschüre steht auf der VdS-Homepage zum Download zur Verfügung...


    [ 21.10.2006 ] Bundeskriminalamt warnt vor neuen Phishing-Tricks

    Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor neuen Phishing-Tricks:Internetverkäufer, Firmen und Vermieter von Wohnungen werden zu Mittätern wider Willen. Im Internet agierende Betrüger machen unbescholtene Bürger ohne deren Wissen zu Mittätern. Im Rahmen vorgetäuschter legaler Geschäftsaktivitäten wird die Gutgläubigkeit der Betroffenen ausgenutzt, um Gelder, die von ausgespähten Onlinekonten abgezweigt wurden, ins Ausland zu verschieben.

    In der Vergangenheit hatten interessierte Bürger auf per E-Mail übersandte Arbeitsangebote von Firmen mit schillernden Namen reagiert und sich um eine Anstellung als Finanzagent beworben. Die Aufgabe der Finanzagenten war, bestimmte Überweisungen unmittelbar nach Zahlungseingang in bar abzuheben. Die Gelder wurden anschließend über sogenannte "Minutendienstleister" wie zum Beispiel "Western Union" oder "Moneygram" ins Ausland weitergeleitet. Die Finanzagenten setzten sich damit der Gefahr aus, wegen Geldwäsche belangt zu werden und blieben vielfach auf dem entstandenen Schaden sitzen.

    Aktuelle Entwicklungen belegen nun, dass die Täter mittlerweile zu alternativen Methoden greifen, um auch Personen - ohne ihr Wissen - als Finanzagenten zu missbrauchen.

    Weitere Informationen dazu...


    [ 18.10.2006 ] Sicherheitstechnik over IP - Chance oder Risiko?

    Netzwerkgestützte Technologien werden für die Sicherheitstechnik immer wichtiger. Dabei ist die IP-basierte Kommunikation von zentraler Bedeutung. Der Trend geht insgesamt zum Zusammenwachsen von Netzwerktechnik und Sicherheitstechnik. Die Integration unterschiedlicher Gewerke wie

  • Einbruchsschutz
  • Brandschutz
  • Zutrittskontrolle
  • Videoüberwachung
  • ELA u.ä.
    ist dabei eine der wichtigsten Herausforderungen.

    Bei aller Flexibilität und Kosteneffizienz darf dabei jedoch die Frage der Sicherheit der Security over IP-Technologien nicht in den Hintergrund geraten. Hier gilt es von Anfang an, ein Bewusstsein für die Risiken der neuen Technologien zu bilden. Nur dann ist gewährleistet, dass durch den Einsatz der IP-Technik keine neuen Sicherheitsrisiken auftreten.

    Die VSW bietet mit einem Seminar am 15.11.2006 in Mainz nicht nur einen Überlick über die neuen Einsatz- und Einsparmöglichkeiten der IP-Technologie, sondern zeigt die damit verbunden Risiken und Schutzmöglichkeiten auf.

    Weitere Informationen dazu nebst Anmeldemöglichkeit...

  • [ 13.10.2006 ] Veranstaltungs-Tipp: ASW-/ZKA-Tagung zur Tätigkeit des Zolls zum Schutz der Wirtschaft

    Die ASW veranstaltet am 08. November 2006 in Kooperation mit dem Zollkriminalamt (ZKA) eine Informationsveranstaltung zur Thematik: "Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität national und international unter besonderer Berücksichtigung der Tätigkeit des Zolls zum Schutz der Wirtschaft".

    Ziel dieser von der ASW mit dem ZKA konzipierten Veranstaltung ist es, den Sicherheitsverantwortlichen und Entscheidungsträgern von Unternehmen, die in irgendeiner Form von grenzüberschreitender Kriminalität bedroht sind, Informationen und Hilfestellungen bei der Lösung dieser Probleme zu geben. Behandelt werden u.a. die Themen „Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie aus Unternehmenssicht, koordinierte Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität in Europa, internationaler Erfahrungsaustausch über Zollverbindungsbeamte, Customs Trade Partnership against Terrorism sowie Exportkontrolle und Bekämpfung der Proliferation“.

    Veranstaltungsort ist das Zollkriminalamt in Köln.

    Weitere Veranstaltungsinformationen dazu nebst Anmeldemöglichkeit...


    [ 29.09.2006 ] HVBG veröffentlicht neue Schulungsfilme aus Napo-Reihe

    Anlässlich der Europäischen Woche 2006 hat der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) einen Film aus der Napo-Reihe veröffentlicht. Der computeranimierte Film thematisiert die typischen Gefahren an einem neuen Arbeitsplatz.

    Die fünf kurzen Spots sind besonders für den Einstieg in Seminare und Unterrichtsstunden geeignet. Der Film kann kostenlos als DVD angefordert werden unter und steht zum Herunterladen zur Verfügung.

  • Folge 1: Im Zweifelsfall uns fragen
  • Folge 2: Aufmerksamkeit lohnt sich
  • Folge 3: Zu viele Informationen
  • Folge 4: Auf andere Rücksicht nehmen
  • Folge 5: Nicht den Helden spielen

    Hier geht es direkt zur Übersichtsseite zum Download der Napo-Filme...

  • [ 21.09.2006 ] Besserer gesetzlicher Schutz vor Hackern, Datenklau und Computersabotage

    Das Bundeskabinett hat gestern den Regierungsentwurf eines Strafrechtsänderungsgesetzes zur Bekämpfung der Computerkriminalität beschlossen. Der Entwurf schließt Regelungslücken vor allem im Bereich des „Hacking“, d.h. dem „Knacken“ von Computersicherheitssystemen, und der Computersabotage.

    Der neue Regierungsentwurf setzt den EU-Rahmenbeschluss über Angriffe auf Informationssysteme sowie das Europarat-Übereinkommen über Computerkriminalität in nationales Recht um.

    Mehr Informationen dazu mit den konkreten Gesetzesänderungen...


    [ 18.09.2006 ] Spionage - Was geht mich das an?
    Gemeinsames Vorgehen im engen Schulterschluss staatlicher Stellen und der Wirtschaft sowie kontinuierlicher Informationsaustausch helfen im Schutz vor Wirtschaftsspionage.

    Ein Ergebnis dieses Zusammenwirkens ist ein neues Faltblatt mit dem Titel "Spionage - Was geht mich das an?", an dessen Erstellung auch die VSW beteiligt war.

    Zum Download...

    [ 15.09.2006 ] Sicherheitslücke im Internet Explorer durch Microsoft ActiveX Control

    Der Informationsdienst Bürger-CERT hat heute eine neue Sicherheitslücke für den Microsoft Internet Explorer gemeldet und dabei das Risiko als hoch eingestuft.

    Eine neu entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer kann dazu ausgenutzt werden, schädliche Aktionen auf dem Computer des Anwenders durchzuführen. Öffnet der Benutzer eine speziell präparierte Webseite mit dem Internet Explorer, kann der Autor dieser Seite beliebigen Programmcode ausführen und damit möglicherweise die Kontrolle über den Computer gewinnen.

    Die Schwäche wird durch einen Speicherverwaltungs-Fehler bei der Verarbeitung von Web-Inhalten durch das Microsoft ActiveX Control "daxctle.ocx" ausgelöst.

    Es sind bereits Beispielprogramme (Exploits) entwickelt worden, die die Ausnutzung der Sicherheitslücke demonstrieren. Microsoft hat noch kein Update bereitgestellt, mit dem die Lücke geschlossen werden kann.

    Hier geht es direkt zur Meldung von Bürger-CERT mit Handlungsempfehlungen...


    [ 01.09.2006 ] BKA veröffentlicht Lagebild Wirtschaftskriminalität 2005

    Das Bundeskriminalamt hat das Lagebild Wirtschaftskriminalität 2005 für Deutschland veröffentlicht.

    Für das Jahr 2005 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 89.224 Fälle der Wirtschaftskriminalität (gegenüber 2004: + 9,9 %) registriert. Dies entspricht 1,4 % aller polizeilich bekannt gewordenen Straftaten. Der verursachte Schaden belief sich auf rund 4,2 Milliarden Euro, das sind 50 % Anteil an der erfassten Schadenssumme der Gesamtkriminalität.

    Es wurden 4.643 Fälle der Wirtschaftskriminalität mit dem Tatmittel Internet registriert. Gegenüber 2004 ist damit eine Steigerung um 73,1 % eingetreten. Diese Entwicklung dürfte sich im Zuge der weiteren Verbreitung und zunehmenden Nutzung des Internets fortsetzen.

    Weitere Informationen nebst Downloadmöglichkeit...


    [ 31.08.2006 ] Praxisreihe Fachthemen: IT-Sicherheit - eine reine Techniksache?
    Am 26. September in Karlsruhe:

    Die meisten Unternehmen setzen heute, nach einer Unternehmensbefragung der Fazit-Forschung im Jahre 2005, bereits technische Sicherheitssysteme zur Absicherung ihrer EDV-Infrastruktur ein.

    Firewalls und Virenscanner sind fast überall im Einsatz. Das Vertrauen in die Wirksamkeit technischer Sicherheitsmaßnahmen ist dabei so ausgeprägt, dass fast 80% der Unternehmen auf ergänzende Möglichkeiten in diesem Bereich verzichten.Dabei ist es durchaus nicht so, dass diese technischen Systeme alleine allen möglichen Bedrohungen gewachsen sind.

    Während der Veranstaltung in der Technologiefabrik Karlsruhe wird ein Szenario vorgestellt, in dem gezeigt wird, wie gezielt zentrale Komponenten der technischen Sicherheit zum Zweck der Wirtschaftsspionage umgangen werden können.

    Weitere Infos und Anmeldung hier...


    [ 27.08.2006 ] Lehrgang Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK)

    Trotz des Ausbildungsberufes Fachkraft für Schutz und Sicherheit und der Weiterbildungsmöglichkeit zum Meister für Schutz und Sicherheit gibt es einen unverändert hohen Qualifizierungsbedarf für Seiteneinsteiger in der Sicherheitswirtschaft. Um die mit dem Wegfall der Qualifizierung zur Geprüften Werkschutzfachkraft entstandene Qualifizierungslücke zu schließen, hat der DIHK unter Beteiligung von Experten der VSW die neue Qualifizierung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft entwickelt.

    Die Qualifizierung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft beinhaltet nicht nur eine zeitgemäße Fortentwicklung der bisherigen Qualifizierungsinhalte der Werkschutzfachkraft. Vielmehr werden verstärkt Aspekte der Kunden- und Serviceorientierung sowie die gestiegenen Anforderungen im Umgang mit Sicherheitstechnik und bei der Gefahrenabwehr berücksichtigt.

    Die Lehrgänge I bis IV vermitteln die Inhalte des Rahmenstoffplanes, während in der 5. Woche eine gezielte Prüfungsvorbereitung hinsichtlich der neuen Anforderungen der IHK-Prüfung erfolgt. Lehrgangsbeginn ist am 18. September 2006.

    Genaue Informationen dazu finden Sie auf der VSW-Webseite im Bereich "Veranstaltungen".


    [ 23.08.2006 ] kes-Microsoft-Sicherheitsstudie 2006: Hohe Risiken durch mobile Endgeräte

    Mobile Systeme haben die schlechteste Sicherheit bei gleichzeitig größter Gefährdung und empfindlichen Folgen für die Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Unternehmensdaten – so lautet das alarmierende Fazit der kes-Microsoft-Sicherheitsstudie 2006 für Notebooks, PDAs und dergleichen.

    Weitere ausführliche Informationen dazu mit Ergebnissen der Studie...


    [ 18.08.2006 ] Arbeitsschutzregeln am Arbeitsplatz: Flirten erlaubt

    Vom Arbeitgeber erlassene Verhaltensregeln am Arbeitsplatz sorgen oft für Unstimmigkeiten und Unzufriedenheit bei Arbeitnehmern und führen zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Dr. Thomas Molkentin, Leiter des Referates Unfallversicherung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt in einem Artikel der Zeitschrift Faktor Arbeitsschutz (Ausgabe Juli/August 2006), die vom Bundesverband der Unfallkassen (BUK) herausgegeben wird dazu aus, dass "Verhaltensvorschriften am Arbeitsplatz nicht die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter verletzen dürfen."

    Konkret werden in dem Artikel Gerichtsentscheidungen zum "Liebesverbot am Arbeitsplatz" sowie über ein "Ess- und Trinkverbot" besprochen.

    Hier geht es zum vollständigen Aufsatz mit Angabe der Urteile...


    [ 16.08.2006 ] BSI warnt vor unseriöser E-Mail-Werbung
    Vor aktuellen, unerwünschten E-Mails mit der Absenderangabe "Germany Online Consult" bzw. "Consult-Online-AG" warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

    Der angebliche Versender von E-Mail-Werbung verspricht die Überweisung eines Geldbetrags bis zu hundert Euro, sofern ihm ein unterschriebenes Formular mit Name, Adresse, Bankverbindung ausgefüllt und handschriftlich unterschrieben per Fax oder E-Mail zugeschickt wird. Eine Überweisung auf das angegebene Konto solle unabhängig davon erfolgen, ob man künftige E-Mail-Werbung des Versenders wünsche oder nicht. In der E-Mail ist der Hinweis enthalten, dass fünf Tage ohne Antwort als Einverständnis ausgelegt werde.

    Auf diese unerwünschte E-Mail sollte man keinesfalls antworten, weder per E-Mail noch per Fax. Die Spamversender wollen Kontodaten und Unterschriften abrufen, um unerlaubte Abbuchungen vornehmen zu können.

    [ 11.08.2006 ] Bank von England veröffentlicht Liste mit 19 Terrorverdächtigen
    Die Bank von England hat auf Ihrer Internetseite eine PDF-Datei mit den Namen von 19 festgenommenen Terrorverdächtigen veröffentlicht. Die meisten Personen leben in London und haben muslimische Namen. Die Konten der Personen wurden eingefroren.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit...

    [ 10.08.2006 ] Informationen zu vereitelten Anschlägen auf Londoner Flughäfen
    Die britischen Sicherheitskräfte haben am heutigen Tage die höchste Warnstufe für Terroranschläge ausgerufen, nachdem offenbar eine Anschlagsserie auf zivile Flugzeuge heute morgen vereitelt worden ist. Mehr Informationen dazu...

    Dies führt gegenwärtig zu erheblichen Behinderungen bzw. Unterbrechungen im zivilen Luftverkehr. Die Deutsche Botschaft in London gibt aktuelle Hinweise über die Schließung von Flughäfen und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie allgemein zur Situation vor Ort. Mehr Informationen dazu...

    Die Britische Botschaft Berlin teilt mit, dass mit sofortiger Wirkung für alle Fluggäste, die ihre Flugreise auf einem britischen Flughafen antreten oder britische Flughäfen im Transit benutzen, besondere Sicherheitsvorschriften gelten.

    Jegliches Handgepäck wird ab sofort wie Reisegepäck abgefertigt und im Frachtraum der Passagierflugzeuge, die von britischen Flughäfen starten, befördert. Mehr Informationen dazu...

    [ 25.07.2006 ] BfV: Islamismus: Entstehung und aktuelle Erscheinungsformen

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat eine neue Broschüre zum Islamismus veröffentlicht. Diese Broschüre soll dem Leser ein Grundverständnis des Phänomens "Islamismus" als extremistische Ausprägung des politischen Islam vermitteln und einen Überblick über die Aktivitäten islamistischer Gruppierungen und Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland geben.

    Ausdrücklich betont das BfV dabei, dass nicht der Islam als Religion Gegenstand der Beobachtung der Verfassungsschutzbehörden sei. In Abgrenzung zur Religion des Islam wird unter Islamismus eine ideologische Ausrichtung verstanden, die – mit friedlichen oder gewaltsamen Mitteln – kompromisslos für eine radikale Anwendung islamischer Normen im religiösen und im staatlichen Bereich eintritt. Ziel von Islamisten in Deutschland ist es, die Anerkennung islamischer Rechtsnormen zu erwirken und innerhalb Deutschlands eine islamische "Binnengesellschaft" mit weniger Grundrechten und Freiheiten zu schaffen. Diese Bestrebungen richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit der 43-seitigen Broschüre...


    [ 21.07.2006 ] BSI veröffentlicht Jahresbericht 2005

    Einen Rückblick auf die Arbeiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt der Jahresbericht 2005 des BSI, der jetzt erschienen ist. Auf rund siebzig Seiten sind die vielfältigen Aktivitäten der Bonner Behörde auf dem Gebiet der IT-Sicherheit und ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger, für die Wirtschaft sowie für die Verwaltung dargestellt. Der Jahresbericht ist in Deutsch und Englisch erschienen.

    Ausführliche Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit des vollständigen Berichtes...


    [ 19.07.2006 ] Bürger-CERT warnt vor kritischer Sicherheitslücke in MS-Power-Point

    Die vom BSI und M-Cert betriebene Informationsplattform Bürger-CERT weist aktuell darauf hin, dass die weit verbreitete Präsentationssoftware Microsoft Powerpoint eine Sicherheitslücke auf, die es Angreifern ermöglicht, in einer Powerpoint-Datei ein beliebiges Schadprogramm zu verstecken. Wird eine präparierte Powerpoint-Datei per E-Mail verschickt und vom arglosen Empfänger geöffnet, aktiviert sich das Schadprogramm. Dieses kann z. B. Benutzerdaten ausspionieren, Daten manipulieren oder weitere Schadsoftware auf den PC laden, um so den Rechner fernzusteuern.

    Betroffen sind die PowerPoint-Versionen 2000, 2002 und 2003. Microsoft hat angekuendigt, die Luecke spaetestens mit dem naechsten Patch-Day im August zu schliessen.

    Genaue Informationen mit Schutzhinweisen dazu gibt es auf derBürger-CERT-Webseite...


    [ 07.07.2006 ] Errichternachweis für Unternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen aktualisiert

    Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfehlen u.a. die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern, mit mechanischen Sicherungseinrichtungen. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Einrichtungen ist neben ihrer Belastbarkeit auch die sicherungstechnisch fachgerechte Montage.

    Errichterunternehmen, die

  • eine entsprechende Qualifikation nachgewiesen haben,
  • eine fachgerechte Kundenberatung garantieren,
  • die Einbauvorschriften der Hersteller sowie die geltenden einschlägigen Vorschriften und Normen beachten,
  • eine breite Palette von Nachrüstelementen der mechanischen Sicherungstechnik und ihre fachgerechte Montage anbieten
  • und im übrigen als zuverlässig anerkannt werden,

    werden auf Antrag in den Nachweis Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen der Landeskriminalämter aufgenommen.

    Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hat eine aktualisierte Version seines Errichternachweises für mechanische Sicherungseinrichtungen veröffentlicht.

    Nähere Informationen dazu mit PDF-Dateien der Errichternachweise gibt es auf der Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz...

  • [ 26.06.2006 ] Sicherheitsrelevante Literaturhinweise

    Die VSW stellt drei neu im Richard Boorberg Verlag erschienene Fachbücher vor, in denen Fachwissen über bestimmte Sicherheitsbereiche vermittelt wird.
    Durch Klick auf den jeweiligen Titel gelangen Sie zu ausführlichen Informationen über die jeweilige Neuerscheinung.

    "Lehrbuch Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft"
    Das Lehrbuch folgt der einschlägigen Prüfungsverordnung für Schutz- und Sicherheitskräfte, ist aber nicht auf die Prüfungsvorbereitung beschränkt. Vielmehr haben die Autoren - ausgehend von den für die Sicherheitswirtschaft charakteristischen Handlungsbereichen- ein breites Spektrum an Fachinformationen zusammengestellt.


    "Der Brandschutzbeauftragte"
    Die Neuerscheinug befasst sich eingehend mit den organisatorischen , technischen , baulichen und abwehrenden Maßnahmen des betrieblichen Brandschutzes.Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten, seine Ausbildung, seine Qualifikation und seine juristische Verantwortung werden detailliert beschrieben.
    Das Fachbuch enthält zahlreiche Tipps und Hinweise aus der Praxis für die Praxis.


    "Sicherheitsmanagement"
    Der Leitfaden stellt anschaulich zehn bewährte Grundsätze zur Sicherheitsplanung anhand von zahlreichen Beispielen aus der Rechenzentrumsplanung dar. Die Broschüre ist ein aktueller Sonderdruck aus dem "Sicherheits-Berater", dem Informationsdienst zur Sicherheit in Wirtschaft und Verwaltung.


    [ 29.05.2006 ] Management Circle-Seminar: Brennpunkt Unternehmenssicherheit

    Wie gut ist Ihr Unternehmen vor drohenden Risiken geschützt?

    Die Gefahren sind vielfältig: Die absolute Abhängigkeit von der IT und potenzielle Geschäftsstörungen durch Naturkatastrophen und bewusstes oder fahrlässiges menschliches Fehlverhalten zwingen Sie, über Ihre Sicherheit im Unternehmen und damit die Sicherheit Ihres Geschäftes nachzudenken!

    Mit diesem Management Circle Intensiv-Seminar lernen Sie , sich auf ernst zu nehmende Situationen umfassend vorzubereiten. Je früher Sie Risiken identifizieren, desto besser können Sie diese bewerten und darauf angemessen reagieren.

    Die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V. ist Kooperationspartner von Management Circle.

    Das Seminar findet in München (20./21.07.), Köln (24./25.08.) und Frankfurt a.M. (18./19.09.) statt.

    Hier gibt es weitere Infos zu Terminen und Inhalten sowie eine Anmeldemöglichkeit...


    [ 25.05.2006 ] Bundesamt für Wirtschaft und Ausuhrkontrolle veröffentlicht Jahresbericht 2005

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat seinen Jahresbericht 2005 veröffentlicht.

    Dieser enthält u.a. Ausführungen zu folgenden Kompetenzschwerpunkten:
    - Außenwirtschaft/Exportkontrolle
    - Außenwirtschaft/Einfuhrüberwachung
    - Wirtschaftsförderung
    - Energie

    Ausführliche Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit des Berichts...


    [ 24.05.2006 ] Phishing Activity Trends Report veröffentlicht

    Die Anti-Phishing Working Group hat den aktuellen Phishing Activity Trends Report veröffentlicht. Diese umfasst den Erhebungszeitraum April 2005 bis April 2006.

    In dem Report werden die der Anti-Phishing Working gemeldeten Phishing-Attacken analysiert. Neben rein statischen und technischen (Angriffsmethode) Informationen bietet der Report Hinweise zu den am häufigsten betroffenen Industriesektoren sowie dazu, welche Nationen die meisten Phishing-Websites beheimaten.

    Hier geht es direkt zum aktuellen Phishing Activity Trends Report...


    [ 23.05.2006 ] Verfassungsschutzbericht 2005: Terrorismus- und Extremismusbekämpfung bleibt Hauptaufgabe

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble:
    Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus bleibt Hauptaufgabe der Sicherheitsbehörden.


    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat gestern in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2005 vorgestellt. Danach ist Deutschland unverändert durch den islamistischen Terrorismus bedroht und Teil eines weltweiten Gefahrenraumes.

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: „Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus stellt die größte Herausforderung für die Sicherheitspolitik in unserer Zeit dar. Dass Deutschland bis zum heutigen Tag von terroristischen Anschlägen verschont geblieben ist, ist vor allem der professionellen und umsichtigen Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden zu verdanken.“ Um Gefahren weiterhin wirkungsvoll begegnen zu können, kündigte der Bundesinnenminister an, die gesetzlichen Voraussetzungen zur Terrorismusbekämpfung und die Befugnisse des Bundeskriminalamtes zu optimieren.

    Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft führte der Bundesinnenminister aus, dass die Sicherheitsbehörden auf die damit verbundenen Herausforderungen umfassend eingestellt sind: „Wir haben mit den Ländern und dem Veranstalter ein nationales Sicherheitskonzept erarbeitet, das verlässliche Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig den Sport in den Vordergrund stellt“, sagte er. Auch mit den ausländischen Sicherheitsbehörden finde ein intensiver Austausch statt, um zu einem guten Gelingen des Turniers beizutragen.

    Eine ausführliche Zusammenfassung des Verfassungsschutzberichts 2005 nebst weiterführendem Link zum Download finden Sie hier...


    [ 16.05.2006 ] BMI Broschüre zur Polizeiliche Kriminalstatistik 2005
    Das BMI hat zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2005 eine Kurzfassung in Form einer Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre (64 Seiten, Stand: Mai 2006) kann direkt auf der Website des BMI abgerufen werden.

    Den vollständigen Bericht zur PKS 2005 einschließlich des Tabellenanhangs finden Sie demnächst auf der Website des Bundeskriminalamtes.

    [ 15.05.2006 ] BMI : Polizeiliche Kriminalstatistik 2005

    BMI : Polizeiliche Kriminalstatistik 2005: weniger Kriminalität und höhere Aufklärungsquote

    Die jährlich erscheinende Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) dient der Beobachtung der Kriminalität und der Erlangung von Erkenntnissen für vorbeugende und verfolgende Kriminalitätsbekämpfung.

    Die PKS erfasst nur die der Polizei bekannt gewordenen und durch sie endbearbeiteten Straftaten, einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche und der vom Zoll bearbeiteten Rauschgiftdelikte. Die PKS enthält insbesondere Angaben über Art und Zahl der erfassten Straftaten, Tatort und Tatzeit, Opfer und Schäden, Aufklärungsergebnisse, Alter, Geschlecht, Nationalität und andere Merkmaleder Tatverdächtigen.

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, der
    bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein, haben heute gemeinsam die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2005
    blueboxvorgestellt. Sie erfasst die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche. Ausgenommen sind einige Bereiche wie z.B. die Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte und Straftaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, sowie Verstöße gegen strafrechtliche Landesgesetze.

    Den ausführlichen Bericht finden Sie hier...


    [ 12.05.2006 ] Verfassungsschutzbericht 2005 für Hessen
    Innenminister Volker Bouffier stellt Verfassungsschutzbericht 2005 vor: Islamismus bleibt zentrale Herausforderung: Zulauf an Mitgliedern bei islamistischen Organisationen.

    Zum Pressebericht nebst Downloadmöglichkeit geht es hier...

    [ 08.05.2006 ] Sicherheit bei Produktionen und Veranstaltungen - für die Praxis
    Download-Praxishilfe der VBG für Fernsehen, Hörfunk, Film, Theater, Veranstaltungen

    Die Verwaltungsberufsgenossenschaft hat im April 2006 mit der BGI 810-1 "Sicherheit bei Produktionen und Veranstaltungen - für die Praxis" für Führungs- und Fachkräfte einen schnellen Überblick über die Anforderungen an eine sichere Produktion und Veranstaltung veröffentlicht.

    Die 35-seitige Praxishilfe der VBG steht als PDF-Download (600 kB) direkt zur Verfügung.

    [ 05.05.2006 ] Aktuelle Arbeitshilfen zur WM
    Mitarbeiter von Wach- und Sicherungsdiensten tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Gäste der Fußball-WM bei uns wohl fühlen, die Sicherheit gewährleistet ist und die WM ein Erfolg wird.

    In dem 2-seitigen Faltblatt "Wir empfangen die Fans zur Fußball-WM" finden Führungskräfte von Wach- und Sicherungsdiensten die Serviceangebote der VBG, die es ihnen erleichtern, ihre Aufgaben bei der Fußball-WM erfolgreich zu erledigen.

    Der Flyer "WM als Fußballfest - wir tragen dazu bei"enthält 10 Tipps, wie die Mitarbeiter ihre nicht immer ganz einfachen Aufgaben bei der Fußball-WM sicher und erfolgreich erfüllen können.


    [ 24.04.2006 ] Sicherheit als Wirtschaftsfaktor im 21. Jahrhundert
    Sicherheit in der Wirtschaft wird im Zusammenhang der ökonomischen und politischen Globalisierung zu einem bedeutendem Wirtschaftsfaktor und damit ein aktiver Beitrag zur Wertschöpfung. Investitionen in die Sicherheit von Unternehmen sind daher ein strategisches Element zur Sicherung der Funktions- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und daher mit der Volkswirtschaft.

    Die ASW wird das Thema "Sicherheit als Wirtschaftsfaktor im 21. Jahrhundert" am 17. Mai 2006 in Berlin in den Mittelpunkt ihrer Öffentlichkeitsarbeit stellen und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Staat über das bisher Erreichte hinaus weiter aktiv entwickeln.
    Hierbei ist es von Bedeutung, dass die europäische Dimension des Themas Sicherheit erschlossen wird. Beide Ziele will die ASW mit ihrem Sicherheitsforum 2006 verfolgen.

    Nähere Informationen dazu (Veranstaltungsprogramm, Anmeldung, etc.) gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft.

    [ 18.04.2006 ] WM-Sicherheit in Rheinland-Pfalz und Hessen
    Die Fußballweltmeisterschaft, eines der größten Sportereignisse der Welt, rückt immer näher.
    Eines der zentralen Themen war und ist die Sicherheit während der WM.

    Informationen zu den Sicherheitsvorbereitungen in Rheinland-Pfalz und Hessen erhalten Sie hier...

    [ 23.03.2006 ] Berichts- und Meldewesen
    Mit diesem Seminar, das am 24.04.2006 in Mainz durchgeführt wird, erhalten Mitarbeiter des Werkschutzes, der Unternehmenssicherheit sowie von Wach- und Sicherheitsunternehmen eine grundlegende Schulung zur praxisgerechten Abfassung von Berichten und Meldungen.

    Weitere Informationen dazu nebst Anmeldemöglichkeit...

    [ 08.03.2006 ] Veranstaltungsschutz und -organisation
    Großveranstaltungen erfordern eine professionelle Vorbereitung und Durchführung. Gerade im Jahr der Fussball-WM in Deutschland ist dabei das Gefährdungspotenzial bei den vielfältigen öffentlichen Veranstaltungen nicht zu unterschätzen.

    Das VSW-Seminar am 03.04.2006 in Frankfurt dient den Teilnehmern als praktische Hilfe für die Umsetzung entsprechender Veranstaltungen.
    Ziel ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung - sowohl aus der Sicht des Veranstalters als auch aus der des Sicherheitsdienstleisters. Neben den grundsätzlichen Aspekten des Veranstaltungsschutzes wird zusätzlich ausführlich auf die Besonderheiten bei Hauptversammlungen eingegangen.

    Weitere Infos und Anmeldung...

    [ 06.03.2006 ] Polizeiliche Kriminalstatistiken der Länder veröffentlicht

    In Hessen und Rheinland-Pfalz haben die jeweiligen Innenministerien der Länder die polizeilichen Kriminalstatistiken des Jahres 2005 veröffentlicht:
    In beiden Ländern gab es die positive Meldung, dass die Aufklärungsquote gesteigert werden konnte. Darüber hinaus ist allgemein eine Zunahme der Delikte im Zusammenhang mit dem Internet sowie elektronischen Zahlungsmitteln festzustellen. Der VSW-Informationspool enthält ausführliche Informationen zu den veröffentlichen Kriminalstatistiken:

    Mehr Informationen zur PKS Hessen...

    Mehr Informationen zur PKS Rheinland-Pfalz...


    [ 17.02.2006 ] VSW-Linkliste Vogelgrippe speziell für Unternehmen

    Aufgrund der neuesten Entwicklungen haben wir uns entschlossen auf der VSW-Internetseite eine gesonderte Linkliste zur Vogelgrippe einzurichten, die insbesondere Links zu Informationen für den betrieblichen Bedarf enthält.

    Hier geht es direkt zur VSW-Linkliste Vogelgrippe...


    [ 13.02.2006 ] Unternehmensinformationen zur Vogelgrippe
    Seit Anfang des Jahres hat uns die aktuelle Entwicklung um die Vogelgrippe gezeigt, dass dieses Thema sich mittlerweile nicht erledigt hat, sondern inzwischen Europa erreicht hat. Auch weiterhin besteht die Befürchtung, dass sich eine pandemische Grippe entwickeln könnte.
    Eine Infektionswelle wäre für viele Unternehmen und Behörden ein unbekanntes Szenario.

    Weitere Informationen und Verweise auf aktuelle Internetseiten finden Sie hier

    [ 06.02.2006 ] Der Sicherheitskompass
    Beinahe jeder Haushalt verfügt mittlerweile über einen Internet-Anschluss und mindestens ein E-Mail-Postfach.
    Doch Vorsicht ! - Beim sorglosen Surfen durch das Internet können viele Gefahren lauern.
    Um keinen kriminellen Machenschaften zum Opfer zu fallen, ist ein sicherheitsbewusstes Verhalten und geeignete Sicherheitstechnik notwendig. Zur Sensibilisierung der Bevölkerung und einzelner Zielgruppen hat die Polizei mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jetzt eine Online-Kampagne geschaltet. Kern der Aktion ist ein Sicherheitskompass mit den "goldenen Regeln" für die häufigsten Sicherheitsrisiken.

    Hier kommen Sie zum Sicherheitskompass.

    [ 25.01.2006 ] Vorschriftensammlung für die Sicherheitswirtschaft
    Die Vorschriftensammlung ist ein Standardwerk für Praxis und Ausbildung der Sicherheitsfachkräfte, u.a. für die Fachkraft für Schutz- und Sicherheit, die Geprüfte Schutz- und Sicherheitsfachkraft, sowie die Teilnehmer am Unterrichtungsverfahren § 34 a GewO.
    Die bedeutsamsten Vorschriften sind dabei übersichtlich mit Rechtsstand 2005 zusammengefasst.

    Weitere Informationen dazu gibt es hier.

    [ 29.12.2005 ] Englisch für Sicherheitskräfte
    Ob am Empfang, bei Sicherheitskontrollen oder bei der Überprüfung von Sicherheitsfunktionen: Englisch sprechen und verstehen in ganz alltäglichen Berufs-Situationen wird für Security-Personal immer wichtiger.

    Jetzt ist dazu ein völlig neues Lern- und Arbeitsbuch mit Audio-CD erschienen. Weitere ausführliche Informationen dazu...

    [ 19.12.2005 ] Aktuelles Jobangebot: Physical Security Manager in Berlin gesucht

    Ein internationaler Dienstleister im Bereich intelligente Infrastrukturdienste (Dienstleistungen im Bereich Internet-Sicherheit und Digital Brand Management für Geschäfts- und Privatkunden) sucht kurzfristig einen Physical Security Manager für den Standort Berlin.

    Ausführliche Informationen zu den Aufgaben/Zuständigkeiten sowie den erforderlichen Qualifikationen und den Verdienstmöglichkeiten gibt es in der ausführlichen Stellenbeschreibung im VSW-Infopool.

    Hier geht es zur ausführlichen Stellenbeschreibung .


    [ 14.12.2005 ] BBA Security und MBA Business Security & Risk Management
    Unternehmenssicherheit als Managementaufgabe fordert heute neue Kompetenzen und Veränderungsbereitschaft vor allem von seinen Führungskräften.
    Die Steinbeis-Hochschule Berlin bietet mit fachlicher Unterstützung der VSW ab sofort zwei FIBAA-akkredierte Studiengänge mit Bachelor- bzw. Masterabschluss an.

    [ 30.11.2005 ] Broschüre "Mit Sicherheit Geld sparen!" veröffentlicht

    Auf Initiative des Ministeriums des Innern und für Sport und unter fachlicher Federführung der VSW hat die Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ im Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz eine Informationskampagne vorbereitet und die Broschüre „Mit Sicherheit Geld sparen!“ erarbeitet.

    Diese vermittelt einen Überblick über die vielfältigen Risiken und zeigt an einfachen Beispielen auf, dass Sicherheitsmanagement unabhängig von der Betriebsgröße möglich ist. Die Informationskampagne hat das Ziel, die Adressaten für die Bedeutung von Sicherheit und Prävention zu sensibilisieren.

    Der Arbeitsgruppe gehören Vertreter des Ministeriums und der nachgeordneten Strafverfolgungsbehörden, Vertreter von Wirtschaftsverbänden sowie Sicherheitsbeauftragte aus Industrieunternehmen an.

    Mehr Informationen dazu nebst Download der Broschüre...


    [ 28.11.2005 ] Online-Faltblatt in 6 Sprachen: "Was tun, wenn es brennt?"
    Das Innenministerium und der Landesfeuerwehrverband des Landes Nordrhein-Westfalen haben ein Faltblatt zum Thema "Verhalten im Brandfall" in sechs verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

    Hier geht es direkt zur PDF-Datei ( 2 Seiten) mit dem Faltblatt "Was tun, wenn es brennt?"

    [ 21.11.2005 ] Sicherheit bei Geschäftsreisen
    Seit den Ereignissen des 11. September 2001 ist die Sensibilisierung dafür, auch Geschäftsreisen sicher zu gestalten, stets gestiegen.

    In dem Artikel "Sicherheit bei Geschäftsreisen" werden Tipps gegeben, die man vor, während und nach der Reise beachten sollte, um das Reiserisiko zu minimieren und den Reisecomfort zu maximieren.

    [ 05.10.2005 ] BG-Regel "Grundsätze der Prävention" (BGR A 1) veröffentlicht

    Als erster Baustein eines modernen, schutzzielorientierten BG-Vorschriftenwerks ist die Unfallverhütungsvorschrift BGV A 1 seit dem 01. Januar 2004 in Kraft. Durch den weitgehenden Verzicht auf sehr konkrete Bestimmungen wie sie noch in der Vorgängervorschrift "Allgemeine Vorschriften" VBG 1 enthalten waren, ergaben sich Freiräume bei der Auslegung dieser BG-Vorschrift. Diese Freiräume werden nun durch die praxisorientierte BG-Regel "Grundsätze der Prävention" (BGR A 1) beispielhaft ausgefüllt.

    Die Struktur der BGR A 1 orientiert sich an der zugehörigen BGV A 1 und bietet zu den einzelnen Anforderungen Präzisierungen und Konkretisierungen an.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit der BGR A1...


    [ 26.09.2005 ] Betrugsbekämpfung im Internet: Abschlussbericht der BMI-Projektgruppe

    Betrugsbekämpfung im Internet:

    Schily: Nutzeraufklärung sowie intensive Kooperation zwischen Wirtschaft und Bundesregierung weiter im Fokus


    Bundesinnenminister Otto Schily und die Initiative D21, Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft, haben am 22.09.2005 den Abschlussbericht der Projektgruppe "Effektive Betrugsbekämpfung" vorgestellt. Die vorgestellten Handlungsempfehlungen für Verbraucher, Wirtschaft und Verwaltung haben das Ziel, die Betrugsgefahr im Internet zu reduzieren. Der vom Bundesinnenministerium unterstützten Projektgruppe unter Leitung von Dr. Anja Bundschuh (Director Government Relations Europe bei eBay) gehörten Vertreter von Unternehmen und Verbänden, die u.a. in den Bereichen Online-Handel und Online-Banking aktiv sind, sowie Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden, Ministerien und Präventionsgremien an.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit des vollständigen Projektberichts...


    [ 15.09.2005 ] Ausnahmsweise: bitte nicht lächeln! - Informationen zum neuen Reisepass

    Zu dem neuen Reisepass mit biometrischen Daten gehören auch neue Anforderungen an die Passbilder. Damit die biometrische Gesichtserkennung funktioniert, muss das Gesicht von vorn, nicht verdeckt und möglichst mit neutralem Ausdruck auf dem Foto zu sehen sein. Ein breites Lächeln, so sympathisch es wirken mag, kann deshalb nicht akzeptiert werden.

    Diese Informationen sind in den letzten Tagen an Passbehörden und Vertreter der Fotobranche versandt worden. Damit sind sechs Wochen vor dem Start der neuen Pässe alle notwendigen rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit der Fotomustertafel...


    [ 06.09.2005 ] BMI Broschüre: Schutz Kritischer Infrastrukturen - Basisschutzkonzept

    Zusammen mit Sicherheits-Experten aus der Wirtschaft (zu denen auch Vertreter aus VSW-Mitgliedsunternehmen gehörten), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem Bundeskriminalamt hat das Bundesministerium des Innern ein Basisschutzkonzept erarbeitet.

    Das Basisschutzkonzept analysiert potenzielle Gefährdungen und empfiehlt hierzu bauliche, organisatorische, personelle und technische Schutzvorkehrungen. So enthält es beispielsweise Hinweise zur Absicherung sicherheitssensibler Anlagen nach außen oder zur Einrichtung von Zugangskontrollen auf dem Betriebsgelände, aber auch zur Ausgestaltung der Krisenkommunikation.

    In einem Service-Teil stellt das Basisschutzkonzept Merkblätter und Ratgeber zur Notfall-Vorsorge sowie Hinweise auf weiterführende Informationen zum Verhalten bei Bombendrohungen zur Verfügung.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit der Broschüre zum Basisschutzkonzept...


    [ 24.08.2005 ] 4. Frankfurter Sicherheitstag am 21.09.2005 - Motto: Die sichere Veranstaltung

    Großveranstaltungen haben Konjunktur. Bewerbungen um Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften oder auch große Messe-Events geraten immer mehr zu Vergleichen der Leistungsfähigkeit von Wirtschaft und Verwaltung ganzer Regionen oder Länder. Dahinter steht nicht nur der Imagegewinn, sondern ökonomische Chancen und Interessen. Das Thema Sicherheit ist dabei zu Recht essentiell. Besonders kritisch: Großveranstaltungen, die durch ein erhöhtes Medieninteresse eine breite Öffentlichkeit schaffen, rücken immer mehr in den Mittelpunkt als Bedrohungsziele. Deshalb steht der 4. Frankfurter Sicherheitstag unter dem aktuellen Motto „Die sichere Veranstaltung“.

    Zu diesem Sicherheitsforum laden Sie auch in diesem Jahr die Vereinigung für Sicherheit der Wirtschaft e.V. (VSW), die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) und die Interflex Datensysteme GmbH & Co. KG herzlich ein. Erfahren Sie mehr zu Herausforderungen und zukunftsweisenden Sicherheitsstrategien aus Anwendersicht. Wir würden uns sehr freuen, auch Sie am 21. September 2005 in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Frankfurt begrüßen zu dürfen.

    Wenn Sie Ihre persönliche Einladung erhalten möchten, Senden Sie uns über den nebenstehenden Kontaktbutton ein Nachricht und Sie erhalten die ausführlichen Tagungsinformationen nebst Anmeldeformular an.


    [ 19.08.2005 ] BSI veröffentlicht ersten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland

    Bundesinnenminister Otto Schily und der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Dr. Udo Helmbrecht haben gestern auf der Bundespressekonferenz den ersten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland vorgestellt. Demnach werden die Bedrohungen durch IT-Schädlinge in Form von Computerviren, -würmern und Spam in Zukunft weiter ansteigen. Auch neue Übertragungstechnologien wie die Internettelefonie, Wireless LAN oder die Mobilfunkkommunikation sind bereits Angriffsziele und werden in Zukunft noch stärker bedroht. Für einen ausreichenden Schutz müssen die heute bestehenden Schutzmaßnahmen weiter verbessert werden.

    Der Lagebericht zur IT-Sicherheit 2005 stellt die aktuelle Lage der IT-Sicherheit in Deutschland dar. Er gibt einen Überblick über die anstehenden Herausforderungen. Zudem zeigt der Bericht Trends auf und ermöglicht deren Einordnung und Bewertung. Denn nur wer die Gefahren genau kennt, kann angemessen handeln.

    Weitere Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit des Lageberichts...


    [ 17.08.2005 ] BKA Warnmeldung: Modus operandi bei "Phishing"-Fällen variiert

    Große Teile der Bevölkerung haben sie bereits selbst erhalten: die so genannten "Phishing-E-Mails". Der Versand erfolgt trotz zahlreicher Warnmeldungen in den Medien weiterhin. Ziel der Täter ist es, in den Besitz von PIN- und TAN- Nummern sowie anderer Zugangsberechtigungen der Betroffenen zu kommen.

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat heute eine Warnmeldung zu neuen Tätermethoden veröffentlicht.

    Weitere Informationen dazu nebst zusätzlichen Linktipps zum Thema Phishing gibt es im VSW-Informationspool....


    [ 08.08.2005 ] Schily: GTAZ bringt Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terror entscheidend voran

    Bundesinnenminister Otto Schily hat heute gemeinsam mit den Präsidenten, Jörg Ziercke (Bundeskriminalamt), Heinz Fromm (Bundesamt für Verfassungsschutz) und Dr. August Hanning (Bundesnachrichtendienst) erste Arbeitsergebnisse des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) in Berlin vorgestellt.

    Die Bundesregierung hatte das GTAZ im Dezember 2004 eingerichtet. An der neuen Kooperationszentrale beteiligen sich alle für die Terrorismusbekämpfung relevanten Sicherheitsbehörden: das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst, die Kriminal- und Verfassungsschutzämter der Länder, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt und der militärischen Abschirmdienst.

    Im VSW-Infopool gibt es die ausführliche Presseerklärung von Bundesinnenminister Otto Schily inkl. Infografiken des BMI zum Download.


    [ 29.07.2005 ] Die Werkschutzfachkraft „geht“ –Die geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft „kommt“

    Mit dem Wegfall der Weiterbildung zur geprüften Werkschutzfachkraft (IHK) zum 31.12.2005 entsteht ab 2006 eine Qualifizierungslücke.

    Unter maßgeblicher Beteiligung von VSW-Vertretern wurde in einer DIHK-Projektgruppe „Schutz- und Sicherheit“ nun eine neue Qualifizierungsmöglichkeit für Seiteneinsteiger erarbeitet. Neben VSW-Vertretern beteiligten sich BDWS-Experten sowie Weiterbildungsspezialisten der IHK an der Projektgruppe.

    In der Praxis ergeben sich für die Betriebe und die IHK zur Durchführung von Prüfungen ab dem Jahr 2006 vielfältige Fragen:

    - Welche Anforderungen stellt die neue Rechtsvorschrift zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft?

    - Wie sind die Inhalte des Rahmenstoffplanes?

    - Welche Konsequenzen ergeben sich durch den Wegfall der Werkschutzfachkraft / der Einführung der Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft für Vergabe und Angebot von Sicherheitsdienstleistungen?

    - Wie ist das Verhältnis der geprüften Schutz- und Sicherheitskraft zum Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz- und Sicherheit“ und zum geplanten 2-jährigen Ausbildungsberuf „Objektschutzfachkraft“?

    - Welche Qualifizierung der Mitarbeiter ist zukünftig sinnvoll?

    Dazu gibt es weitere ausführliche Informationen nebst Download im VSW-Infopool.


    [ 16.07.2005 ] Bundesrat macht Weg für verbesserte Graffitibekämpfung frei

    Durch einen aktuellen Beschluss des Bundesrates sind die Sachbeschädigungsvorschriften der §§ 303, 304 StGB geändert worden. Damit ist nun eine verbesserte Graffitibekämpfung möglich.

    Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Tatbestand der Sachbeschädigung nur dann verwirklicht, wenn die Substanz einer Sache erheblich verletzt oder deren technische Brauchbarkeit erheblich beeinträchtigt wird.

    Die Neuregelung ergänzt die Sachbeschädigungsdelikte der Paragrafen 303, 304 Strafgesetzbuch um eine neue Tathandlung, die lautet: „Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.“

    Hier gibt es weitere ausführliche Informationen dazu nebst Download des vollständigen Gesetzesbeschlusses.


    [ 08.07.2005 ] Terroranschläge in London am 07. Juli 2005: Umfassende Daten im VSW-Infopool

    In der britischen Hauptstadt hat es am Donnerstagmorgen mehrere Explosionen gegeben. Betroffen waren die U-Bahn und ein Bus.

    Scotland Yard und der britische Geheimdienst suchen unter islamischen Extremisten nach den Verantwortlichen für die Terroranschläge in London. Die Bombenexplosionen in drei U-Bahnen und einem Bus haben nach letzten Einschätzungen mehr als 50 Menschen das Leben gekostet und 700 verletzt, darunter vier Deutsche. 22 der Verletzten schwebten am Freitag noch in Lebensgefahr.

    Nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden besteht durch die Anschläge in London keine nachhaltige Veränderung der bisherigen Gefährdungslage in Deutschland.

    Wegen der sich nach wie vor ständig ändernden Nachrichtenlagen haben wir für jedermann zugänglich im VSW-Infopool verschiedene Online-Quellen zusammengestellt, die vielfältige Informationen, Kontaktadressen, Links, etc. zu den Terroranschlägen vom 07. Juli 2005 in London bieten.

    VSW-Mitglieder finden darüber hinaus im Infopool in der Rubrik Terrorismus-Extremismus
    - eine umfassende aktualisierte Gefährdungslageeinschätzung sowie
    - eine Chronologie der Terroranschläge seit dem 11.09.2001.

    Hier geht es direkt zur Zusammenstellung von wichtigen Infoquellen.


    [ 04.07.2005 ] VSW-Erfolg: Sicherheitspartnerschaft in Rheinland-Pfalz vereinbart
    Die Landesregierung Rheinland-Pfalz , die Wirtschaftsverbände (u.a. die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V.) und die Kammern in Rheinland-Pfalz haben zum Schutz der Wirtschaft vor illegalen Angriffen eine Sicherheitspartnerschaft vereinbart.

    Die Partner bezeichneten ihre Gemeinschaftsinitiative als einen wichtigen Schritt zur Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Rheinland-Pfalz. "Die Sicherheitspartnerschaft ist eine Antwort auf die veränderte Sicherheitslage und soll insbesondere dem stark exportorientierten rheinland-pfälzischen Mittelstand geeignete Schutzmaßnahmen bieten", betonten Innenminister Karl Peter Bruch und Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauchhage.

    Hier geht es zur ausführlichen Pressemeldung...

    [ 20.06.2005 ] Messe Frankfurt: Fachkraft für Arbeits- und Unternehmenssicherheit gesucht

    Das VSW-Mitgliedsunternehmen Messe Frankfurt beabsichtigt, das Know-How im Bereich der Unternehmenssicherheit personell zu erweitern.

    Folgende Qualifikation wird gesucht:
    Werkschutzmeister oder Meister für Schutz und Sicherheit; Fachkraft für Arbeitssicherheit

    Der Bewerber sollte die nachfolgenden Kenntnisse & Erfahrungen besitzen:
    Einschlägige Berufserfahrung im genannten Aufgabengebiet; Erfahrung in der Planung und Durchführung von Großveranstaltungen; Erfahrung in der Führung und Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus den Bereichen Arbeits- und Unternehmenssicherheit; verantwortungsbewusst und innovativ; durchsetzungsstark und verhandlungssicher; kommunikations- und überzeugungsfähig; kooperativ und kunden-/teamorientiert; gute Englischkenntnisse; Bereitschaft zu Mehr- und Wochenendarbeit; belastbar

    Hier geht es zur ausführlichen Stellenbeschreibung .


    [ 10.06.2005 ] VSW-Vorstand Manfred Jilg zum stv. ASW-Vorsitzenden gewählt

    Im Rahmen der ASW-Mitgliederversammlung am 08.06.2005 wurde der ASW-Vorstand neu gewählt.

    Der neue ASW-Vorstand setzt sich in der Reihenfolge der erzielten Stimmergebnisse wie folgt zusammen:

    Manfred Jilg, BASF AG/VSW Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
    Helmut Harff, BDI
    Wolfgang Waschulewski, BDWS
    Carsten Baeck, AKUS Berlin
    Dr. Thomas Menk, DaimlerChrysler AG, VSW-BW
    Jürgen Dorrer, Diehl Gruppe Nürnberg, (stellv. Vorsitzender BVSW)
    Jochen Pawlack, Airbus Hamburg, (VSW Nds.)
    Rolf-Wilhelm Dau, Philips Hamburg, (Vorsitzender VSWN)

    Gem. Satzung der ASW ist weiteres Vorstandsmitglied ohne Wahl der DIHK-Vertreter. Dieser ist Dr. Axel Nitschke, DIHK

    Der neunköpfige ASW-Vorstand wählte dann aus seiner Mitte Herrn Dr. Menk als Nachfolger von Herrn Schweigler zum neuen ASW-Vorsitzenden.

    Neben dem - laut Satzung - bereits als geborenen stellv. Vorstandsvorsitzenden, Herrn Dr. Nitschke, stellv. HGF des DIHK, wurde Herr Jilg von der VSW Hessen/Rheinland-Pfalz, Saarland als weiterer stellv. Vorsitzender der ASW gewählt.

    Darüber hinaus hat Herr Jilg das Amt des ASW-Ausbildungskoordinators übernommen.

    Mit dem Erreichen der mit Abstand höchsten Stimmenzahl (15 von 17 möglichen Stimmen) eines VSW-Vertreters innerhalb des ASW-Vorstandes geht Herr Jilg mit einer breiten Unterstützung der ASW-Mitglieder in sein neues ASW-Amt.

    Eine weitere Bestätigung der Position der VSW Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland innerhalb der ASW ergibt sich durch die Übernahme des Amtes des Ausbildungskoordinators durch Herrn Jilg.


    [ 09.06.2005 ] BMI: Polizeiliche Kriminalstatistik 2004 vorgestellt

    Bundesinnenminister Schily: Über 54 % aller Delikte werden aufgeklärt - höchster Wert seit Erstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik:

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    Bundesinnenminister Otto Schily und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech, haben heute gemeinsam die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2004 vorgestellt.

    Sie erfasst die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten, einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche. Ausgenommen sind einige Bereiche wie z.B. die Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte und Straftaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, sowie Verstöße gegen strafrechtliche Landesgesetze.

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit zur PKS 2004...


    [ 30.05.2005 ] Veranstaltungshinweis: IT-Sicherheit für die Wirklichkeit

    In Kooperation mit der VSW veranstaltet die Fa. Ritter Consulting einen Security Day 2005.

    Die Veranstaltung findet statt am 7. Juli 2005 in Bad Camberg. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung lautet:

    IT-Sicherheit für die Wirklichkeit
    Wirkungsvolle Maßnahmen gegen reale Bedrohungen.

    Sicherheitsexperten verschiedener Fachrichtungen informieren über die aktuelle Lage der IT-Sicherheit. Es wird einen Überblick über die tatsächliche Bedrohungslage des Mittelstandes in Deutschland gegeben und Wege aufgezeigt, Gefahren wirkungsvoll zu bekämpfen.

    Abseits der in der Öffentlichkeit viel diskutierten Themen wie Viren, Trojanische Pferde und Hacker legen unsere Referenten besonderes Augenmerk auf neu aufkommende oder bereits bestehende Bedrohungen aus den Bereichen der Organisierten Kriminalität, des Terrorismus und der Wirtschafts- und Industriespionage. Anhand der Gefährlichkeit dieser Angreifertypen ergeben sich neue Anforderungen an die IT-Sicherheit, denen Unternehmen frühzeitig begegnen müssen.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 17.05.2005 ] BMI: Verfassungsschutzbericht 2004 vorgelegt

    Bundesinnenminister Otto Schily hat am heutigen Tage in Berlin gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, den Verfassungsschutzbericht 2004 vorgestellt.

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit zum Bericht...


    [ 12.05.2005 ] Schily legt Evaluierungsbericht zum Terrorismusbekämpfungsgesetz vor

    Das Bundeskabinett hat am 11.05.2005 den von Bundesinnenminister Otto Schily vorgelegten Bericht zur Evaluierung des Terrorismusbekämpfungsgesetzes beschlossen. Die im Januar 2002 für die Sicherheitsbehörden geschaffenen Befugnisse waren zunächst teilweise befristet worden.

    Aus der Gesamtbetrachtung ergibt sich die Notwendigkeit zur Prüfung weiterer gesetzgeberischer Maßnahmen.

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit zum Bericht...


    [ 09.05.2005 ] BMI: Entwicklung der "Politisch motivierten Kriminalität" im Jahr 2004

    Bundesinnenminister Schilly hat heute mitgeteilt, dass es im Jahr 2004 weniger politisch motivierte Gewalttaten als im Vorjahr gegeben hat. Seit der Einführung des Definitionssystems "Politisch motivierte Kriminalität" ist deren Anzahl kontinuierlich von 2.368 im Jahr 2001 auf 1.800 in 2004 gesunken.

    Bundesinnenminister Otto Schily erklärt hierzu: "Dies ist erfreulich und ein Erfolg der soliden Arbeit unserer Sicherheitsbehörden."

    In den einzelnen Phänomenbereichen verläuft die Entwicklung unterschiedlich. Während in den Bereich politisch motivierte Kriminalität - links - und politisch motivierte Ausländerkriminalität eine Rückgang der Gesamtzahlen zu verzeichnen ist, ist im Bereich der politisch motivierten Kriminalität - rechts - insgesamt eine Zunahme festzustellen. Diese Zunahme gilt auch für den Anteil von Straftaten mit fremdenfeindlichem und antisemitischem Hintergrund.

    Eine nach Tatbeständen differenzierte Betrachtung zeigt, dass die Zunahme im Bereich politisch motivierter Kriminalität - rechts - im wesentlichen mit einer verstärkten Präsenz der rechten Szene bei Aufmärschen und Demonstrationen und den damit verbundenen strafbaren Handlungen, wie beispielsweise das Zeigen verfassungswidriger Kennzeichen, volksverhetzende Äußerungen oder Verstöße gegen Auflagen der Versammlungsbehörde zurückzuführen ist.

    Diese differenzierte Betrachtung zeigt, dass rechte Gewalttaten insgesamt im Jahr 2004 gegenüber 2003 nicht zugenommen haben. Wie beim Gesamttrend aller politisch motivierten Gewalttaten sind auch sie seit 2001 von 980 auf jetzt 832 Gewaltdelikte kontinuierlich zurückgegangen.

    Die präziseren Aussagen zur Entwicklung und den sie bestimmenden Einflussgrößen basieren auf dem vom Bundesinnenministerium im Jahr 2001 eingeführten bundeseinheitlichen Definitionssystem der politisch motivierten Kriminalität.

    Bundesinnenminister Otto Schily: "Das bundeseinheitliche Definitionssystem der politisch motivierten Kriminalität bildet die Grundlage für eine differenzierte Betrachtung und ist Vorraussetzung für ein zielgerichtetes Vorgehen. Auch im internationalen Raum ist unser Definitionssystem positiv beurteilt und findet Anerkennung.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 03.05.2005 ] Sicherer Umgang mit Daten

    Die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fachlich begleitete Internetseite www.mittelstand-sicher-im-internet.de hat für wichtige Internet-Anwendungen die Themenreihe "IT-Sicherheit: kurz & informativ" aufgelegt. Darin wird über grundlegende Sicherheitsvorkehrungen informiert.

    Neu veröffentlicht wurden nun Publikationen zum Thema "Sicherer Umgang mit Daten".

    Die sichere Speicherung und Wiederherstellung von Daten ist über den gesamten Lebenszyklus erforderlich, damit sie bei Bedarf den berechtigten Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Zu folgenden Beispielsprofilen gibt es Informationen zum Download:

    1. Sicherer Umgang mit Daten am Beispiel der Ladenbüro GbR
    Download als PDF (421 KB)

    2. Sicherer Umgang mit Daten am Beispiel der Produktions- und Verwaltungs GmbH
    Download als PDF (396 KB)

    3. Sicherer Umgang mit Daten am Beispiel der Vielerorts AG
    Download als PDF (426 KB)


    [ 22.04.2005 ] Tätigkeitsberichts des Bundesbeauftragten für den Datenschutz vorgelegt

    Am 19. April 2005 hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, seinen 20. Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 2003/2004 überreicht.

    Der Tätigkeitsbericht für die Jahre 2003 und 2004 enthält im wesentlichen Aussagen zu folgenden Themen:
    - Erweiterte Befugnisse der Sicherheitsbehörden neu bewerten
    - Unantastbaren Kernbereich privater Lebensführung beachten
    - Keine Vorratsspeicherung von Verkehrsdaten
    - Moratorium für die Einführung biometrischer Merkmale in Pässen
    - Sorgfalt vor Schnelligkeit bei der Einführung neuer elektronischer Verfahren
    - Datenschutz bereits bei der Entwicklung neuer Technik berücksichtigen
    - Persönlichkeitsrecht beim Fortschritt der DNA-Analyse bewahren
    - Kontenabfrage - wie staatliche Stellen auf Daten privater Unternehmen zugreifen
    - Stillstand bei der Modernisierung des Datenschutzrechts überwinden
    - Datenschutz bei europäischer Zusammenarbeit gewährleisten

    Mehr Informationen dazu nebst Downloadmöglichkeit des Berichts...


    [ 12.04.2005 ] Wettbewerbs- und Industriespionage: Informations- und Know-How-Schutz

    Die aktuelle WIK-Enquête 2005 belegt es: Neben den Bedrohungen durch Angriffe auf die IT-Sicherheit wird die Industrie- und Wettbewerbsspionage als größte Gefährdung für die Unternehmenssicherheit gesehen. In den vergangenen 24 Monaten sahen sich die befragten Unternehmen häufig (= mehr als 5x) Abhörversuchen (Telefon, Computernetze) und Konkurrenzspionage ausgesetzt. Weiterhin ergab die Umfrage, dass eine hohe Gefährdung durch Mitarbeiterdelikte entstanden ist.

    Der Verlust, die Verfälschung oder die Nicht-Verfügbarkeit schützenswerter Informationen kann von existenzieller Bedeutung für ein Unternehmen oder für Unternehmensteile sein. Dabei ist ein ganzheitliches Informationsschutzkonzept, das sowohl den IT als auch en NON-IT Bereich berücksichtigt, unverzichtbar für einen umfassenden Schutz des Firmen-Know-hows.

    Mit dem Fachseminar „Wettbewerbs- und Industriespionage: Informations- und Know-How-Schutz“, das am Donnerstag, den 12.05.2005 in Frankfurt am Main stattfinden wird, bietet die VSW praxisgerechte Informationen zur Thematik. Dabei konnten folgenden hochkarätige Referenten gewonnen werden:

    a) Klaus Altmeyer, Leiter Security-Technik und Informationsschutz, BASF AG
    b) Manfred Fink, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abhörsicherheit, Fink Security, Consulting
    c) Christoph Wahlen, Geschäftsführer, Fa. Uniquework GmbH
    d) Ralf Schönfeld, Rechtsanwalt, Geschäftsführer VSW

    Mehr Informationen dazu...


    [ 06.04.2005 ] Der sichere Notausgang: Normen richtig umsetzen

    Türen im Verlauf von Rettungswegen (Notausgänge) müssen jederzeit von innen leicht zu öffnen sein. Die so genannten Notschlüsselkästen sind schon seit vielen Jahren als Hilfsmittel am Notausgang verboten.

    Europaweit gibt es seit dem 01.03.2004 neue Europäische Normen (DIN EN 179 Schlösser und Baubeschläge - Notausgangsverschlüsse mit Drücker oder Stoßplatte - Anforderungen und Prüfverfahren und DIN EN 1125 Schlösser und Baubeschläge - Paniktürverschlüsse mit horizontaler Betätigungsstange - Anforderungen und Prüfverfahren) für Notausgangs- und Paniktürverschlüsse.

    Obwohl diese besonders in den letzten Monaten von der Fachpresse häufig thematisiert und diskutiert wurden, herrscht selbst unter den Fachleuten immer noch Unsicherheit, wie diese Normen in der Praxis richtig und vorschriftsmäßig umzusetzen sind.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 28.03.2005 ] TI Global Corruption Report 2005: Schwerpunkt Bausektor

    Transparency International (TI) hat in London und Berlin zum 4. Mal den Global Corruption Report (GCR) vorgestellt. Der GCR 2005 hat seinen Themenschwerpunkt auf der Korruption im Bausektor und enthält
    - einen Überblick über Mechanismen der Korruption im Baubereich und Vorschläge zur Bekämpfung,
    - Fallstudien zu Korruption in großen Infrastrukturprojekten, darunter der Müllskandal in Köln,
    - eine Evaluierung der Kosten der Korruption, gemessen in Geld, Umweltschäden und Leben sowie
    - einen Abschnitt zum Wiederaufbau nach Krieg und Bürgerkrieg mit einer detaillierten Analyse der Korruption im Irak.

    Weiterhin bietet der GCR 2005
    - einen Überblick über 24 neue Studien, Umfragen und Indices zu Korruption und
    - Kurzdarstellungen zu Korruption in 40 Ländern.

    Mehr Informationen dazu...


    [ 11.03.2005 ] Neue BSI-CD-Rom zur CeBIT verfügbar

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht alle Informationen der BSI-Internetseite auch auf CD-ROM. Die aktuelle CD (Stand: März 2005) ist kostenlos gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlages oder direkt auf dem CeBIT-Messestand des BSI in Halle 7 (Stand D 45) erhältlich. Mehr Informationen dazu...


    [ 06.03.2005 ] Interpol warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen

    Nach Einschätzung der internationalen Polizeibehörde Interpol ist die Gefahr von Bio-Anschlägen «sehr real». Weltweit sei man darauf immer noch nicht vorbereitet, kritisiert Behördenschef Noble.

    Die internationale Polizeibehörde Interpol hat vor Anschlägen mit Bio-Waffen gewarnt. Die Gefahr, dass sich das Terrornetzwerk Al Qaeda solcher Mittel bediene, habe sich seit den Anschlägen auf die USA vom 11. September 2001 nicht vermindert, sagte der Chef der Behörde, Ronald Noble, der BBC. Mehr Informationen dazu...


    [ 01.03.2005 ] CeBIT 2005: Deutscher Gemeinschaftsstandard für elektronische Signatur beschlossen

    Elektronische Geschäftsabschlüsse und Behördengänge, die vollständig über das Internet erfolgen sollen, brauchen elektronische Unterschriften. Dazu ist eine technische Infrastruktur mit Signaturchipkarten für die Anwender notwendig. Bisher gibt es eine Vielzahl von Herstellern mit Kartenlösungen, die für einzelne Anwendungen vorgesehen sind und somit keine Interoperabilität zu anderen Applikationen bieten.

    Zur CeBIT 2005 veröffentlicht das Deutsche Signaturbündnis den gemeinsamen Standard, der die Grundlage für die anwendungs- und herstellerübergreifende Interoperabilität bildet. Dieser beschreibt die Schnittstellen, SigBü-API (Signaturbündnis-Application Programming Interface), Zertifikats- und Kartenstandards sowie ein Namenskonzept mit einheitlichen Regeln und Formaten. Mehr Informationen dazu...


    [ 28.02.2005 ] Seminarhinweis: Umgang mit Bombendrohungen, Brand- und Sprengstoffanschlägen

    Die Gefahrenlage durch Brand- und Sprengstoffanschläge sowie Brief- und Paketbomben ist unvermindert hoch. Im Zeitalter der Globalisierung geraten dabei die international tätigen Unternehmen immer wieder ins Visier der (gewaltbereiten) Globalisierungsgegner. Optimaler Praxisnutzen durch die Kombination von polizeilicher Gefährdungsbeurteilung und Handlungsempfehlungen sowie betrieblicher Präventionsansätze sind daher geboten.

    Eine gründliche Analyse verübter Brand- und Sprengstoffanschläge in letzter Zeit, Intensität und Formen der Gefährdung, Darstellungen der Tätergruppierungen und spezifische Begehungsweisen, die Vorgehensweisen des nationalen und internationalen Terrorismus, Handlungsempfehlungen zum Verhalten bei Bombendrohung, der Sicherheit der Poststelle u.v.m. sind die Themen eines eintägigen Seminars, das die VSW am 21.04.2005 in Frankfurt a.M. durchführt.

    Als praxiserfahrene Referenten stehen Michael Lange, Sprengstoffsachverständiger und Entschärfer, Hessisches LKA sowie Michael Sobbek, Leiter Krisen- und Sicherheitsmanagement Dresdner Bank AG zur Verfügung.

    Das Seminar richtet sich gleichermaßen Mitarbeiter/innen der Unternehmenssicherheit, Sicherheitsverantwortliche, Betriebs- und Objektleiter, Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung. Mit dem Seminar werden praktische Hilfen für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur betrieblichen Prävention bzw. der Vorgehensweise im Ernstfall vermittelt.

    Die ausführliche Veranstaltungsinformation nebst Online-Anmeldemöglichkeit gibt es hier .


    [ 23.02.2005 ] Diebstahl am Arbeitsplatz

    Diebstähle am Arbeitsplatz und im Büro werden nicht nur von betriebsfremden Tätern, sondern auch von Betriebsangehörigen begangen. Betriebsfremde Diebe treten häufig in großen Krankenhäusern, Betrieben und Behörden mit Publikumsverkehr auf, deren Mitarbeiter sich untereinander nicht persönlich kennen.

    Kompetente, produktneutrale und vor allem kostenlose Information bietet die Polizei bundesweit in rund 300 (Kriminal)Polizeilichen Beratungsstellen. Mehr Informationen inkl. Merkblatt dazu...


    [ 21.02.2005 ] VdS-Richtlinien für Schließanlagen

    Seit Ende 2004 liegen die Richtlinien für Schließanlagen, Anforderungen und Prüfmethoden, VdS 2386, in der endgültigen -zum Entwurf nahezu unveränderten - Fassung vor.

    Damit wird eine sicherheitstechnische Einstufung von Schließanlagen durch differenzierte Anforderungsprofile ermöglicht. Sowohl technische Erfordernisse von Seiten des Anwenders, Sicherheitsaspekte von Seiten des Risikoträgers und natürlich die berechtigten Wünsche nach einer bequemen tagtäglichen Nutzung durch den Endkunden wurden berücksichtigt. Mehr Informationen dazu...


    [ 29.01.2005 ] BSI-Studie: Jeder Vierte surft ohne Virenschutz

    Den gestiegenen Sicherheitsvorfällen im Jahr 2004 zum Trotz: Die meisten Deutschen interessieren sich kaum für das Thema Internetsicherheit und sind nach wie vor zu sorglos im Internet unterwegs. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde.

    "Für zwei Drittel der Befragten hätte ein Computerausfall – nach eigener Einschätzung – keine schwerwiegenden Folgen. Das erklärt das fehlende Interesse am Thema Sicherheit", erläutert Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI, die Studienergebnisse. Entsprechend schlecht sei deshalb die Vorsorge: Jeder Vierte bewege sich ohne Virenschutzprogramm im Internet und nur die Hälfte der Internetnutzer setze eine Firewall ein. Seine Daten sichere ebenfalls nur jeder Zweite regelmäßig, so der BSI-Präsident weiter.

    Doch allein das Einschalten der entsprechenden Schutzmaßnahmen reicht nicht aus, um sicher im Internet zu surfen. Wichtig ist das regelmäßige Schließen von Sicherheitslücken in den genutzten Programmen, das so genannte Patchen. Doch das steht nur für jeden dritten Internetnutzer regelmäßig auf der Tagesordnung. Lediglich bei den Virenschutzprogrammen sieht es besser aus: Vier von fünf Nutzern aktualisieren die entsprechenden Virensignaturen mindestens monatlich, jeder Dritte sogar wöchentlich.

    Überraschend hoch ist in der Bevölkerung dagegen das Wissen zu Angriffsmöglichkeiten über das Internet: Dass der eigene PC von Fremden ferngesteuert werden kann, wissen 90 Prozent. Und sieben von zehn Nutzern sind sich bewusst, dass die Absenderadressen von E-Mails gefälscht sein können. Trotz dieses Wissens schützen sich die deutschen Internetnutzer nicht ausreichend. "Die Studie deckt eine scheinbar paradoxe Situation auf: Man weiß zwar offensichtlich um die Gefahr, fühlt sich selbst aber nicht zum Handeln aufgefordert. Die Vorsorge ist mangelhaft, weil rein privat genutzte Rechner häufig nur eine geringe Bedeutung haben", schlussfolgert Helmbrecht. Der BSI-Präsident gibt jedoch zu bedenken, dass unsichere PCs die gesamte IT-Infrastruktur gefährden würden. Schließlich könnten nur solche Sicherheitslücken massiv von Angreifern ausgenutzt werden, die bei vielen Rechnern bestünden. Weitere Aufklärung wäre deshalb unbedingt notwendig, so Helmbrecht weiter. Insgesamt verfügen die deutschen Internetnutzer über durchschnittliche IT-Fachkenntnisse: Die Hälfte kennt sich nach eigenen Angaben gut bis sehr gut aus. Nur jeder Zehnte gibt an, wenige bis gar keine Fachkenntnisse zu besitzen.

    Insgesamt ergab die Umfrage, dass 57 Prozent der Deutschen online sind. Die Internetnutzung steigt dabei mit Einkommen und Bildung. Allerdings gibt es noch immer große Altersunterschiede: Während 80 Prozent der 14 - 29 Jährigen das Internet nutzen, ist das Verhältnis bei den über 60 Jährigen genau entgegengesetzt – nur jeder Fünfte surft im Netz. Die Gründe für die fehlende Internetnutzung: Ein Drittel der Befragten besitzt keinen Computer, ebenfalls ein Drittel ist am Internet nicht interessiert. Keinen Zugang zum Internet haben 15 Prozent. Wer online ist, benutzt das Netz hauptsächlich für die Suche nach Informationen, zur Nutzung von E-Mail und zum Lesen von Nachrichten. Jeder dritte Internetnutzer erledigt darüber hinaus seine Bankgeschäfte über das Internet.

    Um das Sicherheitsbewusstsein bei den Deutschen zu erhöhen, hat das BSI in den vergangenen Jahren verschiedene Aufklärungsangebote ins Leben gerufen – darunter die Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de. Dort werden aktuelle Sicherheitsthemen einfach und verständlich erklärt. Wer zudem regelmäßig per E-Mail informiert werden möchte, kann jeden zweiten Donnerstag den Computer-Newsletter SICHER • INFORMIERT mit wichtigen Sicherheitsnachrichten beziehen. Darin erfährt, man welche Computerviren gerade ihr Unwesen treiben, welche Patches man sich unbedingt herunterladen sollte und andere interessante Nachrichten rund um das Thema IT-Sicherheit.


    [ 21.01.2005 ] Bundesgrenzschutz wird künftig Bundespolizei heißen

    Das Bundeskabinett hat diese Woche der Umbenennung des Bundesgrenzschutzes (BGS) in Bundespolizei zugestimmt. Bundesinnenminister Otto Schily hat dem Kabinett den entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt. Damit soll die bereits im Koalitionsvertrag vorgesehene Namensänderung vollzogen werden.

    Das Bundesgrenzschutzgesetz wird künftig Bundespolizeigesetz heißen; zahlreiche weitere Gesetzen und Verordnungen enthalten die notwendigen Folgeanpassungen im Zuge der Namensänderung. Die Bezeichnung "Bundesgrenzschutz" wurde durchgängig durch "Bundespolizei" ersetzt. Die neuen Behördennamen werden lauten: Bundespolizeipräsidium, Bundespolizeidirektion, Bundespolizeiakademie, Bundespolizeiamt und Bundespolizeiinspektion.

    Dazu erklärt Bundesinnenminister Schily:

    "Aufgaben und Befugnisse der Bundespolizei werden sich nicht ändern. Mit dem neuen Namen erhält der BGS jedoch eine Bezeichnung, die seinem veränderten Aufgabenspektrum Rechnung trägt. Längst wird der BGS in der Öffentlichkeit als Bundespolizei wahrgenommen. Bereits im Bundesgrenzschutzgesetz von 1972 heißt es, der BGS sei "die Polizei des Bundes". Dies hat auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil aus dem Jahr 1997 festgestellt. Die Aufgaben sind schon seit längerer Zeit nicht mehr auf den Schutz der Grenzen beschränkt: Die Bundespolizei ist auch Bahnpolizei. Sie ist derzeit auf 14 Großflughäfen verantwortlich für den Schutz vor Angriffen gegen die Sicherheit des Luftverkehrs. Sie schützt Verfassungsorgane des Bundes. Sie wirkt an polizeilichen Aufgaben im Ausland ebenso mit wie am Schutz deutscher diplomatischer und konsularischer Vertretungen im Ausland und von Auslandsstationen der Deutschen Lufthansa. Die Bundespolizei unterstützt das Bundeskriminalamt bei der Wahrnehmung von Aufgaben des Personenschutzes und das Bundesamt für Verfassungsschutz auf dem Gebiet der Funktechnik. Sie erfüllt Aufgaben auf der Nord- und Ostsee einschließlich des Umweltschutzes. Mit ihren Verbandskräften unterstützt die Bundespolizei die Polizeien der Länder, insbesondere bei Großeinsätzen, aber auch zur Hilfeleistung bei Katastrophen und besonderen Unglücksfällen."


    [ 08.01.2005 ] Workshop zur Containersicherheit vom 17. – 18.01. 2005 im Auswärtigen Amt

    Das Auswärtige Amt veranstaltet vom 17. - 18.01. in Berlin einen Workshop zum Thema "Sicherheit der internationalen Container-Versorgungskette - Bedrohungen, Herausforderungen und Lösungen". Dabei sollen die aktuellen Entwicklungen bei der Schaffung eines weltweiten Gefahrenabwehrsystems für den Containertransport diskutiert werden. Die Konferenz fügt sich ein in die verstärkte Zusammenarbeit, die im G8-Rahmen im Bereich der Terrorismusbekämpfung im internationalen Seeverkehr vereinbart wurde.

    Container können auf direkte und indirekte Weise für terroristische Anschläge missbraucht werden. Die bisher existierenden Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Container-Transportkette fügen sich noch zu keinem Gesamtkonzept zusammen. Wichtig sind insbesondere weltweit einheitliche Standards.

    Der Workshop wird vom Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Jürgen Chrobog, eröffnet werden. Teilnehmen werden u.a. der Generalsekretär der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO), Efthimios Mitropoulos, der Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Ralf Nagel, und der Commissioner des US-Departmenzs for Homeland Security, Robert C. Bonner. Außerdem werden Vertreter der EU-Kommission, der Weltzollorganisation, der International Organisation for Standards (ISO), der OSZE sowie zahlreicher Unternehmen aus dem Bereich der Spedition, Logistik, Hafenbetreiber, Reeder und Technologieanbieter teilnehmen.

    Hier geht es direkt zur vollständigen Pressemitteilung, die u.a. weiterführende Informationen zum vollständigen Veranstaltungsprogramm und Teilnahmemöglichkeiten enthält.


    [ 02.01.2005 ] Veranstaltunghinweis: IT- Sind Sie sicher?

    Unter dem Motto "IT-Sind Sie sicher!" veranstaltet die Regionalgruppe Saarpfalz der Gesellschaft für Informatik e.V. in der Universität des Saarlandes in Saarbrücken am 24. Januar 2005, 17.30 Uhr ein Seminar zum Thema IT-Sicherheit mit IT-Sicherheitsexperten als Teilnehmer und Referenten. Die VSW unterstützt diese Veranstaltung als Kooperationspartner. Vortragsthemen werden sein:
    1. Entwicklung Sicherer Softwaresysteme
    2. Kryptographie und das Internet
    3. IT-Sicherheitslage im Unternehmen – Bewertung der Wirtschaft vs. Sicht der der Polizei
    Die ausführliche Veranstaltungsinformation nebst Anmeldemöglichkeit finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen .


    [ 28.12.2004 ] Sicherheit auf Reisen - Zwei neue Links zu medizinischen Hinweisen

    Die Sicherheit der Mitarbeiter auf Reisen ist für jedes international tätiges Unternehmen ein wichtiges Thema. Dies gilt nicht nur in Ausnahmesituationen wie der momentanen Erdbebenkatastrophe im indischen Ozean. Neben den allgemeinen Aspekten der Reisesicherheit, zu denen die Sicherheitshinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes nützliche Informationen bieten, ist die Gesundheit auf Reisen genauso bedeutsam. Dazu bieten das Centrum für Reisemedizin sowie der Reisemedizinische Infodienst "Fit for travel" umfassende Informationen über gesundheitliche Risiken, die bei Aufenthalt in fremden Ländern, einem ungewohnten Klima und unter anderen Lebensbedingungen auftreten können, und weisen auf wichtige Vorbeugemaßnahmen hin.

    Auf der Linkseite der VSW gelangt man ab sofort über die Rubrik Reise- und Medizinische Hinweise, Länderanalysen direkt zu diesen neuen Links sowie weiteren Informationsmöglichkeiten zum Thema Sicherheit auf Reisen.


    [ 21.12.2004 ] Tätigkeitsbericht des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF)

    Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) hat seinen Jahresbericht 2004 vorgelegt. Danach stieg die Zahl der neuen Ermittlungen auf 637, das sind 9% mehr als im Vorjahr. Deutschland steht dabei mit 105 Fällen an zweiter Stelle hinter Italien, dem 115 Fälle zuzurechnen sind. In Frankreich wurden 56 Ermittlungen eröffnet. Der finanzielle Schaden im Berichtszeitraum ( Juli 03 bis Juli 04 ) wird auf über 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

    Die vollständige Pressemitteilung mit weiterführenden Informationen findet man direkt beim European-Anti-Fraud-Office (OLAF). Dort besteht die Möglichkeit den Jahresbericht als PDF-Download zu erhalten.


    [ 14.12.2004 ] Schily: Terrorismusabwehrzentrum in Berlin nimmt Arbeit auf

    In dieser Woche nimmt in Berlin das neue Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum seine Arbeit auf. In diesem Zentrum werden die Spezial- und Analyseeinheiten des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für Verfassungsschutz zusammengeführt.

    Der Bundesnachrichtendienst, die Kriminal- und Verfassungsschutzämter der Länder, der Bundesgrenzschutz, das Zollkriminalamt und der Militärische Abschirmdienst werden in die Arbeitsabläufe eingebunden.

    Neben einer täglichen gemeinsamen Lagebesprechung findet eine kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit in folgenden gemeinsamen Aufgabengebieten statt: Gefährdungsbewertung, operativer Informationsaustausch, Fallauswertung, Strukturanalysen, Aufklärung des islamistisch-terroristischen Personenpotenzials sowie Ressourcenbündelung.

    Bundesinnenminister Otto Schily erklärt dazu:

    "Die Sicherheitsbehörden werden ab sofort von einer maßgeschneiderten Zentrale unterstützt, um Deutschland gegen die Gefährdung durch den Terrorismus abzusichern. Mit der Intensivierung, Verbesserung und Erweiterung der Zusammenarbeit erreichen wir einen erheblichen Qualitätssprung in der Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Die meisten Länder haben einer Mitwirkung schon zugestimmt. Mit diesen Entscheidungen haben wir wichtige Weichenstellungen für die Sicherheit unseres Landes getroffen. Die enge Zusammenarbeit von Polizei und Nachrichtendiensten aus Bund und Ländern ist ein wesentlicher Beitrag für eine noch schlagkräftigere Bekämpfung des internationalen Terrorismus."

    Im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum wird das Bundeskriminalamt in Berlin ab sofort rund 100, das Bundesamt für Verfassungsschutz zunächst 15 Spezialisten einsetzen. Bis Mitte 2005 erfolgt ein personeller Aufwuchs auf über 50 Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Zusätzlich werden etwa 50 weitere Fachkräfte der beteiligten Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern die Arbeit des Zentrums unterstützen.

    Darüber hinaus wird die Bundesregierung für die gemeinsame Arbeit von Polizei und Nachrichtendiensten des Terrorismusabwehrzentrums zügig die rechtlichen Voraussetzungen für gemeinsame Projektdateien und eine gemeinsame Index-Datei schaffen.


    [ 13.12.2004 ] 7. WIK-Sicherheits-Enquête 2004/05: Erkenntnisse für Sicherheitsexperten

    Verlässliche Aussagen zur von der Wirtschaft wahrgenommenen Gefährdungslage und zur Innensicht der Unternehmensssicherheit sind Mangelware. Dabei sind sie für alle die in der Unternehmenssicherheit Verantwortung tragen, wie auch für jene die sie durch Dienstleistungen oder technische Lösungen unterstützen wollen, eine wesentliche Hilfe bei der eigenen Tätigkeit. Alle zwei Jahre, inzwischen zum siebten Mal, wird in WIK daher nach den Erfahrungen aus der Praxis gefragt.

    Adressaten der WIK-Sicherheits-Enquête sind alle, die in ihrem Arbeitsbereich Verantwortung für Sicherheitsaufgaben übernommen haben, in der Industrie oder im Dienstleistungssektor, in großen und kleinen Betrieben, unabhängig davon, ob sie regelmäßige Leser der WIK sind oder nicht.

    Keiner spricht gerne über eigene Sicherheitsvorkehrungen, doch jeder möchte aus der Arbeit der anderen Schlüsse für die eigene Aufgabenerfüllung ziehen. Deshalb werden ausschließlich die Teilnehmer der Enquête die für den Vergleich so wichtigen Detailanalysen erhalten. Und deshalb wird diese Enquête wieder eine vertrauliche, konsequent anonymisierte Erhebung sein, bei der keine Einzelergebnisse und keine Fragebogen veröffentlicht werden. Gefördert wird diese WIK-Sicherheits-Enquête von wichtigen Verbänden wie ASW/VSW und namhaften Unternehmen.

    Nehmen auch Sie an der Umfrage teil und rufen Sie direkt den Fragebogen als PDF-Datei auf!


    [ 06.12.2004 ] Datenschutz: Biometrische Merkmale in Pässen nur unter Vorbehalt

    Das Europäische Parlament hat in seiner Stellungnahme zur geplanten EU-Pass-Verordnung deutliche Verbesserungen des Kommissionsvorschlages zur Sicherung des Persönlichkeitsrechts gefordert. Mit der EU-Pass-Verordnung sollen neben einheitlichen Sicherheitsmerkmalen auch biometrische Merkmale in die Pässe und anderen Reisedokumente der EU-Bürger eingeführt werden. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar begrüßt insbesondere die ausdrückliche Ablehnung einer zentralen Datenbank mit Passdaten der EU-Bürger durch das EU-Parlament. Eine derartige Datenbank würde unverhältnismäßig sein und das Risiko des Missbrauchs und der Zweckentfremdung der sensiblen Daten erhöhen. Er begrüßt ebenfalls, dass das Europäische Parlament sich gegen die verpflichtende Aufnahme eines zweiten biometrischen Merkmals in die Ausweispapiere ausgesprochen hat.

    Schaar unterstützt die Forderung des EU-Parlaments, die Behörden und sonstigen Stellen in ein Register aufzunehmen, die Zugang zu den im in den Ausweispapieren integrierten Chip gespeicherten Daten haben sollen, damit die notwendige Transparenz erreicht und Missbrauch weitgehend vermieden wird.

    In einem Schreiben an den Vorsitzenden des EU-Rates, den niederländischen Ministerpräsidenten Balkenende, hatte Schaar Anfang dieser Woche in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Arbeitsgruppe der EU-Datenschutzbeauftragten auf Berichte hingewiesen, dass bei Tests die biometrischen Verfahren die angestrebte Sicherheit nicht garantiert hätten. Auch die Rate der Falschrückweisungen, d.h. die Fälle, in denen das System einen Berechtigten zu Unrecht zurückgewiesen hat, war nach diesen Berichten bei den Tests ausgesprochen hoch. Schaar hat vom EU-Rat Aufklärung gefordert, auf welche Grundlage eine Entscheidung für die Einführung biometrischer Merkmale in die Pässe und sonstigen Reisedokumente der EU-Bürger gestützt werden soll.

    Die EU-Datenschutzbeauftragten haben im Sommer d.J. ein Positionspapier zur Einführung biometrischer Merkmale in Visa und Aufenthaltstiteln beschlossen . Die Stellungnahme ist abzurufen auf der Website des Bundesbeauftragen für den Datenschutz .


    [ 29.11.2004 ] BSI veröffentlicht IT-Grundschutzprofile

    Unter dem Motto IT-Sicherheitskonzepte nach Maß bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Internetseite drei neue kostenlose Informationsangebote rund um den IT-Grundschutz an. Ziel ist die Erstellung von IT-Sicherheitsprofilen für kleine, mittelständige und große Organisationen anhand von beispielhaften Szenarien.

    "Die drei IT-Grundschutz-Profile sind genau auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Organisationsgrößen zugeschnitten. Die betroffenen IT-Sicherheitsverantwortlichen können so leicht nachvollziehen, wie das IT-Grundschutzhandbuch des BSI im Detail angewendet werden kann", sagt BSI-Präsident Dr. Udo Helmbrecht. Mit der Veröffentlichung habe das BSI die Anregungen der Anwender aufgegriffen, die sich ausführlichere Beispielkonzepte auf Basis des IT-Grundschutzhandbuches gewünscht hätten, so Helmbrecht weiter.

    Inzwischen arbeiten rund 4.000 registrierte Anwender mit dem IT-Grundschutzhandbuch des BSI, das sich zum Standardwerk der IT-Sicherheit in Deutschland etabliert hat. Rund um den IT-Grundschutz gibt es darüber hinaus weitere Hilfsmittel. Dazu zählen z. B. der Web-Kurs, das GS-Tool und die Zertifizierung.

    Weitere Informationen gibt es auf der Website des BSI .


    [ 15.11.2004 ] Geheimschutz für die Zukunft - ein neues Handbuch

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), zuständig für den Geheimschutz in der Wirtschaft, hat sein modernisiertes Geheimschutzhandbuch vorgestellt. Das neue Handbuch wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesarbeitskreis der Sicherheitsbevollmächtigten, der rund 1.400 Geheimschutz-betreute Unternehmen repräsentiert, erarbeitet. Kernpunkte der Neufassung sind:

    • Anpassung an neue internationale Regelungen zur Erleichterung der Rüstungskooperation durch einfachere Besuchsverfahren bei Partnerunternehmen und grenzüberschreitende Zustellung von Verschlusssachen durch kommerzielle Kurierdienste.

    Verfahrensabläufe werden vereinfacht und entbürokratisiert: Eine generelle Sicherheitsüberprüfung aller Aufsichtsratsmitglieder eines Geheimschutz-betreuten Unternehmens wird abgeschafft, Geheimschutzverfahren für kleinere und mittlere Dienstleister werden vereinfacht.

    Stärkung der für den Geheimschutz Verantwortlichen: Es wird eine direkte Berichtspflicht bei der Unternehmensspitze eingeführt.

    Aussetzung des Sicherheitsbescheides als neues Instrument: Säumige Unternehmen können so nachdrücklicher an ihre Pflichten erinnert werden.

    Weitere Infos sowie der Text des neuen Geheimschutzhandbuches können über www.bmwa-sicherheitsforum.de abgerufen werden.


    [ 09.11.2004 ] Literatur-Neuerscheinung: Döring, Digitale CCTV-Systeme

    Die Videoüberwachung hat im Bereich der Sicherheitstechnik stark an Bedeutung gewonnen und sich dabei technisch weiterentwickelt. Inzwischen werden die traditionellen analogen Videoüberwachungssysteme mehr und mehr von digitalen Systemen abgelöst, die über die reine Überwachung hinaus vielfaltige Anwendungsmöglichkeiten bieten.
    Die Neuerscheinung von Matthias G. Döring informiert umfassend über den Stand der Technik, über die Anwendungsmöglichkeiten digitaler CCTV-Systeme und über die speziellen Anforderungen, die CCTV-Anwendungen an die IT-Technologie stellen. Der Leser erhält das notwendige Wissen, um Videoüberwachungsanlagen zweckmäßig zu planen und einzusetzen und das breite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten sinnvoll auszuschöpfen. Der Band richtet sich an Sicherheitsfachleute aller Branchen, Planer, Entscheider und Softwareentwickler, die sich in diese moderne Technik einarbeiten wollen.

    Digitale CCTV-Systeme, Moderne Technik der Videoübewachung, Matthias G. Döring, 2004
    333 Seiten, Gebunden 49,- €, ISBN 3-87081-340-7, Economica, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm ( Direkt zur Onlinebestellung )


    [ 08.11.2004 ] Arbeitsschutz: Nichtraucherschutz im Betrieb
    Die IG Metall bietet im Rahmen von "Gesünder @rbeiten" seit kurzem Folien zum Thema "Nichtraucherschutz im Betrieb: Tipps für die betriebliche Interessenvertretung" an. Diese eignen sich sowohl die Schulung als auch Unterweisung zum Thema "Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz".

    Folgende Themen werden behandelt:
    - Rauchfrei am Arbeitsplatz - warum?
    - Rechtsanspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz
    - Auswirkungen auf die Gesundheit
    - Suchtmacher Nikotin
    - Was kann der Betriebsrat tun?
    - Der Betriebsrat sollte klären
    - Die Belegschaft einbeziehen
    - Nichtraucherschutz schrittweise gestalten
    - Maßnahmen des Nichtraucherschutzes

    Die 13 Folien liegen in zwei Versionen zum Download vor: als Powerpoint-Präsentation (479 kB) und als PDF-Datei (138 kB)

    [ 30.10.2004 ] Schutz vor Viren und Würmern mit Hilfe des BSI
    Am 29.10.2004 wurde erneut vor einer neuen Variante des Beagle-Wurms gewarnt. Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat eine entsprechende Mitteilung mit Hinweisen zur Beseitigung des Schädlings veröffentlicht.

    Computer-Viren, Internet-Würmer, Trojanische Pferde, Hoaxes, Dialer, Spam - all dies sind Begriffe, die der Computerbesitzer gar nicht gerne hört. Eines haben alle genannten Kategorien gemein: Sie sind unbeliebt und keiner will sie auf seinem Rechner haben. Hier bietet das BSI auf seiner Website umfassende Hilfe: Unter der Rubrik Themen/Computer Viren können Beschreibungen von weit verbreiteten Viren, Würmern und Hoaxes abgefragt werden. Empfehlungen zur Beseitigung der Schädlinge sind natürlich ebenso verfügbar.

    [ 20.10.2004 ] BMI: Neuer Notruf bei Abhandenkommen elektronischer Berechtigungen (Bankkarten etc.)
    Bundesinnenminister Schilly hat heute bekannt gegeben, dass Deutschland als erstes EU-Land eine spezielle Notrufnummer zum Sperren abhanden gekommener Bankkarten, Mobilfunkkarten und anderer elektronischer Berechtigungen einführt. Unter der Rufnummer 116 116 soll Mitte nächsten Jahres ein bundesweiter Sperrdienst eingerichtet werden, der aus dem Inland entgeltfrei erreichbar ist.

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat heute die Ausschreibung veröffentlicht, mit der ein Betreiber für diese einzigartige Dienstleistung ausgewählt werden soll. Bundesinnenminister Otto Schily: "Der vermehrte Missbrauch gestohlener Karten macht es erforderlich, das Sperren der Karten so einfach wie möglich zu machen. Mit der zentralen Sperr-Notrufnummer wird das erfolgreiche System der Notrufnummern um eine weitere Komponente ergänzt."

    Der in der Ausschreibung auszuwählende Betreiber hat sicherzustellen, dass Anrufe an die beteiligten Banken, Mobilfunkunternehmen und andere Ausgeber elektronischer Karten weitergeleitet werden, damit die Sperrungen sehr schnell erfolgen können. Die Konzeption der neuen Notrufnummer geht auf eine Zusammenarbeit von Bundesregierung und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Schily und mit Unterstützung der Initiative D 21 e.V. zurück.

    [ 13.10.2004 ] Arbeitsschutz aktuell: Hinweise zur novellierten Arbeitsstättenverordnung
    Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist die Novelle der Arbeitsstättenverordnung am 25. August 2004 in Kraft getreten. Ziel der Novellierung ist die Modernisierung des Arbeitsstättenrechts entsprechend der Konzeption des Arbeitsschutzgesetzes. Durch flexible Grundvorschriften soll den Betrieben mehr Spielraum für an ihre Situation angepasste Arbeitsschutzmaßnahmen gegeben werden.

    In der Novelle werden Detailregelungen an Arbeitsstätten im Gegensatz zur alten Arbeitsstättenverordnung nicht mehr getroffen und durch Zielvorgaben ersetzt. So wurden z.B. konkrete Anforderungen an die Raumhöhe, die Mindestgrundfläche von Arbeitsräumen sowie an die Abmessungen von Pausen-, Bereitschafts- und Sanitärräumen gestrichen.

    In der Ausgabe BG-Prävention Aktuell 3/04 werden die Änderungen unter Angaben von vielfältigen weiteren Links umfassend erläutert. Der entsprechende Artikel kann im VSW-Infopool direkt eingesehen werden. VSW-Mitglieder finden dort zusätzlich eine Synopse zwischen alten und neuen Vorschriften.

    [ 04.10.2004 ] VSW ist Aussteller auf der SECURITY in Essen von 05.-08.10.2004
    Die VSW lädt alle Mitglieder, Geschäftspartner und Interessierte sehr herzlich zum Besuch der Messe Security nach Essen ein.

    Die weltweit größte Sicherheitsmesse lockt erneut mehr Aussteller und ist damit ein Top-Ereignis der Sicherheitsbranche.

    Vom 05. bis 8. Oktober 2004 informieren die Vertreter der VSW über die Leistungen und Vorteile des "Netzwerks VSW". Die VSW beteiligt sich während der Messe am Gemeinschaftsstand „Wirtschaftssicherheit“, der sich aus ASW, VSW, BSI, BfV, BDD, DFK und dem SecuMedia Verlag zusammensetzt, in der Halle 5 Stand 202 .

    Besucher erhalten dort u.a. Informationen zum aktuellen Veranstaltungsprogramm 2005 sowie zu den weiteren Angeboten der VSW.

    [ 01.10.2004 ] BSI-aktuell: Kritische Sicherheitslücke bei der Verarbeitung von JPEG-Bildern
    Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) meldet folgende wichtige Sicherheitswarnung:

    Aufgrund eines Fehlers in der JPEG-Parsing-Komponente "gdiplus.dll" kann ein manipuliertes Bild im JPG-Format einen Pufferüberlauf (Buffer Overflow) in einer Anwendung provozieren, mit dem sich der Stack überschreiben lässt. Über präparierte Bilder kann auf diese Weise Code auf dem System des Opfers ausgeführt werden.

    Bei einem erfolgreichen Angriff kann auf dem betroffenen System beliebiger Code mit den Rechten des gerade angemeldeten Benutzers ausgeführt werden. Im schlimmsten Fall kann ein Angreifer die vollständige Kontrolle über ein System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen.

    Das Opfer muss ein speziell manipuliertes Bild auf dem System mit einer Applikation öffnen, welche die fehlerhafte Komponente benutzt. Dazu reicht das Lesen einer E-Mail, der Besuch einer manipulierten Webseite, die Vorschau in einem Verzeichnis auf der Festplatte oder das Betrachten eines Dokumentes mit eingebettetem Bild aus.

    Ausführliche Hinweise zur betroffenen Software, dem einschlägigen MS-Security-Bulletin sowie Hintergrundinformationen und Verhaltensempfehlungen finden Sie auf der Internetseite des BSI .

    [ 23.09.2004 ] BKA arbeitet an gemeinsamer Datenbank gegen Cyberkriminalität
    Der VSW-Kooperationpartner ECO meldet in seinem neuestens Newsletter folgendes: Das Bundeskriminalamt (BKA) will die Ermittlungen von Bundesgrenzschutz, Zoll und Landesdienststellen gegen Cyberkriminalität vernetzen, um Doppelermittlungen zu vermeiden. Alle Dienststellen sollen auf die Datenbank zugreifen können und Fälle zu laufenden oder abgeschlossenen Ermittlungen hinterlegen. Personenbezogene Daten soll die Plattform nicht enthalten, dafür aber URLs und IP-Adressen. Die ZaRD-Gruppe (Zentrale anlassunabhängige Recherche in Datennetzen) des BKA setzte sich auf der Cybercrime-Konferenz des Europarates für eine internationale Entwicklung der Datenbank ein. Im vergangenen Jahr hatte das BKA bereits 600 Fälle an die zuständigen Landesdienststellen oder ausländische Kollegen weitergegeben, 60 Prozent davon zum Thema Kinderpornografie.

    [ 13.09.2004 ] Korruption: Bundeslagebild 2003 veröffentlicht
    Das Bundeslagebild Korruption wurde für die aktuelle Ausgabe 2003 vom Bundeskriminalamt (BKA) neu strukturiert. Die neue Struktur soll dazu beitragen, die Lagebilder des Bundeskriminalamtes einheitlich zu gestalten und dadurch u.a. eine bessere Vergleichbarkeit der Kriminalitätsentwicklung in unterschiedlichen Deliktsfeldern gewährleisten.
    Mit diesem Bericht wird das 8. Bundeslagebild Korruption seit 1994 vorgelegt. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Entwicklung der Korruptionskriminalität über einen Zeitraum von nunmehr 10 Jahren zu beobachten.

    Das ausführliche Lagebild als PDF-Datei finden Sie zum Download direkt auf der
    Internetseite des Bundeskriminalamtes .

    [ 12.08.2004 ] BMI: Deutschland bei der Geldwäschebekämpfung erfolgreich
    Zum aktuell vorgelegten zweiten Jahresbericht der Financial Intelligence Unit (FIU) - der Zentralstelle für Geldwäscheverdachtsanzeigen beim Bundeskriminalamt - erklärt Bundesinnenminister Otto Schily am heutigen Tage:
    "Die mit der Novellierung des Geldwäschegesetzes 2002 neu eingerichtete Financial Intelligence Unit und deren Anbindung an das BKA hat sich bewährt. Die FIU- Deutschland hat 2003 ihre Arbeit erfolgreich fortgesetzt. Auf nationaler Ebene wurde der operative Informationsaustausch weiter optimiert. Im internationalen Informationstransfer hat sich die FIU schnell etabliert, so konnten im Ausland erstattete Verdachtsanzeigen in zahlreichen Fällen mit deutschen Ermittlungsverfahren verbunden werden."

    Insgesamt ist das Anzeigeaufkommen im Jahr 2003 mit 6.602 Verdachtsanzeigen im Vergleich zum Vorjahr (8.261 Verdachtsanzeigen) zwar rückläufig. Sieht man aber von den Sonderfaktoren "Terroranschläge des 11. September 2001" und "Einführung des Euro 2002" ab, bewegt sich das Meldeaufkommen qualitativ und quantitativ auf konstant hohem Niveau.

    Der Jahresbericht 2003 der FIU Deutschland ist auf der Homepage des Bundeskriminalamtes direkt in
    Dateiform (2.976 kb) abrufbar.

    [ 11.08.2004 ] BKA veröffentlicht Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2003
    Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden hat ein aktuelles Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2003 veröffentlicht.

    Neben der aktuellen kriminalpolizeilichen Lagebewertung zu sämtlichen Deliktsfeldern der Wirtschaftskriminalität sind darin in einer umfassenden Anlage weiterführende Hinweise zu Urteilen, Gesetzen, Richtlinien sowie internationalen Aspekten enthalten.

    Das ausführliche Lagebild (163 Seiten) als PDF-Datei finden Sie zum Download direkt auf der
    Internetseite des Bundeskriminalamtes .

    [ 05.08.2004 ] Schily verlängert biometrische Grenzkontrolle um weitere 12 Monate
    Bundesinnenminister Otto Schily hat gestern eine positive Bilanz der "Automatisierten und Biometriegestützten Grenzkontrolle" auf dem Frankfurter Flughafen gezogen und den zunächst auf sechs Monate geplanten Probebetrieb um weitere zwölf Monate verlängert. Dieser Schritt dient der weiteren Optimierung des technischen Verfahrens, insbesondere der noch besseren Anpassung des Systems an das Verhalten der Benutzer. Der Bundesinnenminister hatte am 12. Februar 2004 die "Automatisierte und Biometriegestützte Grenzkontrolle" in Betrieb genommen.

    Die ausführliche Pressemitteilung mit weiterführenden Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums .

    [ 02.08.2004 ] Proliferation: Neuauflage der Broschüre des BfV
    Nach dem Ende des Kalten Krieges hat sich die sicherheitspolitische Lage auf der Welt verändert; sie ist jedoch nicht sicherer geworden.

    Proliferation - die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen bzw. der zu ihrer Herstellung verwendeten Produkte, einschließlich des dafür erforderlichen Know-hows, sowie von entsprechenden Waffenträgersystemen - ist Thema dieser Broschüre der Verfassungsschutzbehörden.

    Erfahren Sie in der aktualisierten Neuauflage u.a. mehr über die Bedeutung des Wissenstransfers, die Beschaffung von Massenvernichtungswaffen und über die Auswirkungen von Proliferation.
    Informieren Sie sich auch über die Aufklärungsmaßnahmen der Verfassungsschutzbehörden und das Angebot eines vertrauensvollen Dialoges.

    Details dazu finden Sie direkt auf der Internetseite des Bundesamtes für Verfassungsschutz .

    [ 28.07.2004 ] ASW-/VSW-Aktuell: BKA-Veranstaltung zur Bedrohungslage der Wirtschaft
    Zu einer Informationsveranstaltung "Die Wirtschaft bedrohende Kriminalität" laden am 1. September ASW/VSW und das Bundeskriminalamt (BKA) nach Wiesbaden ein.

    Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Sicherheitsverantwortliche und Entscheidungsträger der mittelständischen Wirtschaft. Ihnen vermitteln in Wiesbaden BKA-Experten ein Bild von den aktuellen Bedrohungsphänomenen und -tendenzen.
    Geplant sind unter anderem Vorträge zu den Themen Zugangkontrolle, Wirtschaftskriminalität, IuK-Kriminalität, Korruption, Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus, Ladungsdiebstähle und Diebstähle an Flughäfen sowie Wirtschafts- und Konkurrenzspionage.

    Die Tagung "Die Wirtschaft belastende Kriminalität 2004 – Aktuelle Bedrohungsphänomene und -tendenzen" findet in den Räumen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden statt, Wilhelmstraße 24 – 26. Die Teilnahme kostet 250 Euro. Die Einladung, das vorläufige Programm der Veranstaltung sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier als PDF-Dokument zum Download .

    [ 25.07.2004 ] Reiseinformationen des Bundesgrenzschutzes (BGS)
    Mangelnde Kenntnis von Vorschriften, auch wenn sie nur dem eigenen Schutz dienen, können zu vermeidbaren Verzögerungen oder gar zum Abbruch von Reisen führen und eine Dienstreise oder einen Urlaub ins Ausland gründlich verderben. Der BGS möchte mit seinen Reiseinformationen betroffene Personen deshalb vor allem mit passrechtlichen Bestimmungen vertraut machen. Auch eine Definition gefährlicher Gegenstände, die nicht mit an Bord von Luftfahrzeugen genommen werden dürfen, hat der BGS in einem Infofolder aufgelistet. Beide Informationen stehen ab sofort direkt auf der VSW-Website zum Download zur Verfügung.

    [ 12.07.2004 ] Schutz vor Scheck- und Kreditkartenbetrug immer wichtiger
    Die aktuellen Kriminalstatistiken belegen die zunehmende Gefahr durch Scheck- und Kreditkartenbetrug.
    Es macht Spaß, "einfach mit seinem guten Namen" zu bezahlen. Gerne nehmen deshalb heute immer mehr Menschen die Gelegenheit wahr, bargeldlos zu bezahlen. Daten wie die Kreditkartennummer, die Gültigkeitsdauer der Karte und die Unterschrift gibt ein Kreditkartennutzer überall dort preis, wo er per Karte zahlt. Alle Daten sind Bestandteil der Quittung. Mangels alternativer Zahlungsmittel ist dabei das Einkaufen übers Internet mit einem besonderen Risiko verbunden.

    Fakten zur Problematik des Scheck- und Kreditkartenbetrugs sowie Tipps und Verhaltensmaßnahmen zum Eigenschutz gibt es auf der Website der Polizei zur Kriminalprävention (ProPK) .

    [ 09.07.2004 ] Hohe Unternehmensverluste durch immer mehr Viren, Würmer etc.
    Wenn Würmer, Viren oder andere Probleme der Internetsicherheit dazu führen, dass ein Unternehmen seine Geschäftstätigkeit wegen Infizierung durch Spyware oder einen Wurm unterbrechen muss, so kann ein solches Ereignis durchschnittlich 2 Millionen US-Dollar an Umsatzverlust hervorrufen. Dies ergibt sich aus einer Studie der Aberdeen Group. Die Studie berücksichtigt, dass 75 Prozent aller Unternehmen das Internet intensiver vor allem deswegen nutzten, um besser mit Kunden in Kontakt treten zu können.

    Dies dokumentiert zum wiederholten Male die wachsende Bedeutung des Unternehmensschutzes vor Viren und Würmerattacken zur Gewährleistung der Wertschöpfungskette des Unternehmens.

    Weitere Informationen zum Thema sowie den vollständigen Research Report zum Download gibt es auf der Website der Aberdeen Group .

    [ 05.07.2004 ] Geprüfte einbruchhemmende Produkte (Herstellerverzeichnisse)
    Die zentrale Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle beim Bayerischen Landeskriminalamt gibt im Auftrag der Zentralen Geschäftsstelle der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention "Herstellerverzeichnisse" über geprüfte einbruchhemmende Produkte heraus.
    Entsprechende Listen zu Türen, Fenstern Rollläden, Fensterbeschläge, Profilzylinder, Schutzbeschlägen, Schließblechen und Gittern gibt es als PDF-Dateien direkt auf der Website des LKA Bayern . Diese Listen enthalten die Firmenanschrift und die Widerstandsklassen des Produkts.

    [ 02.07.2004 ] Geldwäschebekämpfung: Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland (BKA)
    Seit der Novellierung des Geldwäschegesetzes durch Aufnahme des Para. 5 unterstützt das Bundeskriminalamt (BKA) als Zentralstelle für Verdachtsanzeigen die Polizeien des Bundes und der Länder bei der Verhütung und Verfolgung der Geldwäsche sowie der Finanzierung terroristischer Vereinigungen.
    Zur Erledigung dieser Zentralstellenaufgabe hat das Bundeskriminalamt die sogenannte "FIU - Financial Intelligence Unit" eingerichtet. Sie arbeitet auf dem Gebiet der Lagedarstellung eng und vertrauensvoll mit den Ländern zusammen und setzt Akzente im Erkennen von Typologien und Methoden der Geldwäsche sowie im Bereich operativer und strategischer Auswertung. Den aktuellen Bericht über Geldwäschetypologien 2003-2004 gibt es auf der VSW-Website in der Rubrik Informationen.

    [ 07.06.2004 ] Aktuelle Links: Informationen zum Arbeitsschutzmanagement
    Die VSW-Website bietet nun zwei weitere Links zum Thema Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit:

    1. Arbeitschutz-Informationsnetzwerk für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz:
    Das Informationsangebot ist Bestandteil des internationalen Netzwerkes der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz mit Sitz in Bilbao.

    2. Prävention-Online: Der unabhängige Marktplatz für Arbeitschutz, Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Qualität .

    [ 07.06.2004 ] Arbeitsschutzfibel für KMU zum Download
    Die Arbeitsschutzverwaltung Thüringen hat eine 81 Seiten umfassende Fibel zum Arbeitsschutz veröffentlicht. Insbesondere Arbeitgeber im Bereich der mittleren und kleinen Unternehmen soll die Arbeitsschutzfibel dabei unterstützen, sich im staatlichen Vorschriftenwerk des Arbeitsschutzes zurechtzufinden. Die entsprechende PDF-Datei steht im Bereich „Informationen“ auf der VSW-Website zum Download bereit.

    [ 03.05.2004 ] BSI-Warnmeldung: W32.Sasser.Worm
    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf folgende Bedrohung hin:

    Der W32.Sasser.Worm ist ein Internetwurm, der sich über eine nicht geschlossene Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows XP, Windows 2000 und Windows 2003 Server verbreitet. Es handelt sich dabei um eine Schwachstelle im sog. Local Security Authority Subsystem Service (LSASS). Diese Schwachstelle ist seit dem 13. April 2004 bekannt. Durch einen Pufferüberlauf ist es einem Angreifer möglich, Programmcode auszuführen und somit volle Kontrolle über den angegriffenen Computer zu erlangen. Microsoft stellt im Internet eine deutsche Beschreibung dieser Sicherheitslücke zur Verfügung. Die Schwachstelle wird mit dem Sicherheits-Update KB835732 geschlossen. Für die weitverbreiteten Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP stehen unter www.mircosoft.com Updates bereit.

    Der Wurm verbreitet sich nicht über E-Mail-Nachrichten. Computer mit der genannten Sicherheitslücke werden infiziert, wenn Sie Verbindung zum Internet haben. Sasser benötigt keine Aktion des Anwenders!

    Sasser verwendet unterschiedliche Angriffsmethoden zur Infektion neuer Computer. Bei der Verwendung der falschen Methode kommt es auf dem angegriffenen Computer zu einem Fehler. Dies kann zu einer Fehlermeldung mit anschließendem automatischen Neustart des Systems führen. Weitere Informationen, u.a. zum Entfernen des Wurms findet man auf der Website des BSI unter http://www.bsi.bund.de/av/vb/sasser.htm

    [ 16.04.2004 ] Gebäuderäumungen- Organisation/Vorbereitung (Literaturtipp)
    Der Praxisleitfaden beantwortet alle wesentlichen Fragen von Sicherheitsverantwortlichen zu Gebäuderäumungen. Von den gesetzlichen Anforderungen und Lösungsansätzen bei unterschiedlichen Gebäudenutzungen über die Konzeption und Vorbereitung der Räumung bis zu ihrer Durchführung und Nachbereitung führen die Autoren Schritt für Schritt durch die komplexe Materie. Sinn, Möglichkeiten und Grenzen von Räumungsübungen werden ausgelotet. Das Buch behandelt eingehend die Flucht- und Rettungswege und geht dabei auf so wichtige Themen ein wie die gesetzlichen Vorgaben, Sammelplätze, Fluchttüren, Früherkennungssysteme oder die Fluchtwegkennzeichnung.

    Einen eigenen Abschnitt widmet der Ratgeber dem »Faktor Mensch«. Die Autoren befassen sich außerdem detailliert mit den verschiedenen Möglichkeiten des Brandschutzes in Gebäuden und geben Hinweise zum richtigen Verhalten bei Bombendrohungen.

    Weitere Informationen nebst Bestellmöglichkeit findet man auf der Website des Boorberg Verlags unter der Rubrik Verlagskatalog bei Eingabe des Stichwortes Gebäuderäumungen.

    [ 16.04.2004 ] Mechanischer Einbruchschutz (Literaturtipp)
    Das gleichermaßen für Sicherheitsexperten und Wohnungsbesitzer geeignete Buch geht aus von der Gefährdungslage bei verschiedenen Gebäudearten und Tätergruppen. Nach der Darstellung der verhaltensorientierten und technischen Präventionselemente zum Schutz vor Einbruch befassen sich die Autoren ausführlich mit den Möglichkeiten des Schutzes von Gebäuden, Freigelände und Wertbehältnissen. Das Schwergewicht der Ausführungen liegt dabei auf der Sicherung von Türen und Toren, Fenstern und Fenstertüren sowie Gittern, Rolläden und Lichtschächten. Die Autoren beleuchten kenntnisreich die zahlreichen technischen Weiter- und Neuentwicklungen der letzten Jahre.

    Ausführungen zu Einbruchmeldeanlagen und zur Neuentwicklung des mechatronischen Einbruchschutzes sowie Planungshinweise und Tipps zum Versicherungsschutz runden das Werk ab.

    Weitere Informationen nebst Bestellmöglichkeit findet man auf der Website des Boorberg Verlags unter der Rubrik Verlagskatalog bei Eingabe des Stichwortes Einbruchschutz.

    [ 29.03.2004 ] Polizeiliche Kriminalstatistik 2003 in Rheinland-Pfalz veröffentlicht
    Der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Walter Zuber, hat die Kriminalstatistik 2003 vorgestellt. Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammen fassen:

    - Aufklärungsquote erneut verbessert
    - Sicherheitslage im Wesentlichen stabil
    - Deutlich weniger Wohnungseinbrüche
    - Vermögens- und Fälschungsdelikte sind angestiegen
    - Zunahme der Aggressionsdelikte
    - Konsequente Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität
    - Rechtsextremismus erfolgreich zurückgedrängt

    Zur weiteren Information über die Polizeiliche Kriminalstatistik 2003 finden Sie hier eine Kurzübersicht zum Download .


    [ 19.03.2004 ] BKA warnt vor Kreditkartenbetrügern
    In einer aktuellen Pressenmitteilung vom heutigen Tage weist das BKA auf folgende Gefahr hin:
    Zur Zeit werden zahlreiche E-Mails versendet, in denen die Empfänger - überwiegend in englischer
    Sprache - darauf hingewiesen werden, dass ihre Kreditkartennummern für missbräuchliche Einkäufe im Internet benutzt wurden.
    Um weitere Betrugsumsätze zu verhindern und eventuell bereits auf dem Kreditkartenkonto berechnete Missbrauchsumsätze zu stornieren, werden die E-Mail-Empfänger und vermeintlich Geschädigten aufgefordert, ein anhängendes Formblatt auszufüllen. In diesem sollen Kreditkartendaten und weitere persönliche Informationen notiert und per E-Mail an den Absender zurückgesendet werden. Als vermeintliche Absender werden die Sicherheitsabteilungen von international tätigen Kreditkartenorganisationen genannt.

    Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um einen neuen Modus Operandi zur Erlangung von Kreditkartendaten. Dieses Phänomen ist bei den internationalen Kreditkartenorganisationen unter dem Begriff "Phishing" bekannt.

    [ 08.03.2004 ] Aktueller Link: Dialog mit der islamischen Welt
    Bei quantara.de handelt es sich um ein Internetportal der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Deutschen Welle (DW), dem Goethe-Institut (GI) und dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). aufmerksam machen. Das arabische Wort "qantara" bedeutet Brücke. Mit dem gemeinsamen Internetportal Qantara.de wollen die Bundeszentrale für politische Bildung, die Deutsche Welle, das Goethe-Institut und das Institut für Auslandsbeziehungen zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

    Den direkten Link finden Sie über die Linkliste der VSW-Website in der Kategorie Terrorismus/Islamismus.

    [ 08.03.2004 ] Linkliste zu den Anschlägen am 11. September 2001
    Die Anschläge auf die USA am 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Menschen vieler Nationen denken über Themen nach, die lange Zeit an den Rand des öffentlichen Interesses gerückt waren. Um das Informationsdefizit abzubauen, hat die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Internet-Plattform politik-digital.de eine ausführliche und kommentierte Linkliste zu verschiedenen Aspekten zusammengestellt.

    Den direkten Link finden Sie über die Linkliste der VSW-Website in der Kategorie Terrorismus/Islamismus.

    [ 25.02.2004 ] BSI-Umfrage - Experten halten Wirtschaft durch mangelnde IT-Sicherheit für gefährdet
    Ergebnis der im Auftrage des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)durchgeführten Umfrage:Jeder fünfte deutsche IT-Sicherheitsexperte hält die eigene Organisation durch unzureichende IT-Schutzvorkehrungen für gefährdet. Dies hat das BSI am 25.02.2004 veröffentlicht.

    Die repräsentative Umfrage wurde im Zeitraum November bis Dezember 2003 von TNS Emnid durchgeführt. Befragt wurden 500 Experten in telefonischen Interviews: 298 IT-Sicherheitsbeauftragte/ IT-Verantwortliche und 152 Datenschutzbeauftragte aus Behörden, Unternehmen und Verbänden. Bezogen auf die Organisationsform heißt das: 175 Befragte stammen aus Behörden, 175 aus Unternehmen und 100 aus Verbänden. Darüber hinaus wurden bei einer Auswahl der Fragen auch 50 Journalisten interviewt.

    [ 24.02.2004 ] Aktueller Virus W32.Netsky.C@mm
    W32.Netsky.C@mm ist ein Massenmailing-Wurm und eine weitere Mutation des Netsky-Wurms. Er verbreitet sich wie sein Vorgänger Netsky.B mit einer eigenen SMTP-Maschine per E-Mail-Nachricht und über freigegebene Laufwerke.
    Der Wurm wird durch die Ausführung der angehängten Datei aktiviert.

    [ 16.02.2004 ] VSW-Mitgliederversammlung am 23. März 2004 in Wiesbaden
    Hiermit laden wir zum öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung 2004 ein. Diese findet am Dienstag, den 23. März 2004 in Hause der R+V Versicherung in Wiesbaden statt. Der öffentliche Teil beginnt um 11.30 Uhr und dauert bis ca. 14.00 Uhr. Highlight ist ein Vortrag des Hessischen Ministers des Innern und für Sport, Herrn Volker Bouffier, zum Thema „Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Wirtschaft".
    Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie uns eine Mail (Kontakt über "Impressum") und Sie erhalten weitere Informationen.

    [ 03.02.2004 ] Geflügelpest / Vogelgrippe - Aktuelle Informationen des Robert-Koch-Instituts
    Die neuesten Pressemeldungen aus Norddeutschland haben gezeigt, wie ernst die Problematik auch für deutsche Bürger, die nach Asien reisen, sein könnte. Dies gilt im besonderen Maße für Unternehmen, deren Mitarbeiter in den betroffenen Ländern tätig sind.

    Umfassenden Informationen (z.B. eine stets aktualisierte FAQ-Datei zur Geflügelpest) nebst weiteren Links z.B. zur WHO findet man auf der Website des Robert-Koch-Instituts .

    [ 02.02.2004 ] Personenschutz im In- und Ausland - Praxisleitfaden (Literaturhinweis)
    Der Praxisleitfaden ist eine wesentliche Ausbildungsunterlage und behandelt in Ergänzung des Arbeitshandbuchs »Personenschutz« Personenschutzaufgaben, Planung, Technik, Bewaffnung und psychologische Maßnahmen. Der Autor befasst sich dabei auch mit Führungsprozessen, Führungsinfrastruktur und »risk management«.

    Die einzelnen Elemente des Personenschutzes werden ohne Wertung detailliert dargestellt und das praktische Vorgehen strukturiert dokumentiert. Der Autor verzichtet darauf, Normen aufzustellen oder Regeln von Behörden und anderen Institutionen zu übernehmen. Das Buch soll die Freiheit bei der Umsetzung der Maßnahmen ermöglichen und in keiner Form einschränken. Eigene Kapitel befassen sich mit den Rahmenbedingungen. Checklisten runden den Band ab

    Weitere Informationen nebst Bestellmöglichkeit findet man auf der Website des Boorberg Verlags unter der Rubrik Verlagskatalog bei Eingabe des Stichwortes Personenschutz.

    [ 19.01.2004 ] BKA-aktuell: Infos zur Herbtstagung 2003 (IuK-Kriminalität)
    Das Bundeskriminalamt hat die Kurzfassungen der Reden anlässlich der Herbsttagung im BKA vom 02. bis 04. Dezember 2003 zum Thema "Informations- und Kommunikationskriminalität" nunmehr in einer PDF-Datei online gestellt. Die Datei kann unter http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/herbsttagung/2003/herbsttagung_reden.pdf direkt aufgerufen werden.
    Außerdem steht auf der VSW-Website in der Rubrik "Informationen" das aktuelle BKA-Lagebild IuK-Kriminalität für Interessierte unmittelbar zum Download bereit.

    [ 12.12.2003 ] Fragebogenaktion zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität
    Meine Leute wissen, wie man ermittelt, können aber keine Bilanzen lesen. Das kann die Interne Revision, aber die weiß nicht, wie man ermittelt“. Diese, sicher sehr zugespitzte Zustandsbeschreibung eines Leiters Unternehmenssicherheit bringt die Frage auf den Punkt, mit der sich die Umfrage des Fachausschusses Wirtschaftskriminalität der VSW beschäftigt. Im Fachausschuss sind sowohl Vertreter der Unternehmenssicherheit als auch der Internen Revision vertreten.

    Ergebnis der bisherigen Besprechungen des Fachausschusses zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmenssicherheit und Interner Revision ist: In den meisten Unternehmen existieren beide Funktionen nebeneinander, ohne die Vorteile zu nutzen, die aus einer intensiven Zusammenarbeit gewonnen werden könnten. Mit der Umfrage soll diese These nun überprüft werden um heraus zu finden, wie es mit der Kooperation dieser beiden wichtigen Unternehmensfunktionen tatsächlich aussieht.

    [So geht's]:
    DieTeilnahme ist nicht von einer Mitgliedschaft in der VSW abhängig. Es kann sich jeder daran beteiligen. Letzter Einsendetermin ist der 2. Februar 2004. Jeder Teilnehmer erhält exklusiv und kostenlos ein Exemplar der vollständigen Auswertung und ein „Danke-Schön-Geschenk“. Die VSW garantiert absolute Vertraulichkeit. Nur der Frageteil (ohne Anschriftencoupon) geht direkt und ohne Kennzeichnung in die Auswertung. Nach Erfassung werden die Bögen vernichtet.
    Hier geht es zum Download des Fragebogens .

    [ 08.12.2003 ] Das "A-B-C der Korruptionsprävention" - Leitfaden für Unternehmen
    Die gemeinnützige Organisation Transparency International bietet auf ihrer Website einen in "ABC-Form" abgefassten umfassenden Ratgeber zum Thema Korruptionsbekämpfung an. Die 45-seitige Broschüre will anregen, über eine wirksame Vorbeugung gegen Korruption in und mit dem eigenen Unternehmen nachzudenken, und gleichzeitig eine Leitlinie für das praktische Vorgehen geben. Hier geht es zum Download der Broschüre .

    [ 10.11.2003 ] BKA veröffentlicht Bundeslagebild IuK für 2002
    Die IuK-Kriminalität umfasst im Kernbereich alle Straftaten, bei denen Elemente der EDV in den Tatbestandsmerkmalen enthalten sind (Computerkriminalität). Darüber hinaus beinhaltet sie Straftaten, bei denen die Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) zur Planung, Vorbereitung oder Ausführung eingesetzt wird oder wurde.
    Das Bundeskriminalamt erstellt zu dieser Kriminalitätsform jährlich ein Lagebild, um Voraussetzungen für zielgerichtetes polizeiliches Handeln zu schaffen und die Strafverfolgungsbehörden über die sie betreffenden Informationen zu unterrichten. Das nunmehr veröffentliche aktuelle Lagebild 2002 kommt zu dem Ergebnis, dass in absehbarer Zeit kein deutlicher Rückgang der Straftaten in Datennetzen zu erwarten ist. Die steigende Nutzung des Internets führt zu steigenden Fallzahlen. Straftäter, z. B. Betrüger bei Online-Auktionen, werden die Unerfahrenheit "neuer" Internetnutzer ausnutzen. Die Bedeutung des Themas IuK wird daran deutlich, dass dieses Anfang Dezember Leitthema der diesjährigen BKA-Jahrestagung sein wird. Das vollständige Lagebild als PDF-Datei finden Sie auf der VSW-Website zum Download unter der Rubrik Informationen .

    [ 03.11.2003 ] IT-Grundschutz: Kostenloser BSI-Webkurs zum Download
    Geht es Ihnen auch so, dass Sie gern wüssten, ob die bereits umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen für die alltägliche informationstechnische Sicherheit noch ausreichen? Hätten Sie gern eine systematische Unterstützung für eine Überprüfung vorhandener oder geplanter Sicherheitsmaßnahmen?

    Um einen schnellen und kompakten Einstieg in die Vorgehensweise nach IT-Grundschutz zu bekommen, bietet das BSI einen Web-Kurs zum Download an. In einem ca. 4- stündigen Selbststudium erfahren Sie mittels verständlicher Beschreibungen, aussagefähigen Grafiken und umfassenden Beispielen, wie Sie Sicherheitsanforderungen in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Behörde effizient umsetzen können. Der Kurs "BSI-Schulung IT-Grundschutz" hilft Ihnen dabei, diese Vorgehensweise nach Grundschutz Handbuch zu verstehen und anzuwenden.

    Weitere Infos und den Download finden Sie unter http://www.bsi.bund.de/gshb/webkurs/index.htm

    [ 23.10.2003 ] ASW/VSW-Aktuell: Veranstaltung zu SÜG/SÜFV am 24.11.2003 in Berlin
    Die Bundesregierung hat nun durch Inkraftsetzung der Sicherheitsüberprüfungsfeststellungsverordnung (SÜFV) zum 09. August 2003 diejenigen lebenswichtigen Einrichtungen in der Wirtschaft festgelegt, in der vorbeugender Sabotageschutz durchzuführen ist (§§10, 11 SÜFV).
    Es sind dies:
    1. Unternehmensteile von Post- und Telekommunikationsanbietern, deren Ausfall dazu führen kann, dass ein Mindestangebot an Post- und Telekommunikationsdienstleistungen nicht sicher gestellt wäre.
    2. Produktion und Lagerung bei Herstellern von Munition oder explosionsgefährlichen Stoffen.
    3. Teile von Unternehmen, die als Betriebsbereich in den Anwendungsbereich der Störfallverordnung fallen (§1 Abs. 1 Satz 2 bzw. §1 Abs. 2).
    4. Leitstellen von Bahn und U-Bahn.
    5. Unternehmensabteilungen, die bei Gefahrguttransporten über den Umfang der notwendigen Sicherung entscheiden.

    Damit sind nunmehr Unternehmen, deren Unternehmensteile in den Anwendungsbereich der §§10, 11 SÜFV fallen, verpflichtet, Personen, die an sicherheitsempfindlichen Stellen in lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtungen bereits arbeiten oder beschäftigt werden, einer Sicherheitsüberprüfung nach dem SÜG zu unterziehen. Aber auch Mitarbeiter von Fremdfirmen (z.B. Reinigungs- oder Handwerkerfirmen), die an sicherheitsempfindlichen Stellen eingesetzt werden oder werden sollen, sind einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. Von der SÜFV betroffene Unternehmen, die nicht aktiv werden, setzen sich gegebenenfalls Haftungsrisiken aus.

    Die ASW veranstaltet mit Unterstützung der VSW am 24.11.2003 zu diesem Thema in Berlin eine Tagung. Hier finden Sie ausführliche Programminformationen inkl. Online-Anmeldemöglichkeit.

    [ 19.08.2003 ] Neues zur Sicherheitsüberprüfung von Mitarbeitern
    Mit dem Gesetz zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus vom 09. Januar 2002 wurde der vorbeugende personelle Sabotageschutz in das Sicherheitsüberprüfungsgesetz eingeführt: Personen, die an sicherheitsempfindlichen Stellen in lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtungen der Wirtschaft beschäftigt sind oder beschäftigt werden sollen, müssen einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Sicherheitsüberprüfungen werden auf Antrag und im Interesse einer verbesserten Sicherheitslage der Wirtschaft durchgeführt. Diese staatliche Maßnahme ergänzt die von der Wirtschaft durch den Schutz sicherheitsempfindlicher Stellen vor unberechtigtem Zugang getroffenen Vorkehrungen gegen innerbetriebliche Sabotage.

    Sicherheitsempfindliche Stellen sind Organisationseinheiten eines Unternehmens/Betriebsbereiches, aus deren Beeinträchtigung durch Sabotage eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit oder das Leben großer Teile der Bevölkerung drohen oder erhebliche Unruhe in großen Teilen der Bevölkerung und somit Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung entstehen würden.

    Die die nunmehr vor wenigen Tagen veröffentlichte Rechtsverordnung der Bundesregierung zum vorbeugenden personellen Sabotageschutz (SÜFV) vom 09. Juli 2003 (BGBl. I S. 1553) konkretisiert die lebens- und verteidigungswichtigen Einrichtungen der Wirtschaft. Betroffen sind u.U. nicht nur Mitarbeiter der Unternehmen mit lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtungen, sondern auch Fremdfirmenmitarbeiter, die bei den vorgenannten Unternehmen zum Einsatz kommen.

    Der Text der Rechtsvordnung ist unter der Rubrik "Informationen/Rechtsvorschriften" zum Download eingestellt.

    [ 04.08.2003 ] Warnungen vor Angriffen auf Windows-PC
    Seit einigen Tagen sind auf den einschlägigen Webseiten zum Thema IT-Sicherheit (siehe Rubrik Links) Hinweise auf ein schweres Sicherheitsloch in den Betriebssystemen Windows NT, 2000, XP und 2003 Server veröffentlicht.

    Besonders kritisch ist die Schwachstelle, weil der betroffene Port standardmäßig immer offen ist und schwer zu schließen ist. Stellt man den RPC-Dienst ab, funktionieren unter Umständen andere wichtige Systemdienste nicht mehr. Besonders bedroht sind Windows-Nutzer, deren PC direkt - also ohne Router oder Firewall - mit dem Internet verbunden ist. Denn standardmäßig ist der TCP-Port 135 auch an das DFÜ-Interface gebunden.

    Nunmehr hat das amerikanische Department of Homeland Security eine aktuelle Warnmeldung
    Warnmeldung veröffentlicht, wonach mehrere Exploits im Internet kursieren und in den nächsten Tagen mit großangelegten Angriffen zu rechnen sei.

    Wir empfehlen, auf den einschlägigen Internetseiten, die über die VSW-Website erreichbar sind, (v.a. BSI, HEISEC) die aktuellen Warnmeldungen zu lesen und zu prüfen, ob eine konkrete Bedrohung der Rechner besteht und Sicherheitmaßnahmen erforderlich sind.

    Microsoft-Deutschland bietet im Internet die ausführliche Problembeschreibung und Möglichkeiten zum Download für den Patch.

    [ 30.07.2003 ] Bewachungsverordnung am 18.07.2003 neu veröffentlicht
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat die Neufassung der seit 1. Mai 2003 geltenden Fassung der Bewachungsverordnung nunmehr im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Dieser aktuelle Text der Bewachungsverordnung steht ab sofort auf der VSW-Website zum Download unter der Rubrik "Informationen/Rechtsvorschriften" bereit.

    [ 23.07.2003 ] Account-Missbrauch im Internet: Aktuelle Studie des Bundeskriminalamtes
    Das BKA hat eine neue Studie zur Problematik des Account-Missbrauch im Internet veröffentlicht. Grundlage ist die Arbeit einer Ermittlungskommission beim Polizeipräsidium Münster, die bundesweit ein Sammelverfahren gegen ca. 3.600 Tatverdächtige wegen Account-Missbrauchs im Internet bearbeiten sollte. Mit dieser Veröffentlichung wird nun ein Erfahrungsbericht über die logistischen & kriminalistischen Herausforderungen dieses umfangreichen Ermittlungsverfahrens vorgelegt. Das Verfahren wurde von einem wissenschaftlichen Projekt begleitet, mit dem Tätertypologien in diesem kriminologisch noch weitgehend unerforschten Deliktsbereich herausgearbeitet werden sollten. Es konnten drei deutlich abgrenzbare Tätertypen identifiziert werden. Die Ergebnisse sollen in Präventionsprojekten und in der IT-Ausbildung umgesetzt werden.

    Die PDF-Datei mit der vollständigen Studie kann direkt auf der VSW-Website unter der Rubrik Informationen/Sachinformationen abgerufen werden.

    [ 17.07.2003 ] BSI aktuell: Warnung vor E-Mails mit getarntem Link zu 0190-Dialer
    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist auf seiner Website darauf hin, dass es mittlerweile einen neuen Trick gibt, um ahnungslosen Benutzern per E-Mail einen 0190-Dialer unterzuschieben. Die Texte der Nachrichten variieren dabei erheblich, aber allen E-Mails im HTML-Format ist gemeinsam, dass unter einem entsprechenden Namen im Text ein Link angeboten wird, auf den man klicken soll. Ausführliche Informationen mit einer Handlungsempfehlung des BSI finden Sie hier.

    [ 01.07.2003 ] Polizeiliche Kriminalstatistik 2002 online abrufbar
    Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden hat der VSW die inzwischen veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2002 der Bundesrepublik Deutschland übersandt.

    Die PKS ist eine Zusammenstellung aller der Polizei bekannt gewordenen strafrechtlichen Sachverhalte unter Beschränkung auf ihre erfassbaren wesentlichen Inhalte. Sie soll damit im Interesse einer wirksamen Kriminalitätsbekämpfung zu einem überschaubaren und möglichst verzerrungsfreien Bild der angezeigten Kriminalität führen.

    Bei Interesse an den Erkenntnissen des BKA kann der Gesamtbericht im pdf-Format direkt beim Bundeskriminalamt abgerufen werden.

    [ 06.06.2003 ] Neue Kompetenzplattform zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität
    Mit der Gründung des Fachausschusses Wirtschaftskriminalität wird die VSW wieder einmal ihrer Funktion als Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft gerecht. Um einen Beitrag zur Bekämpfung von Wirtschafts- kriminalität zu leisten, erfolgt unter dem Dach der VSW eine Kompetenzbündelung der Wissensträger, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit dem Thema beschäftigen. Dabei geht es u.a. um die Zusammenarbeit der Bereiche Revision und Sicherheit im Unternehmen.

    Teilnehmer des Fachausschusses sind branchenübergreifend Vertreter von VSW-Mitgliedsfirmen aus Industrie und Wirtschaft (z.B. BASF AG, Deutsche Bundesbank, Dresdner Bank AG, Messe Frankfurt GmbH, Merck KGaA, EDS Deutschland, Kreditanstalt für Wiederaufbau, u.a.) sowie VSW-Mitglieder aus dem Bereich der Beratung (Pricewaterhouse-Coopers, Kroll-Deutschland GmbH).

    Die VSW bietet mit dem neuen Fachausschuss eine Plattform, um innerhalb der Wirtschaft einen Informationsaustausch und Projektarbeit betreiben zu können. Zugleich besteht über die VSW die Möglichkeit der neutralen Kontaktaufnahme zu den Sicherheitsbehörden. Bei Interesse an der Mitarbeit im Fachausschuss Wirtschaftskriminalität kann direkt mit der VSW unter Telefon 06131-891972 oder e-Mail: info@vsw-service.com Kontakt aufgenommen werden.

    [ 02.06.2003 ] Telefonanlagen-Hacking (0190-Nummern): Immer neue Tätervarianten
    Mit Handys und Computern werden immer wieder zahlreiche Telefonanlagen von Firmen "gehackt" und manipuliert. Die Täter können so auf Kosten der geschädigten Unternehmen teure "Mehrwertdienst-nummern" (0190er-Servicenummern) anrufen, die sie vorher per Internet für sich oder Bekannte angemietet hatten. Dadurch können innerhalb weniger Tage viele tausend Euro Schaden verursacht werden. Die Tatsache, dass das Bundeskriminalamt Ende April eine bundesweite Durchsuchungsaktion gegen Telefonanlagehacker durchgeführt hat, zeigt die Bedeutung der Angelegenheit.
    Der neueste Dialer-Trick funktioniert nun so: Erst Fehlermeldung, dann Einwahl über 01805-Nummer. Die Service-Website www.dialerschutz.de weist auf diese neueste Variante hin. Auf dieser Service-Seite findet man umfassende Informationen mit vielen praktischen Hilfen zum Thema "Schutz vor Telefonhacking".

    [ 13.05.2003 ] BfV-Bericht 2002: Gefahr durch Wirtschaftsspionage unverändert hoch!
    Bundesinnenminister Otto Schily hat heute in Berlin gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, den Verfassungsschutzbericht 2002 vorgestellt.

    In Sachen sicherheitsgefährdende, bzw. extremistische Ausländerorganisationen könnte eine Erhöhung der Zahl von 65 in 2001 auf 69 im vergangenen Jahr festgestellt werden, während das Mitglieder- und Anhängerpotenzial dieser Organisationen in Deutschland nach Jahren erstmals zurückgegangen (2002: 57.350, 2001: 59.100).

    Bezüglich des Themas Wirtschaftsspionage erklärte Schily, dass die von der Spionageabwehr festgestellten umfangreichen Aktivitäten und die damit einhergehende unverändert hohe Präsenz fremden nachrichtendienstlichen Personals darauf hinweisen, dass Deutschland als Ziel nachrichtendienstlicher Ausspähung nichts von seiner bisherigen Bedeutung verloren hat.

    Eine Kurzfassung des Verfassungsschutzberichts 2002 können Sie hier abrufen. Die ausführliche Version finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Verfassungsschutzes zum Download (Link siehe VSW-Linkliste).

    Zum Thema Wirtschaftsspionage/Schutz vor Lauschangriffen bietet die VSW am 11.06.2003 in Frankfurt am Main ein Tagesseminar mit umfassenden Hinweisen zur Prävention.

    [ 28.04.2003 ] SARS:Aktuelle Informationen des Robert-Koch-Instituts
    Unter der Rubrik Informationen/Sachinformationen können Sie ab sofort die aktuelle (Stand 25.04.) FAQ-Datei des Robert-Koch-Instituts zu häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit SARS abrufen. Im übrigen gilt die Information vom 02.04.2003 weiterhin.

    [ 02.04.2003 ] Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS)
    Inzwischen wurde der erste Fall von SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) in Deutschland gemeldet. Dabei handelt es sich um eine ansteckende Atemwegserkrankung unbekannter Ursache. Diese ist vor allem in Hongkong, Singapur, China und Vietnam aufgetreten. Einige wenige Verdachtsfälle und wahrscheinliche Erkrankungen sind auch in Deutschland vorgekommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine internationale Warnung herausgegeben und dazu aufgefordert, weltweit Verdachtsfälle dieser Erkrankung zu erfassen. Aktuelle Fallzahlen, national und international finden Sie im Internet unter www.who.int/csr/sars/en/
    Außerdem bietet das Robert-Koch-Institut (RKI) für Betroffene umfangreiche Informationsmaterialien und Empfehlungen, die unter www.rki.de abgerufen werden können. Noch schneller können Sie direkt auf der VSW-Homepage unter Informationen/Sachinformationen eine aktuelle PDF-Datei des RKI mit Fragen und Antworten zum SARS-Syndrom erhalten.

    [ 01.04.2003 ] Neues Waffenrecht tritt am 1. April in Kraft
    Am heutigen Tage tritt das neue Waffenrecht in Kraft. Das Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts gliedert das bisherige Waffengesetz aus Praxisgründen in zwei neue Gesetze auf: das Waffengesetz und das Beschussgesetz. Das Waffengesetz sieht zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Regelungen für die Waffenbesitzer vor. Das Beschussgesetz regelt die Prüfung und Zulassung von Waffen und Munition zur Sicherheit der Verwender. Damit wird das durch eine Vielzahl von Änderungen des bisherigen Waffengesetzes sowie durch die zahlreichen Verordnungen und Ausführungsbestimmungen unübersichtlich und unsystematisch gewordene Recht neu geordnet.
    Unter der Rubrik Informationen/Rechtsvorschriften bietet die VSW eine ausführliche Übersicht zu den Änderungen im PDF-Format zum Download.

    [ 11.03.2003 ] TK-Sicherheit mit der VSW auf der CeBIT live erleben
    Vom 12.-19.03.2003 werden auf dem hessen-media-Stand der CeBIT (Halle 4, Stand C70) verschiedene Hacker-Szenarien live vorgeführt. Hessen-online möchte dem hessischen Mittelstand damit ganz praktisch reale Gefahren aufzeigen und Tipps für eine verbesserte Unternehmenssicherheit geben.
    Es ist häufig wirklich sehr einfach, eine Telefonanlage (über den Wartungskanal mit Standardpasswort) so zu manipulieren, dass unberechtigte Externe Gespräche mithören können - oder wie bei einem Babyphon Ihre Freisprechanlage unbemerkt auf Raumüberwachung zu schalten. Dies und mehr zeigt Ihnen die Demonstration TK-Sicherheit an jedem Werktag um 11.30h am hessen-media-Stand.
    Die Präsentation wurde durch die hervorragende technische Unterstützung des Abhörschutzteams der Deutschen Telekom AG ermöglicht. Die Koordination erfolgte durch die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V., während die Präsentation auf der Messe von der InvestitionsBank Hessen übernommen wird.

    [ 20.02.2003 ] Informationen zur Gefahr von bioterroristischen Anschlägen
    Angesichts der bestehenden Irak-Krise rückt das Risiko eines bioterroristischen Angriffs immer stärker in den Bereich des Möglichen. Das Robert-Koch-Institut in Berlin bietet hervorragende Sachinformationen, damit man sich einen ersten Überblick zur Thematik verschaffen kann. Eine entsprechen PDF-Datei des Robert-Koch-Instituts finden Sie auf der VSW-Homepage unter der Rubrik Informationen/Sachinformationen.