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Mit dieser Sammlung von Begriffen bieten die VSW ein dynamisches Lexikon, dass stets aktualisiert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Dabei lebt das Lexikon von seinen Benutzern. Wenn Sie zu bestimmten Stichworten Informationen vermissen, senden Sie uns eine Mail, damit wir das Lexikon bedarfsgerecht erweitern können.
Zum Thema IT-Sicherheit bietet der Secumedia-Verlag mit der Zeitschrift [Kes] Die Zeitschrift für Informations-Sicherheit das [Kes]-Lexikon der IT-Sicherheit mit einschlägigen Begriffen aus dem Bereich der IT-Sicherheit.
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1. Im eigentlichen und ursprünglichen Sinne bezeichnet der Begriff eine von Benito Mussolini in Italien begründete Ideologie bzw. politische Bewegung und das auf dieser Grundlage zwischen 1922 und 1944 entstandene Herrschaftssystem. Das Wort Faschismus leitet sich aus dem lateinischen "fasces" ab. Fasces waren geschnürte Rutenbündel, aus denen ein Beil herausragte. Sie waren in Rom ein Zeichen der Macht hoher Beamter. Mussolini hat das Bild der fasces als Abzeichen für seine Bewegung übernommen.
2. Inzwischen wird - eigentlich unzutreffend - der Begriff Faschismus aber auch in einem erweiterten Sinne als Kennzeichnung extrem nationalistischer, antiparlamentarischer, antiliberaler, zumeist auch antisemitischer und am Führerprinzip orientierter politischer Bewegungen und Herrschaftssysteme verwendet, welche vor allem in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen entstanden.
3. Von Linksextremisten wird der Begriff als Kampfbegriff gegen politische Gegner mißbraucht und als polemische Bezeichnung für den demokratischen Verfassungsstaat verwendet.
4. In der allgemeinen politischen Diskussion wird der Begriff auch häufig unreflektiert auf Phänomene ange- wandt, auf die diese Bezeichnung nicht oder nur tendenziell zutrifft. So ist es beispielsweise nicht sachgerecht, den Rechtsextremismus generell als "Faschismus" zu bezeichnen.
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Trat erstmals als eine Variante protestantischer Frömmigkeit in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Erscheinung. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden damit umfassende oder teilweise antimoderne Strömungen bezeichnet. In der europäischen Publizistik wird dieser Begriff im Hinblick auf islamistische Bewegungen verwandt und meist undifferenziert von "Integrismus" oder "Fundamentalismus" gesprochen.
Basis fundamentalistischen Denkens ist ein geschlossenes System von Überzeugungen, das keiner Kritik zugänglich ist. Abweichende Meinungen oder alternative Entwürfe werden als - meist böswillige - Negierung der Wahrheit denunziert. Diese ausschließliche Tendenz hat zumeist eine negative Haltung hinsichtlich der Menschenrechte (z. B. Religionsfreiheit), des Pluralismus' und demokratischer Prinzipien zur Folge. Toleranz wird nicht als Ausfluß eines humanistischen Gebotes gedeutet, sondern in altertümlicher Weise eingeschränkt gewährt.
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